Es gibt wohl da seit Jahren einen Streit zwischen Wissenschaftlern, wer nun "sauberer" gearbeitet hat und wer nicht. Ist auch ne ziemliche Schlammschlacht mit gegenseitigen Vorwürfen, man hätte sich von Monsanto bzw. Klägeranwälten bezahlen lassen.
Tatsächlich ist es wohl einfach eine Frage der Perspektive:
Hier ein interessanter Artikel von einem anderen Wissenschaftler der ziemlich contra Glyphosat ist.
Es geht darum, wie IARC und die US EPA zu unterschiedlichen Ergebnissen gekommen sind.
enveurope.springeropen.com/articles/10.1186/s12302-018-0184-7
Unterm Strich (mein Verständnis): Die IARC hat tendenziell Extremfälle höher gewichtet, also z.B. Studien mit Labormäusen, die extrem hohen Dosen ausgesetzt waren, wohingegen die EPA eher "normale" Expositionen untersucht hat.
Es gibt übrigens von Mailab ein Youtube Video dazu von 2019 oder so. Fazit (was ich damals mitgenommen habe): Klar kann Glyphosat "krebserregend" sein, wenn ich Mäuse so unglaublich hohen Dosen aussetze, dass davon Gewebe kaputt geht. Das kann immer - unabhängig von der Ursache - das Wachstum von Tumoren begünstigen. Die Dosis macht halt das Gift.
Leider sind Amis offensichtlich zu dumm, solche Sachen vernünftig einzusetzen, und baden wohl gerne in Roundup...