|
Du sprichst sehr wahre Worte. Ich habe Bavaria schon seit längerem auf meiner Beobachtungsliste. Habe mit Arques und Aurelius auch schon gehandelt, sogar Geld verdient und mich "Gott sei Dank" immer zum richtigen Zeitpunkt von den Aktien getrennt. Bavaria hat noch einen großen Vorteil: Über 60 % ist im Besitz einer Privatstiftung und die sind sicher langfristig am Unternehmenserfolg interessiert. Bei Arques habe einige Leute schweres Geld verdient, die Krise für Arques kam danach. Bavaria ist vorsichtig bei den Invests und an langfristigen Erfolgen interessiert.
lg affi3
Ich kaufe die ersten Stücke unter 10,- Euro ins Depot.
Hallo John Rambo,
wie ich aus deinen letzten Einträgen entnehmen kann bist du der Meinung, dass Bavaria noch immer unterbewertet ist. Gut so, dieser Meinung bin ich auch. Der Kurs konnte sich allerdings in den letzten Wochen bzw. Monaten leicht heben, dennoch bin ich noch immer deiner Meinung. Der Nachteil (wenn man hier vom Nachteil sprechen kann) von Bavaria ist die Öffentlichkeitsarbeit. Die machen kaum etwas für ihre Investoren. Die Beteiligungen find ich alle in Ordnung. Als schwarzes Schaf fällt mir nur die Xenterio ein, bei welcher jetzt die Kündigungen von statten gingen. Ich finde es trotzdem lobenswert von Bavaria, dass dieses Unternehmen nicht fallen gelassen worden ist. Bavaria saniert und das Richtig.
Ich persönlich bin bereits investiert und werde weitere Stücke zukaufen. Das Rückkaufsprogramm von Bavaria scheint eine Unterstützung des Kurses zu bringen. Hier mal die Daten von der HP der Bavaria:
| 06/10 | 3.539 | 0,06 % | 11,87 EUR | 41.992,15 | 3.539 | 0,06 % |
| 07/10 | 6.634 | 0,10 % | 12,24 EUR | 81.206,94 | 10.173 | 0,16 % |
| 08/10 | 2.442 | 0,04 % | 12,27 EUR | 29.955,85 | 12.615 | 0,20 % |
| 09/10 | 233 | 0,00 % | 12,50 EUR | 2.912,50 | 12.848 | 0,20 % |
| 10/10 | 2.836 | 0,04 % | 12,92 EUR | 36.638,29 | 15.684 | 0,25 % |
| 11/10 | 408 | 0,01 % | 13,00 EUR | 5.304,00 | 16.092 | 0,25 % |
Also für mich weiter ein Kaufsignal und das Unternehmen hat kaum Verbindlichkeiten im Vergleich zu einer Aurelius AG, außerdem hat Arques mit diesem Geschäftsfeld aufgehört. Also ein Mitbewerber weniger, wenngleich diese beiden Unternehmen kaum Produzenten gekauft haben (im Gegensatz zur Bavaria)!
Deine Meinung?
Meine Meinung und keine Kaufempfehlung, ihr müsste selbst wissen was ihr tut!
Affi3
Hallo Rambo,
dein Link funktioniert nicht. Das ist eine Rede zur Übernahme des Aluminumfolienwerkes in Spanien oder? Ich verstehe da kein Wort, was erzählen die? Ich habe bereits über 1.000 Stück der Bavaria und fahre heuer auf die GV.
Freu mich schon. Die Bavaria konnte im Q1, 2011 um 8 Mio. mehr Gewinn einfahren als noch vor einem Jahr. Hält dieser Trend das ganze Jahr wird Bavaria ca. 50 Mio. Gewinn schreiben und dies bei einer Marktkapitalisierung von nur 100 Mio.! Schöner (günstiger) gehts wohl kaum.
Affi3
Die Zahlen sind gut, die Unternehmensanalyse top und trotzdem steigt der Kurs nicht an. Hast du eine Erklärung dafür? Ich hab mich seit längerem mit dem Titel beschäftigt und hab schon einige hundert Stück in meinem Depot, werde weiter zukaufen. Mein Freund und ich waren sogar auf der HV in München. War nett einmal so etwas zu sehen und hören.
Mein persönlicher Einstieg und meine Zukäufe sind keine Erfolgsgarantie und daher keine Kaufempfehlung aber auch keine Verkaufsempfehlung!
Euer affi3
Gibt aktuell Gerüchte in der Textilmaschinenbranche, dass die CH-Tochter der Bavaria es nicht mehr lange macht!
Hoher CHF-Kurs etc.
Hallo @ all!
Das von der schweizer Beteiligung ist mir unbekannt allerdings würde ich mal behaupten, dass es in Frankreich funktioniert wenn man sich die Berichte auf der Homepage anschaut. Die tech-form Beteiligung hat die Produktion aufgestockt bzw. erweitert
und
das hab ich auch gefunden was auf eine baldige Veröffentlichung eines Zukaufes hindeuten würde:
"Wir sind mittendrin im Trennungsprozess", sagte Werksleiter Gerhard Liebscher zum Wechsel von Philips in die Eigentümerschaft der Bavaria Industriekapital AG München.
Von Marjon Thümmel
Plauen - "Unser Plan ist, bis Anfang März als neue Firma zu agieren", fügte Liebscher hinzu. Ausgeschrieben sei im Betrieb ein Mitarbeiterwettbewerb, der die Namenssuche unterstützen sollte. "Nur ist alles schwieriger als gedacht. Viele der gemachten Vorschläge gibt es auf dem Weltmarkt als Namen schon und da müssen wir uns danach richten", sagte der Plauener Werksleiter. Die Namenssuche sei nur ein kleines Beispiel des vielschichtigen Trennungsprozesses. "Es ist alles komplexer als ich es mir vorgestellt habe. Von der PC-Software angefangen bis zu den Bereichen merkt man, wie verzahnt der Plauener Standort mit dem Philips-Konzern ist. Der Prozess der Abkopplung wird mehrere Monate dauern. Derzeit läuft alles - ist aber noch nicht abgeschlossen", so Liebscher, der weiterhin optimistisch sei, dass das Werk mit dem eingeschlagenen Weg in eine gute Zukunft gehe.
Der Philips-Konzern hatte im Oktober vergangenen Jahres seine Mitarbeiter in Plauen über die Absicht informiert, das vogtländische Werk an die Bavaria zu verkaufen. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch eine Grundsatzvereinbarung zum Übergang des Werkes in die neuen Eigentümerverhältnisse unterschrieben. Ein Kaufvertrag sollte bis Jahresende unterzeichnet sein. "Es wird noch ein wenig dauern", sagte Liebscher. Doch an dem Termin für die neue GmbH im ersten Quartal 2012 werde sich nichts ändern, hofft er. Über die Gesellschafteranteile will er sich nicht äußern. "Ich werde mich weiterhin für den Betrieb engagieren und ihn als Geschäftsführer weiter leiten", hatte Liebscher gesagt. Die Beschäftigungsverhältnisse der 320 Mitarbeiter gingen nach Aussage von Philips bereits auf den neuen Eigentümer über - inklusive der bestehenden Betriebsvereinbarungen.
Philips bleibe laut Liebscher auch künftig Hauptkunde für den Plauener Betrieb. "Über einen langjährigen Liefervertrag wird der Konzern weiterhin Autolampen von uns beziehen. Rund 80 Prozent der Auslastung unseres Werkes ist damit gesichert." Gleichzeitig will die Industrieholding Bavaria nach eigenem Bekunden die Aktivitäten des Betriebes ausbauen und Produkte auch an andere Kunden verkaufen.
Da sich Philips komplett aus der Fertigung von Speziallampen zurückziehe, biete sich für Plauen nach Aussage des Werksleiters eine Chance, neben den Autolampen ein festes Standbein mit der Produktion von Speziallampen, die bereits jetzt in kleinen Serien und in viel Handarbeit gefertigt werden, aufzubauen. In diesem Jahr werde auch eine neue Linie zur Herstellung von Halogenspeziallampen von Aachen nach Plauen kommen. Sie werde vorher noch einmal "aufgemöbelt".
"Die Produkte, die Auslieferqualität, die Werksausstattung sowie das bisher erlebte Engagement machen uns zuversichtlich, dass wir das Werk Plauen gemeinsam erfolgreich weiterentwickeln können", sagte Reimar Scholz von der Bavaria bei der Unterzeichnung der Grundsatzvereinbarung. Die Industrieholding hält Beteiligungen an 14 Firmen und macht 750 Millionen Euro Umsatz.
2012-01-10
LG euer Affi3
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 4 | 191 | R.Stahl bald auch wieder ein Kauf | Peddy78 | Highländer49 | 08.11.23 14:01 | |
| 3 | 233 | Bavaria Industriekapital - Kaufsignal ! | Boersi_ | OneLife | 25.04.21 01:44 | |
| Bavaria weiss hier jemand mehr? | McOerk | 30.10.15 09:22 | ||||
| 27 | Bavaria wer entdeckt die Perle? | John Rambo | affi3 | 20.01.12 15:54 | ||
| 2 | 29 | Bavaria HV | mpschr1978 | affi3 | 13.07.10 11:58 |