Die Grünen glauben nicht mehr daran, dass großflächige Fahrverbote für Diesel-Autos noch verhindert werden können. Sie fordern die Bundesregierung auf, einen Fonds mit Finanzhilfen für Diesel-Fahrer aufzulegen.
Die Grünen im Deutschen Bundestag wollen einen milliardenschweren staatlichen Sonderfonds einrichten; damit soll die Mobilität von Dieselfahrern sichergestellt werden, die von Fahrverboten betroffen sind.
2 Milliarden Euro sollten umgehend in diesen Fonds fließen, heißt es in dem Papier, für das der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Oliver Krischer verantwortlich zeichnet.
Nach Vorstellung der Grünen sollen Dieselfahrer, die in Städten mit Fahrverboten oder deren Umland leben, Anspruch auf Geld aus dem Fonds haben
Neben dem Mobilitätsfonds fordert die Öko-Partei die Automobilhersteller Volkswagen, Mercedes und BMW auf, für deutsche und europäische Kunden die gleichen Hardwarenachrüstungen anzubieten, wie sie US-amerikanischen Autofahrern zur Verfügung stehen. Für volumenstarke Modelle wie 3er-BMWs stünden bewährte und schnell verfügbare technische Lösungen bereit, die in Deutschland und Europa nicht angeboten würden, kritisieren die Grünen. Bis zum Herbst dieses Jahres, wenn die Fahrverbote für Euro-5-Diesel greifen sollen, könnten die betroffenen Autos mit dieser Technik nachgerüstet sein, heißt es.
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So sieht es aus : " Bis zum Herbst dieses Jahres, wenn die Fahrverbote für Euro-5-Diesel greifen sollen, könnten die betroffenen Autos mit dieser Technik nachgerüstet sein, heißt es. "