Die Deutsche Bahn will dem Vormarsch der Billig-Flieger auf dem deutschen Reisemarkt nicht länger tatenlos zusehen. "Wir wehren uns dagegen und weisen darauf hin, dass Bahn und Airlines bitte schön zu gleichen Wettbewerbsbedingungen antreten müssen", sagte Bahn- Vorstand Christoph Franz gegenüber "Spiegel Online".
Wenn Preise in den Markt gestellt würden, die sich nicht deutlich von denen der Bahn unterschieden oder sogar darunter lägen, wäre auch Otto Normalverbraucher klar, dass das nicht mit rechten Dingen zugehe, so Franz. Gerade bei innerdeutschen Flügen wäre dies ökonomisch nicht möglich und ökologisch Quatsch, erklärte der Vorstand und stellte sich damit hinter Bahnchef Hartmut Mehdorn. Mehdorn hat sich bereits wiederholt kritisch über die Befreiung der Airlines von der Mineralöl- und Ökosteuer geäußert.
Für rechtlich ausgesprochen problematisch hält Franz die Praxis der Billig-Flieger mit äußerst niedrigen Flugpreisen zu werben, in denen aber die Sicherheits- und Landegebühren nicht enthalten seien. So würden Fluggesellschaften beispielsweise einen Inlandsflug für neun Euro anbieten, der aber in Wahrheit inklusiver Gebühren 40 Euro koste.
Die von der Bahn eingeleiteten rechtlichen Prüfungen sollen schon weit vorgeschritten sein. Gegen welche Fluggesellschaften die Bahn im einzelnen vorgehen will, wollte Franz nicht verraten. Es kämen mehrere Unternehmen in Frage, hieß es lediglich.
In den nächsten Wochen werden eine Reihe neuer Billig-Flugangebote den Markt überschwemmen. So will die frisch aus der Taufe gehobene Tochter von Eurowings, Germanwings, ab Oktober von Köln/Bonn aus starten. Im Dezember kann man von dort aus auch mit der TUI-Tochter Hapag Lloyd billig fliegen. Die Bahn geht davon aus, dass die kostengünstige Flüge die Nachfrage nach Bahntickets in dieser Region schmälern wird.
Adresse:
www.n-tv.de/3067983.html
Wenn Preise in den Markt gestellt würden, die sich nicht deutlich von denen der Bahn unterschieden oder sogar darunter lägen, wäre auch Otto Normalverbraucher klar, dass das nicht mit rechten Dingen zugehe, so Franz. Gerade bei innerdeutschen Flügen wäre dies ökonomisch nicht möglich und ökologisch Quatsch, erklärte der Vorstand und stellte sich damit hinter Bahnchef Hartmut Mehdorn. Mehdorn hat sich bereits wiederholt kritisch über die Befreiung der Airlines von der Mineralöl- und Ökosteuer geäußert.
Für rechtlich ausgesprochen problematisch hält Franz die Praxis der Billig-Flieger mit äußerst niedrigen Flugpreisen zu werben, in denen aber die Sicherheits- und Landegebühren nicht enthalten seien. So würden Fluggesellschaften beispielsweise einen Inlandsflug für neun Euro anbieten, der aber in Wahrheit inklusiver Gebühren 40 Euro koste.
Die von der Bahn eingeleiteten rechtlichen Prüfungen sollen schon weit vorgeschritten sein. Gegen welche Fluggesellschaften die Bahn im einzelnen vorgehen will, wollte Franz nicht verraten. Es kämen mehrere Unternehmen in Frage, hieß es lediglich.
In den nächsten Wochen werden eine Reihe neuer Billig-Flugangebote den Markt überschwemmen. So will die frisch aus der Taufe gehobene Tochter von Eurowings, Germanwings, ab Oktober von Köln/Bonn aus starten. Im Dezember kann man von dort aus auch mit der TUI-Tochter Hapag Lloyd billig fliegen. Die Bahn geht davon aus, dass die kostengünstige Flüge die Nachfrage nach Bahntickets in dieser Region schmälern wird.
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