Bängster in den Knast


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Libuda:

Bängster in den Knast

 
04.04.09 20:14
- das wird endlich Zeit, dass dieses Thema konkreter wird. Steigt jemand durch ein Kellerfenster ein und klaut ein Glas Gurken, wird er unter Umständen als Wiederholungstäter für Jahre eingelocht.

Vergleicht das einmal mit dem, was Bängstern passiert, die Lieschen Müller und Joe Sixpack seit Jahren um das Zig-Milliarden-Fache des Preises eines Glas Gurken bescheissen. Hier scheint die Werteordnung total durcheinandergeraten zu sein und es wird Zeit, dass das geändert wird.
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Libuda:

Das habe ich vergessen dem letzten Posting

 
04.04.09 20:15
anzuhängen:

www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...ager/496409.html
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Libuda:

Wichtig ist vor allem, dass

 
04.04.09 20:20
das Klauen von Prozenten am BIP dieses teilweise parisitären Sektors unterbunden wird. Die Neuregelung des Finanzsektor muss sich vor allem daran orientieren, wie man dem Wachstum förderliche Finanzierung und parisitäres Unsicherheit produzierendes Herumgezocke unterscheiden kann. Das eine muss gefördert werden und die parisiären Kriminellen muss das Handwerk gelegt werden und auch 25 Jahre Knast müssen dabei kein Tabu sein, damit die Ausbeutung von Lieschen Müller und Joe Sixpack aufhört.
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Libuda:

Es wird Zeit, dass auch Kriminelle mit weißen

 
09.05.09 22:02
Kragen im Knast landen.

Welt´: Commerzbank-Manager erhalten Zusatzzahlungen trotz gestrichener Boni
Leser des Artikels: 787

BERLIN (dpa-AFX) - Mitarbeiter der Commerzbank werfen dem Vorstand einem Pressebericht zufolge verdeckte Bonuszahlungen an Führungskräfte vor. Manager der ersten und zweiten Führungsebene erhielten Zusatzzahlungen für die Jahre 2008 und 2009 garantiert, berichtet ´Die Welt´ (Samstagausgabe) unter Berufung auf das Umfeld des Instituts. Dies sei brisant, weil Commerzbank-Vorstandschef Martin Blessing den Mitarbeitern wegen des verlustreichen Jahres 2008 offiziell sämtliche Bonuszahlungen gestrichen habe.




Die fraglichen Zahlungen an die Führungskräfte gehörten zu einem Programm namens ´iMap´, zitiert das Blatt Bankkreise. Da sie nicht vom Unternehmenserfolg abhängig seien, sei von Halteprämien für die Manager die Rede. Ausgeschüttet würden die Vergütungen erst in den Jahren 2010 oder 2011. Ein Commerzbank-Sprecher bestritt gegenüber der ´Welt´, dass es sich bei diesen Zahlungen um Boni handle. ´Es gibt allerdings pauschale Vergütungen von Mehrarbeit bei Mitarbeitern, die bei der Integration der Dresdner Bank besonders eingespannt sind´, sagte er.

In der Belegschaft kämen diese Zahlungen trotz der feinen Unterscheidung äußerst schlecht an: ´Eine derart massive Ungleichbehandlung ist eine Schweinerei´, zitiert die Zeitungen einen Bankmitarbeiter./edh/tw
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Libuda:

Da scheint bei der Übernahme

 
09.05.09 22:12
der Dresdner Bank die kriminelle Unternehmenskultur von Kleinwort mitübernommern zu worden sein.
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Libuda:

Und die Kohle für diese

 
09.05.09 22:13
kriminellen Prämien bezahlen die Steuerzahler.

Unglaublich, was da abläuft.
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Libuda:

Offensichtlich scheint

 
09.05.09 22:15
der Steinbrück auf vielen Ebenen mit den Bängstern in den oberen Ebenen der Banken, die die Steuerzahlen um ihre sauer verdienten Kohlen bringen, gut verdrahtet oder auf irgendeine Art verwandt zu sein.
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Libuda:

Und ein Minister aus dem Ländle

 
09.05.09 22:20
scheint sogar noch eine größere Flasche zu sein als der Steinbrück.

www.n-tv.de/1151500.html
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kalleari:

Baengster + Uebernahmen

 
09.05.09 22:23
Bei Uebernahmen wird sich bedient. Siehe
Ackermann bei Mannesmann. Dreiste Selbstbedienung aus der Firmenkasse.
Solche Typen stehen dann mit Victoryzeichen vor dem Richter.
Kriminelle die sich als Leistungstraeger bezeichnen.

mfg
Kalle
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Libuda:

Mailt an Merkel und Steinbrück

 
10.05.09 12:01
was die gegenüber der Selbstbedienung der unfähigen Commerzbank-Bängster aus der Steuerkasse zu unternehmen gedenken und wie sie diesen Langfingern auf ihren ihre langen Finger klopfen wollen.
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the beginner:

Libuda

 
10.05.09 12:55

steinbrücks Uhrgroßvater ist Mitbegründer der deutschen Bank gewesen, das sagt alles

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lehna:

# 10 Nanana Libuda...

4
10.05.09 18:34
noch Recht gescheit???
Der Commerzbank-Deal iss für Steinbrück das Geschäft seinens Lebens, er bekommt 9 Prozent Zinsen auf seine 18-Mrd-Hilfe und wird seine Aktien in Zukunft garantiert gewinnbringend über 6 Euro verklitschen.
Und wir solln Steinbrück mailn, sein Goldesel wär unfähig, hehehehe...
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Libuda:

Der Steinbrück könnte aber noch mehr

 
10.05.09 18:40
verdienen, wenn die Bängster nicht die eigene Bank beklauten.
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Libuda:

Normale Bankräuber kommen hinter Gitter

 
10.05.09 18:42
die mit weißem Kragen und Krawatten durch den Hintergang marschieren und sich in den Chefetagen breitmachen jedoch nicht.
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Libuda:

Es wurde auch Zeit, dass auch deutsche

 
11.05.09 13:53
Parteien auf den Kurs der Amis und Briten umschwenken. Dass auch die Linken dafür sind, sollte niemand davon abhalten, das Richtige zu tun.

www.welt.de/wirtschaft/article3715886/...egen-Steinbrueck.html
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Libuda:

Hätte man die Deutsche Bank durch

 
11.05.09 14:11
den US-Stress-Test geschickt, hätten sie meines Erachtens mit ihrem mickrigen Eigenkapital in Form von Kernkapital zig Milliarden Eigenkapital aufnehmen müssen.

Schon weil der Steinbrück der Deutschen Bank Omas Postsparbücher zugeschanzt hat - eine bodenlose Frechheit und Dummheit - sollte bei denen wirklich alles in Ordung sein und der Ami-Test und auch deren Zwangsbeglückungsmaßnahmen sind zur Nachahmung empfohlen.
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Multiculti:

Bank schreibt man K

 
11.05.09 14:20
also schreibt man die Bänker o. wie du sie nennst(Bängster)auch mit K
ausser du hast eine neue Rechtschreibung erfunden .Du musst ja sehr viel
Geld in den Sand gesetzt haben um so frustriert zu sein.  Multiculti
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obgicou:

@Multiculti

2
11.05.09 14:22
Bangster ist schon richtig;

Assoziation mit Gangster ist erwünscht
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Libuda:

Der Multiculti

 
11.05.09 15:10
muss ein ziemlich Frischling auf deutschen Boards sein, denn sonst wüsste er dass Libuda schon seit vielen Jahren vor dem Overleveraging und dem Betrug mit Zweckgesellschaften und gewarnt hat und immer wieder postete, dass die meisten Angebote von Investmentbanken sinnloser Quatsch und wohlstandsvernichtend sind.
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Libuda:

Ich differenziere schon, obgicou

 
11.05.09 15:39
bei Betrügereien unter einer Milliarde verwende ich noch den Begriff "Bänkster", ab einer Milliarde dann den Begriff "Bangster".
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Libuda:

Wichtig ist vor allem, dass die Bängster

 
11.05.09 21:22
kleiner gemacht werden, damit sie keine Systemrisiken mehr darstellen.

Die Zerschlagung der Commerzbank ist da ein guter Schachzug. Und auch die Deutsche Bank sollte man mittels Gesetzgebung halbieren, indem man verbietet, dass Investmentbanking und Oma's Postsparbücher getrennt werden.

Der Glass Stegall Act in den USA war ja so eine Schlussfolgerung der Bankenkrise in den 30er Jahre.

Ein weiterer Schritt könnte sein, dass alle Banken, die einem Stresstest wie den USA nicht genug Eigenkapital haben, ihre Gebäude verkaufen müssen - wie hier z.B. AIG:

AIG sells Japan headquarters for $1.2 billion
Insurer AIG sells Japan headquarters for $1.2 billion to Nippon Life Insurance Co.
Ieva M. Augstums, AP Business Writer
On Monday May 11, 2009, 2:26 pm EDT
      Buzz up! Print Related:American International Group, Inc.
CHARLOTTE, North Carolina (AP) -- Embattled insurer American International Group Inc. said Monday it is selling its Japanese headquarters to Nippon Life Insurance Co. for $1.2 billion in cash.

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AIG 1.96 -0.05


{"s" : "aig","k" : "c10,l10,p20,t10","o" : "","j" : ""} The transaction, which is among the biggest divestitures New York-based AIG has made to reimburse the U.S. government for its massive infusion of aid, is expected to close in the second quarter.

The 35-year-old building is 15 stories and sits on prime real estate in central Tokyo, next to the Imperial Palace. The property consists of about one acre of land, the company said.

AIG's roots in Japan extend back to 1946, and the company is now the country's biggest foreign casualty insurer.

"AIG is pleased to effectively monetize this asset within the context of its restructuring effort," AIG Chief Executive Ed Liddy said in a statement. Media reports last week discussed the possible sale of the building for around $1 billion.

Separately, an internal memo with the subject line "Seize the Future" cited by The Wall Street Journal noted AIG's turnaround may take some time.

In a memo dated April 23, an initiative code-named "Project Destiny" involved a 45-day review of the New York-based insurer's businesses that's supposed to lead to a multiyear restructuring plan, the report said.

AIG has received $182.5 billion in financial support from the government since September.

A large part of the memo, sent to employees by e-mail from Liddy, consisted of an update on the project by AIG Chief Restructuring Officer Paula Reynolds, according to the paper.

The project may be discussed at a Congressional hearing about AIG, scheduled for Wednesday, the report said.

AIG spokesman Mark Herr said the company regularly posts "Seize the Future" memos to employees, and a recent memo did discuss restructuring efforts by the company.

In an e-mail to The Associated Press, Herr noted, that in December Liddy said: "The U.S. government has put a five-year timeframe on our arrangements. Thus, we don't need to hold a 'fire sale.' So we are committed to identifying buyers that will honor our values and recognize the contributions of our people."

The U.S. government provided AIG with an $85 billion loan in September. As market conditions worsened and losses piled up at the insurer, the government revised and expanded its loan package to AIG several times. The package of loans now totals nearly $180 billion after being expanded in March when AIG reported a fourth-quarter loss of $61.7 billion, the largest ever quarterly corporate loss in U.S. history.

During the first quarter, AIG said it lost $4.35 billion, or $1.98 per share, compared with $7.81 billion, or $3.09 per share, during the same quarter last year.

As part of the loan package, the government has also taken a roughly 80 percent stake in the insurance giant.

Since its initial cash infusion, AIG has been working toward repaying part of the government loan by selling off business units. The company has said it plans to plans to retain its U.S. property and casualty and foreign general insurance businesses, and a stake in its foreign life insurance operations.

Last month AIG sold its car insurance unit, 21st Century Insurance, to Zurich Financial Services Group for $1.9 billion. The transaction is the largest divestiture by AIG since September, and one of 11 asset sale agreements it has reached the past few months.

Recent media reports have also said AIG may also be nearing a deal to unload its airplane leasing business, International Lease Finance Corp.

In March, AIG said it would spin off AIU Holdings, its property and casualty insurance business, and give the company its own board of directors, management team and brand distinct from that of the embattled company, which has also been embroiled in controversy surrounding bonuses paid to employees. In April, AIG transferred AIU Holdings to what's known as a special purpose vehicle in preparation for the potential sale of part of the business.

Shares of AIG fell 6 cents, or 3 percent, to $1.95 in afternoon trading Monday.
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Libuda:

Korrektur des letzten Postings in einem Punkt

 
11.05.09 21:23
indem man verbietet, dass Investmentbanking und Oma's Postsparbücher zusammen betrieben werden.
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Libuda:

Wenn man die Bängster nicht zwingt

 
11.05.09 21:31
wie das die Amis und Briten tun, genügend Eigenkapital zu haben, tun die das nicht. Die warten lieber ab, bis sie pleite sind. Wenn der Ackermann zwischen der Eigenkapitalrendite und der Sicherheit von Omas Postsparbüchern abzuwägen hat, wählt der immer die Eigenkapitalrendite. Das sollte man mit dem Schwert dreinhauen und den verrückten Schweizer zum Alphornblasen und Lila-Kühe-Melken nachhause schicken.

Banken nutzen Soffin-Mittel nicht aus
von Frank M. Drost und Robert Landgraf
Die Banken nutzen die Liquiditätsgarantien des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin) bei weitem nicht aus. Insgesamt hatte der Soffin bis zu 400 Mrd. Euro für Garantien zur Verfügung gestellt. Doch lediglich 132,9 Mrd. Euro wurden davon bislang an Finanzdienstleister vergeben.

Frankurter Bankentürme: Die Institute nehmen nur Teile des Hilfspakets in Anspruch. Quelle: ap
BERLIN/FRANKFURT. Und nur zwei Drittel dieser genehmigten Bürgschaften wiederum wurden tatsächlich von den Finanzinstituten in Anspruch genommen, berichten Insider. Der Soffin wollte sich dazu nicht äußern. Mit Hilfe der Bürgschaften soll die reibungslose Refinanzierung der Institute gesichert werden. Die Banken klagen aber über fehlende Flexibilität bei der Emission von Schuldverschreibungen und schöpfen deshalb ihren genehmigten Rahmen nicht aus. Sie fordern eine Ausweitung der Möglichkeiten bei Währungen und Laufzeiten. "Wenn wir Anleihen in Dollar oder Yen emittieren könnten, würde das auf ein sehr großes Interesse stoßen", sagt ein Landesbanker. Das würde eine Häufung der Risiken bei Investoren verhindern.

Außerdem haben "die Kreditinstitute neben staatsgarantierten Bonds auch Pfandbriefe und Bankschuldverschreibungen genutzt, um sich breiter zu refinanzieren", erklärt Nikolaus Giesbert, Managing Director von Morgan Stanley. Mit dem jüngsten Aufkaufprogramm der Europäischen Zentralbank seien Pfandbriefe noch attraktiver geworden. Beispielsweise haben die Landesbank Baden-Württemberg und die Eurohypo in den vergangenen Wochen Jumbo-Pfandbriefe begeben.

Dem Chef des Bankenrettungsfonds Soffin, Hannes Rehm, stehen insgesamt 480 Mrd. Euro zur Verfügung, um den Finanzdienstleistern zu helfen - ein Großteil davon sind die Garantien. Hier summiert sich insbesondere beim Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) die Liquiditätsunterstützung auf 52 Mrd. Euro. Ohne die Liquiditätsspritzen wäre das Institut nicht überlebensfähig. Der Bund will die Bank vollständig übernehmen. Ein weiterer Großnutzer der Garantien ist die HSH Nordbank mit einem Rahmen über 30 Mrd. Euro bei den Bürgschaften.

Die Commerzbank liebäugelt mit einer weiteren staatsgarantierten Anleihe, womöglich sogar in Dollar, wie Commerzbank-Vorstand Michael Reuther sagte. Doch bisher ist die Emission einer Dollar-Anleihe nach den Regeln des Soffin noch nicht möglich. Die Commerzbank sieht dafür aber ein starkes Interesse der Investoren und kann sich vorstellen, hier durchaus den "Türöffner" für die Branche zu spielen. Ein Problem bei den Fremdwährungsanleihen ist allerdings die Absicherung gegen Währungsrisiken. "Wenn der Soffin die Gebühren für die Banken bei garantierten Anleihen in fremden Währungen wie Dollar richtig festsetzt, dann ist die Alternative für Kreditinstitute attraktiv", sagt Giesbert von Morgan Stanley.
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Libuda:

Hier macht die FTD schlimme

 
11.05.09 21:46
Schleichwerbung für Bankanzeigen, denn das folgende ist eine Anhäufung von Lügen. Denn mit Zwang für Ackermann Seppi wird es für Steuerzahler wie Lieschen Müller billiger. Der Seppi soll Geld bekommen, wenn die Gefahr besteht, dass er Omas Postsparbücher um die Ecke bringt. Das muss aber für Lieschen Müller so billig wie möglich geschehen und nicht nach den Wünschen von Ackermann's Seppi, der Lieschen Müller melken will.

Der soll endlich dorthin verschwinden, wo er hergekommen ist, und von mir aus die Lila-Kuh auf der Alm melken.

Sparen am falschen Ende
Kurz vor der Wahl will niemand mit hohen Rettungssummen für die Banken an die Öffentlichkeit gehen. Dennoch darf es die Politik nicht darauf anlegen, dass ihre Hilfe bei der Bankensanierung kaum genutzt wird.

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Finanzminister Peer Steinbrück verfolgt zwei Ziele, die leider nicht zueinanderpassen: Einerseits will er mit seinem Bad-Bank-Konzept für lädierte Kreditinstitute das Vertrauen möglichst schnell und durchgreifend wiederherstellen. Andererseits soll diese Operation möglichst wenig, ja am besten gar nichts kosten. Kurz vor der Bundestagswahl will sich schließlich niemand dabei erwischen lassen, wie er Bankern hilft.

Billig ist aber auch hier nicht unbedingt preiswert: Steinbrücks Rettungsplan muss zuallererst daran gemessen werden, ob er funktioniert, also das Vertrauen tatsächlich herstellt. Ein Paket, das nicht wirkt, ist herausgeschmissenes Geld - ganz gleich wie sparsam es konzipiert ist.

Die Restrisiken im bisherigen Plan der Regierung sind offenkundig. Er läuft letztlich nur darauf hinaus, dass die privaten Kreditinstitute die Möglichkeit erhalten, drohende Verluste zeitlich zu strecken. Wer seine faulen Wertpapiere in eine hauseigene Bad Bank auslagert, der braucht nicht mehr zu befürchten, dass ihn ein plötzliches Riesenloch in der Bilanz die Existenz kostet. Für diese Abschirmung müssen die Banken allerdings zahlen. Letztlich sollen alle etwaigen Verluste doch noch von den Eigenkapitalgebern getragen werden.

Eine solche Haftung ist natürlich nur gerecht, sie entspricht marktwirtschaftlichen Grundprinzipien, und sie schont die Staatskasse. Sie bedeutet aber auch, dass sich frisches Eigenkapital für die private Rekapitalisierung der Banken nur schwer mobilisieren lässt. Das kann langfristig zum Problem werden, denn die Stärkung des Eigenkapitals ist eine der wichtigsten Schutzmaßnahmen gegen Krisen.

Noch gravierender ist das Risiko, dass die Manager labiler Institute die Option Bad Bank nicht nutzen, weil sie einen Imageschaden und politische Eingriffe in das eigene Geschäftsgebaren fürchten. Und weil sie sich darauf verlassen, dass der Staat sie ja letztlich doch noch retten wird, sollten die Verluste einmal wirklich existenzgefährdend werden.

Solange ein solches Kalkül möglich ist, bleibt immer ein Rest Misstrauen gegenüber jenen Instituten, die sich selbst für gesund erklären. Zugleich bleibt ein fiskalisches Restrisiko, denn keiner weiß, ob und wann noch eine weitere große Bankenrettung notwendig sein wird.

Die Politik kann sich nicht darauf verlassen, dass sich alle, die eine zusätzliche Absicherung brauchen, schon von selbst melden werden. Schon gar nicht sollte sie es darauf anlegen, dass ihr Schutzprogramm möglichst wenig in Anspruch genommen wird, damit die Haushaltsbelastung gering bleibt. Das kann sich langfristig als sehr viel teurer erweisen.

Ein Zwang zur Teilnahme am Bad-Bank-Programm hilft nur bedingt weiter, weil immer noch Institut für Institut geprüft werden müsste, welche Papiere denn im Einzelnen ausgelagert werden sollten. Aber wenn das Vertrauen zurückkehren soll, dann ist es besser, jetzt intensiv zu durchleuchten und zu kontrollieren.
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Libuda:

Gut so

 
12.05.09 14:02
die Amis und Briten machen ihre Banken einen Kopf kleiner, indem sie sie zwingen Aktiva zu veräussern. Das ist gut so, denn das verringert die Systemrisiken:

Bank of America Sells $7.3 Billion CCB Stake
Topics:Mergers & Acquisitions | Stock Market | China | TARP | Credit | Credit Cards | Politics & Government | Banking
Sectors:Financial Services | Banks
Companies:Bank of America CorpBy: Reuters | 12 May 2009 | 04:44 AM ET Text Size Bank of America sold about $7.3 billion worth of shares in China Construction Bank to a group of investors, a source said on Tuesday, as the struggling U.S. bank seeks to raise cash.

A unit of China Life Insurance, Singapore state investment agency Temasek Holdings, and China's Hopu Investment Management, were part of the consortium, the source said.


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Current DateTime: 01:18:22 12 May 2009
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4 Banks Selling Stock to Repay TARP
I Wouldn't Own Bank Stocks: Whitney
Ex-Bear Exec Sues for $2 Mn Bonus
Bernanke: Response to Stress Tests Encouraging

The source was directly involved in the deal but not authorised to speak on the record about it.

The source said the sale involved 13.5 billion Construction Bank shares sold at HK$4.20 each, a 14.3 percent discount to their closing price on Monday.

CCB's Hong Kong-listed shares ended up 1.6 percent at HK$4.96 in a broader market up 0.4 percent.

The shares fell nearly 7 percent on Monday in a weaker market on concerns Bank of America might sell a stake.


Sharon Lorimer
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A Bank of America [BAC  12.94    -1.23  (-8.68%)   ] spokesman declined to comment and an official with Beijing-controlled China Construction Bank could not be immediately reached for comment.

The 6 percent chunk of BofA shares sold was the maximum stake it was allowed to sell after a recent lock-up lapsed.

The sale cuts Bank of America's stake in CCB to around 10.6 percent.

Bank of America had been expected to sell shares in Construction Bank since the U.S. government ordered it to find $33.9 billion worth of capital following its "stress test" of 19 large U.S. banks.

The discount is wider than when Bank of America offloaded $2.83 billion worth of shares in Construction Bank in January at 12 percent below the Chinese bank's last trading price.

That same month, Royal Bank of Scotland [RBS-LN  44.865    -1.20  (-2.6%)] sold a $2.4 billion


Der Steinbrück macht das umgekehrt, denn der verkauft Omas Sparbücher an den spekulierenden Sepp und die Dresdner an die Commerzbank.
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