Und nochetwas...
Aurora ist super positioniert und wird in den nächsten Jahren sich sehr gut entwickeln....
Ja das stimmt evtl. , dass Trump oder andere Länder Cannabis verbieten, aber nur das süchtig machende mit höhem Anteil von THC.....
Für die Medizinische Zwecke ist es und wird es in vielen weiteren Länder legalisiert......und da ist Aurora die Nummer 1.......
30.10.2019 - Finanzen100
Heute vor einem Jahr befanden sich die Cannabis-Aktien noch auf einem Allzeithoch. Die Marihuana-Industrie war einfach nicht zu stoppen, wobei Kanada das erste industrialisierte Land der Welt war, das am 17. Oktober 2018 Freizeit-Pot legalisierte. Aber wir wissen, dass sich der Spieß umgedreht hat.
Ein Jahr später befindet sich eine Reihe von Marken-Marihuana-Aktien auf oder in der Nähe von Mehrjahrestiefs, wobei kanadische Pot-Aktien den Schnitt senken. Eine Vielzahl von Herausforderungen, darunter ein Rückstand bei Anbau- und Verkaufslizenzen von Seiten der Regulierungsbehörde Health Canada, und eine sehr langsame Markteinführung der lizenzierten Apotheken auf Provinzebene in Orten wie Ontario und Quebec haben zu erheblichen Versorgungsengpässen geführt. Obwohl sich auch diese Probleme lösen lassen dürften, könnten diese Angebotsengpässe noch für viele Quartale bestehen bleiben.
Obwohl das eine schlechte Nachricht für alle in Kanada ansässigen Produzenten ist, gibt es drei große Produzenten, die vielleicht eine kleine Gnadenfrist haben dürften. Das liegt daran, dass die folgenden drei Marihuana-Aktien über bedeutende Wachstumschancen in Europa verfügen, und im Moment hat Europa keine Probleme mit der Versorgung. Die folgenden Pot-Aktien könnten in der Lage sein, die Angebotsschwäche Kanadas teilweise oder ganz auszugleichen, indem sie sich auf Europa konzentrieren.
Aurora Cannabis
Vielleicht ist es nicht verwunderlich, dass der weltweit führende Marihuana-Produzent Aurora Cannabis (WKN:A12GS7), gemessen an der jährlichen Spitzenproduktion, eine ziemlich große Präsenz in Europa hat. Aurora ist in 25 Ländern weltweit vertreten, darunter Kanada, und 14 davon liegen in Europa.
Von den 15 Verarbeitungsanlagen von Aurora, die eines Tages insgesamt bis zu 700.000 kg pro Jahr produzieren können, befinden sich drei in Europa. Erstens Aurora Portugal mit einer Fläche von über 38.000 Quadratfuß und einem Ertrag von etwa 4.000 kg pro Jahr. Die erste Phase der Entwicklung sollte bis zum dritten Quartal 2020 abgeschlossen sein.
Die beiden größeren Anlagen sind Aurora Nordic 1 und 2 in Dänemark. Beide sind Joint Ventures mit dem Tomatenproduzenten Alfred Pedersen & Son, bei denen bestehende Gewächshäuser für die Cannabis-Produktion nachgerüstet werden sollen. Aurora Nordic 1 ist bereits für den Anbau zugelassen, wobei die über 100.000 Quadratfuß große Anlage 8.000 kg pro Jahr produzieren kann. Aber Aurora Nordic 2, das auf die Lizenzierung wartet, wird eine Fläche von etwa 1 Mio. Quadratfuß umfassen und in der Spitze jährlich mindestens 120.000 kg liefern. Alles in allem ergibt das für Aurora Cannabis 132.000 kg minimale Spitzenleistung in Europa und sollte einen einfachen Zugang in der gesamten Region ermöglichen.