Die Meldung vom 6.3. fängt schon enmal verheißungsvoll an, wie man es in den letzten Jahren von Asian Bamboo gewöhnt ist.
" Das Unternehmen, ISIN:
DE000A0M6M79, Börsenkürzel "5AB", ADR Börsenkürzel "ASIBY") bedauert berichten zu müssen, dass die Rahmenbedingungen für den Betrieb eines agrarwirtschaftlichen Geschäfts in der Provinz Fujian im Geschäftsjahr 2014 weiterhin sehr schwierig waren.
Hier mal die Highlights des vorläufigen Geschäftsberichts:
Umsatz verringerte sich um 22% auf 24,4 Mio. EUR (2013: 31,4 Mio. EUR)
- Verlust aus der Veränderung des FVBA* sank um 56% auf 10,8 Mio. EUR (2013: Verlust 24,7 Mio. EUR) - Bruttofehlbetrag, einschließlich der Veränderung des FVBA* verringerte sich um 49% auf 13,1 Mio. EUR (2013: Bruttofehlbetrag über 25,7 Mio. EUR) - Konzernjahresfehlbetrag sank um 98% auf 3,2 Mio. EUR (2013: Konzernjahresfehlbetrag ohne aufgegebene Geschäftsbereiche 196,4 Mio. EUR) - Operativer Cash-Flow vor Veränderung des Working Capital war negativ in Höhe von TEUR 363 (2013: positiv 5,1 Mio. EUR) - Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit war positiv in Höhe von 1,3 Mio. EUR (2013: negativ 1,1 Mio. EUR) - Liquide Mittel reduzierten sich um 9% auf 24,2 Mio. EUR (2013: 28,5 Mio. EUR) nach Rückführung von Bankdarlehen im Jahresverlauf - Bankverbindlichkeiten verringerten sich insgesamt um 16% auf 29,0 Mio. EUR (2013: 34,7 Mio. EUR) nach Rückführung von Bankdarlehen im Jahresverlauf - Eigenkapital stieg um 6% auf 92,0 Mio. EUR (2013: 86,7 Mio. EUR), größtenteils aufgrund von Währungseffekten bewirkt durch den Anstieg des RMB gegenüber dem EUR.
www.finanznachrichten.de/...geschaeftszahlen-fuer-2014-016.htm
Bemerkenswert finde ich den positiven Cash Flow und dass die Darlehenshöhe zurück gegangen ist. Warum haben sie dann nicht die Darlehen der in meinen vorherigen Beiträgen genannten Darlehensgeber und nun Insolvenzantragsteller bedient?
Seit Jahren erwirtschaftet Asian Bamboo Verluste. Und das in einem Land, wo Bambussprossen doch eine Art Grundnahrungsmittel sind. Ok vielleicht etwas übertrieben, aber zumindest werden sie im asiatischen Raum viel gegessen. Und nicht zu vergessen, China wächst immer nch stark (um die 7%). Warum kann man in einer solch stark wachsenden Umgebung seit Jahren keine Stämme mehr verkaufen?