ein Anhänger der Chartanalyse, wobei ich da nicht unbedingt Fan bin, aber hier ist es ja bunt
Der Sommercrash 2015 brachte den Aufwärtstrend des iPhone-Herstellers ins Wanken. Von diesem Schock hat sich die Aktie bisher nicht erholt. Es hat sich vielmehr ein untergeordneter Abwärtstrend gebildet, der erst mit einem Kursanstieg über das Aprilhoch bei 112 Dollar beendet wäre. Mit dem nachbörslichen Kursrutsch von inzwischen fast 8 Prozent auf derzeit 96 Dollar sind solche Aussichten jedoch in weite Ferne gerückt. Ein Kursrutsch in Richtung der massiven Unterstützung bei 91 Dollar ist dagegen so gut wie sicher.
Hier wird sich das weitere Schicksal von Apple entscheiden. Bricht diese Unterstützungszone nachhaltig, dürfte ein ernster Abwärtstrend eingeleitet worden sein, der erste Kursziele bei 50 Dollar bereithält. Das große fallende Dreieck, das sich seit einem Jahr bildet, lässt genau dies befürchten.
Sicher, das Unternehmen hat trotz der schwachen Zahlen gerade erst seine Quartalsdividende um 10 Prozent auf 0,57 Dollar je Aktie angehoben und seine Aktienrückkäufe von 140 auf 175 Milliarden Dollar ausgeweitet. Und es hat in den letzten 4 Quartalen insgesamt 15 andere Unternehmen übernommen, um seine Wachstumsprobleme zu beheben. Doch diese Maßnahmen haben den Kursrückgang von 132 Dollar auf heute 96 Dollar nicht verhindern können. Der Markt ist von den Maßnahmen offenbar nicht wirklich überzeugt.
Die nicht sehr berauschenden Ergebnisse der Vorquartale haben Apple-Aktionäre immerhin noch einigermaßen verdaut, ohne dass es freilich die gewohnten" Kurssprünge auf neue Allzeithochs gegeben hätte. Doch das Unternehmen muss sich bald etwas einfallen lassen, sonst werden die Anleger nervös. Ein nachhaltiger Kursrutsch unter 90 Dollar könnte eine wahre Verkaufslawine auslösen. Diese wäre dann vermutlich das vorläufige Ende des Apple-Calls. Auf die US-Börsen wirkt sich der schwache Apple-Kurs bereits heute aus. Vor allem der Nasdaq 100 verliert deutlich - momentan fast 1 Prozent vorbörslich.
Herzliche Grüße, Ihr
Ihr Henrik Voigt
Chefanalyst
Der Sommercrash 2015 brachte den Aufwärtstrend des iPhone-Herstellers ins Wanken. Von diesem Schock hat sich die Aktie bisher nicht erholt. Es hat sich vielmehr ein untergeordneter Abwärtstrend gebildet, der erst mit einem Kursanstieg über das Aprilhoch bei 112 Dollar beendet wäre. Mit dem nachbörslichen Kursrutsch von inzwischen fast 8 Prozent auf derzeit 96 Dollar sind solche Aussichten jedoch in weite Ferne gerückt. Ein Kursrutsch in Richtung der massiven Unterstützung bei 91 Dollar ist dagegen so gut wie sicher.
Hier wird sich das weitere Schicksal von Apple entscheiden. Bricht diese Unterstützungszone nachhaltig, dürfte ein ernster Abwärtstrend eingeleitet worden sein, der erste Kursziele bei 50 Dollar bereithält. Das große fallende Dreieck, das sich seit einem Jahr bildet, lässt genau dies befürchten.
Sicher, das Unternehmen hat trotz der schwachen Zahlen gerade erst seine Quartalsdividende um 10 Prozent auf 0,57 Dollar je Aktie angehoben und seine Aktienrückkäufe von 140 auf 175 Milliarden Dollar ausgeweitet. Und es hat in den letzten 4 Quartalen insgesamt 15 andere Unternehmen übernommen, um seine Wachstumsprobleme zu beheben. Doch diese Maßnahmen haben den Kursrückgang von 132 Dollar auf heute 96 Dollar nicht verhindern können. Der Markt ist von den Maßnahmen offenbar nicht wirklich überzeugt.
Die nicht sehr berauschenden Ergebnisse der Vorquartale haben Apple-Aktionäre immerhin noch einigermaßen verdaut, ohne dass es freilich die gewohnten" Kurssprünge auf neue Allzeithochs gegeben hätte. Doch das Unternehmen muss sich bald etwas einfallen lassen, sonst werden die Anleger nervös. Ein nachhaltiger Kursrutsch unter 90 Dollar könnte eine wahre Verkaufslawine auslösen. Diese wäre dann vermutlich das vorläufige Ende des Apple-Calls. Auf die US-Börsen wirkt sich der schwache Apple-Kurs bereits heute aus. Vor allem der Nasdaq 100 verliert deutlich - momentan fast 1 Prozent vorbörslich.
Herzliche Grüße, Ihr
Ihr Henrik Voigt
Chefanalyst