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Ach tanotf, rede keinen Unsinn. Das Ganze hat nichts mit Google zu tun sondern nur mit deutschem Steuerrecht. Der SPON/MM-Artikel hat zwar einen reisserischen Aufmacher, klärt aber am Ende auf, dass der Google-Fall ein anderer war.
Der Apple-Split führt keine neuen Aktien ein, dürfte somit also steuerlich irrelevant sein. Jedenfalls gibt es bisher keinerlei andere Hinweise:
"Eine Anfrage an das Unternehmen, ob es ähnlich wie Google die Ausgabe einer abweichenden Aktiengattung plane, blieb unbeantwortet. Aktionäre müssen sich also wohl mit einer etwas älteren Aussage des Unternehmens begnügen. Aktiensplits tun gar nichts für die Anleger, verlautete 2012 aus Cupertino. Das Zitat schreiben Medien Apple-Chef Tim Cook persönlich zu."
Apple und der Aktiensplit
Warum Börsen-Schwergewichte so gerne teilen
http://www.manager-magazin.de/immobilien/artikel/a-966125.html
"Der Werner ist hier bei Apple mit ach und krach 30% in den miesen. Es war vor der Q-Zahlen deutlich schlimmer"
Wunderschöner Beitrag. Respekt. Du solltest Lyrik schreiben. Könntest damit reich werden.
"Bin in vergleichbarer Situation. Das "Klumpenrisiko" beschert mir trotzdem keine schlaflosen Nächte: es ist halt Apple - und das mit einem dicken Polster, weil man frühzeitig das Besondere an Intelligenz, Produktqualität und Unternehmensgeist erkannt hat. Umso unverständlicher sind mir deine Gefechte mit Halb- und Vollpfosten in Arenen, die zu 80 % mit Nicht- oder ScheinInvestierten besetzt sind. Da muss es doch zwangsläufig zu Auseinandersetzungen bis unter die Gürtellinie kommen. Daytrader und Kurzfrist-Spekulanten identifizieren sich nun mal nicht mit einer Firma, sie saugen wie Wespen nur kurz mal Honig und wenn sie keinen finden, stechen sie uns. Der kluge Imker dagegen wartet mit der Honigernte, bis die vielen kleinen Bienen von Cupertino bis China genügend zusammen getragen haben. In dieser Zeit widmet er sich viele Jahre mit Empathie, nicht zu verwechseln mit Liebe, wohl aber mit Geduld und viel Geld seinem Bienen-"Stock". Als erfahrener Imker solltest Du Dich nicht unter Wespen und Hornissen begeben. Die verstehen uns eh nicht. Oder erst, wenn es zu spät ist. Noch lohnt es sich allerdings, auf long umzuschwenken. Tagesrücksetzer nutzen und dann diesen wespenarmen Thread mit niveauvollen Beiträgen beleben!"
Wir sind völlig einig was die strukturelle und steuerliche Einschätzung der Splits von Apple und Google angeht.
Ein Wort aber zu deiner abfälligen Bemerkung über Google:
"und Google war ein 'leckt mich, meine Rechte sind mir lieber' Fehler vom Google Management, dass durch die Ausgsbe ekner neuen Art von Google Aktien für deutsche Anleger Probleme bereitet"
Das war natürlich kein Fehler des Managements, sondern eine ganz normale Maßnahme einer Mehrheit der Firmeneigner, die ihren Einfluss erhalten wollen. Es ist sie normalste Sache der Welt, dass die Eigner über die wesentlichen Geschicke der Firma entscheiden, wozu die Aktienstruktur natürlich gehört. Und stimmrechtslose Vorzugsaktien sind ebenfalls die normalste Sache der Welt bei Tausenden AGs. Dafür bekommen die dann üblicherweise eine höhere Dividende.
Kein Verbrechen von Google also, sondern eine übliche Kapitalmaßnahme. Dass das im deutschen Steuerrecht Probleme macht, war ihnen sicherlich egal oder eher noch unbekannt, jedenfalls irrelevant. Und ich glaube auch nicht, dass sich der deutsche Fiskus damit nach ein paar Prozessen durchsetzen wird.
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