Drees (Union): "Analysten kommen nicht von der Caritas"
Berlin (vwd) - Skeptisch beurteilt Rolf Drees, Sprecher der
Fondsgesellschaft Union-Investment, den Vorstoß der Bundesregierung in
Richtung eines Verhaltenskodex für Aktienanalysten. "Analysten sind auch
nur Menschen. Irrtümer gehören damit zwangsläufig zum Geschäft.
Gesetze können da am wenigsten helfen", sagte Drees gegenüber der
Zeitung "Die Welt" (Welt/Donnerstagausgabe). Sollten Analysten für
falsche Prognosen belangt werden können, hätte dies dramatische Folgen.
Keiner der Experten würde sich mehr aus dem Fenster lehnen, womit
niemandem gedient wäre, auch dem privaten Anleger nicht.
Allerdings müßten Investoren auch wissen, dass Analysten nicht von der
Caritas kommen. "Es geht hier auch immer ums Geschäft", so Drees
gegenüber der "Welt" weiter.
vwd/25.1.2001/jej
Berlin (vwd) - Skeptisch beurteilt Rolf Drees, Sprecher der
Fondsgesellschaft Union-Investment, den Vorstoß der Bundesregierung in
Richtung eines Verhaltenskodex für Aktienanalysten. "Analysten sind auch
nur Menschen. Irrtümer gehören damit zwangsläufig zum Geschäft.
Gesetze können da am wenigsten helfen", sagte Drees gegenüber der
Zeitung "Die Welt" (Welt/Donnerstagausgabe). Sollten Analysten für
falsche Prognosen belangt werden können, hätte dies dramatische Folgen.
Keiner der Experten würde sich mehr aus dem Fenster lehnen, womit
niemandem gedient wäre, auch dem privaten Anleger nicht.
Allerdings müßten Investoren auch wissen, dass Analysten nicht von der
Caritas kommen. "Es geht hier auch immer ums Geschäft", so Drees
gegenüber der "Welt" weiter.
vwd/25.1.2001/jej