Am 10. Dezember hat das Internet 32. Geburtstag
Das Internet feiert am 10. Dezember seinen 32. Geburtstag. An diesem Tag im Jahre 1969 tauschen vier Computer an den Universitaeten Los Angeles, Santa Barbara, Stanford und Utah die ersten Datenpakete aus. Das ist die Geburtsstunde des ARPA-nets (Advanced-Research-Projects-Agency-Netz), des Vorläufers des Internets. Und es gibt trotz Krise allen Grund zu feiern. Bis zum Jahr 2004 werden sich die weltweiten Umsätze bei digitalen B2B-Transaktionen auf rund 6.000 Milliarden Dollar versechsfachen. Schon heute macht B2B den Hauptanteil der Interneterlöse aus. Darüber hinaus wird das Internet ab 2006 auch das Fernsehen erobern. Das ergab eine Studie der Mummert + Partner Unternehmensberatung.
Aehnliche Wachstumsraten erwarten Experten beim Einkauf am heimischen PC: Am B2C-Markt werden 2004 etwa 425 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Das ist mehr als viermal soviel wie in diesem Jahr, wo schätzungsweise 99 Milliarden Dollar an der virtuellen Ladentheke ausgegeben werden. Darüber hinaus schickt sich die Internettechnologie an, nach dem Mobile Commerce ab 2006 auch den Fernseher zu erobern. Das so genannte T-Business verspricht eine der bedeutendsten Internetanwendungen der Zukunft zu werden. Schliesslich haben etwa 90 Prozent der Europäer ein Fernsehgeraet, das zur digitalen Vertriebs- und Distributionsplattform werden kann. Einen PC mit Internetanschluss besitzt hingegen nicht einmal die Haelfte aller Haushalte in Europa.
Das US-Unternehmen AOL setzt bereits aufs T-Business - hat sich AOL doch gerade mit Time Warner, dem zweitgrössten US-Kabelanbieter, zusammengetan. Auch der US-Netzwerkausrüster Cisco Systems, mit dessen Produkten etwa 80 Prozent aller Internet-basierten Netzwerke arbeiten, ist eines der Schwergewichte im WWW. Und das Internet findet weltweit immer mehr Anhänger: Bis 2005 wird es etwa 1.200 Millionen Internetzugaenge in aller Welt geben. Das ist fast eine Verdreifachung gegenueber dem Jahr 2000, als das Internet 414 Millionen Anschluesse zählte. In den kommenden Jahren werden die Westeuropaeer erstmals die US-Amerikaner überholen: Schätzungen zufolge wird es 2005 ungefähr 246 Millionen Anschlüsse in Europa geben. Für die USA werden lediglich 214 Millionen Internetzugänge vorausgesagt. (ck)
[Fri, 07.12.2001] - © 2001 de.internet.com
Das Internet feiert am 10. Dezember seinen 32. Geburtstag. An diesem Tag im Jahre 1969 tauschen vier Computer an den Universitaeten Los Angeles, Santa Barbara, Stanford und Utah die ersten Datenpakete aus. Das ist die Geburtsstunde des ARPA-nets (Advanced-Research-Projects-Agency-Netz), des Vorläufers des Internets. Und es gibt trotz Krise allen Grund zu feiern. Bis zum Jahr 2004 werden sich die weltweiten Umsätze bei digitalen B2B-Transaktionen auf rund 6.000 Milliarden Dollar versechsfachen. Schon heute macht B2B den Hauptanteil der Interneterlöse aus. Darüber hinaus wird das Internet ab 2006 auch das Fernsehen erobern. Das ergab eine Studie der Mummert + Partner Unternehmensberatung.
Aehnliche Wachstumsraten erwarten Experten beim Einkauf am heimischen PC: Am B2C-Markt werden 2004 etwa 425 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Das ist mehr als viermal soviel wie in diesem Jahr, wo schätzungsweise 99 Milliarden Dollar an der virtuellen Ladentheke ausgegeben werden. Darüber hinaus schickt sich die Internettechnologie an, nach dem Mobile Commerce ab 2006 auch den Fernseher zu erobern. Das so genannte T-Business verspricht eine der bedeutendsten Internetanwendungen der Zukunft zu werden. Schliesslich haben etwa 90 Prozent der Europäer ein Fernsehgeraet, das zur digitalen Vertriebs- und Distributionsplattform werden kann. Einen PC mit Internetanschluss besitzt hingegen nicht einmal die Haelfte aller Haushalte in Europa.
Das US-Unternehmen AOL setzt bereits aufs T-Business - hat sich AOL doch gerade mit Time Warner, dem zweitgrössten US-Kabelanbieter, zusammengetan. Auch der US-Netzwerkausrüster Cisco Systems, mit dessen Produkten etwa 80 Prozent aller Internet-basierten Netzwerke arbeiten, ist eines der Schwergewichte im WWW. Und das Internet findet weltweit immer mehr Anhänger: Bis 2005 wird es etwa 1.200 Millionen Internetzugaenge in aller Welt geben. Das ist fast eine Verdreifachung gegenueber dem Jahr 2000, als das Internet 414 Millionen Anschluesse zählte. In den kommenden Jahren werden die Westeuropaeer erstmals die US-Amerikaner überholen: Schätzungen zufolge wird es 2005 ungefähr 246 Millionen Anschlüsse in Europa geben. Für die USA werden lediglich 214 Millionen Internetzugänge vorausgesagt. (ck)
[Fri, 07.12.2001] - © 2001 de.internet.com