Altona Mining stößt umfassendes Bohrprogramm auf Kupferprojekt Roseby an
10:56 24.04.13
Viel versprechende Ziele im Visier
Jetzt wo die Produktion auf Altona Minings (WKN
A1C15Y) Kupfer- und
Goldmine Outokumpu in Finnland mehr als rund läuft, widmet sich das
australische Unternehmen wieder verstärkt seinem Roseby-Projekt im
Nordwesten Queenslands.
Wie Altona heute bekannt gibt, wird man Ende April ein 1.000
Luftstoß"-Bohrungen (Rotary Air Blast, RAB) umfassendes Bohrprogramm
von insgesamt 7.000 Meter Länge aufnehmen. Damit will man hochwertige
Explorationsziele untersuchen, die potenziell zusätzliches Material für
das Entwicklungsprojekt Little Eva liefern könnten. Eine bereits
abgeschlossene Machbarkeitsstudie bescheinigt übrigens Little Eva schon
jetzt ein Produktionspotenzial von 38.000 Tonnen pro Jahr. Weitere viel
versprechende Ziele wie die Zonen Turkey Creek und Airport sollen später
in der Bohrsaison mit so genannten Rückspülbohrungen erkundet werden.
Das Großprojekt Roseby stellt ein bedeutendes, kaum erkundetes
Mineralfeld dar, das die Projekte Little Eva und Dugald River
einschließt. Altona hat bereits zwei Jahre damit verbracht, Daten zu
sammeln und zu organisieren und im Feld alte Anomalien zu überprüfen,
sodass man sich jetzt auf einige der aussichtsreichsten Ziele
konzentrieren kann.
Dazu gehört nach Ansicht des Unternehmens auch die Companion-Zone, die
rund 30 Kilometer südlich von Little Eva liegt. Dabei handelt es sich um
eine 7 Kilometer lange Zone, die von Norden nach Süden verläuft und
historische, lokale Schürfarbeiten sowie zutage tretende
Oxidkupfervererzung mit gelegentlich sichtbarem Gold aufweist.
Hochgradige Gesteinsproben von Companion weisen bis zu 10 bis 26% Kupfer
und 25 Gramm Gold pro Tonne auf. Frühere Bohrungen, von denen es
allerdings gerade einmal vier gab, erbrachten Vererzungsabschnitte von
bis zu 7,5 Meter Länge mit 0,9% Kupfer.
Die Fundstelle Turkey Creek liegt lediglich 2 Kilometer östlich von
Little Eva und wurde teilweise bereits durch RAB- und Rückspülbohrungen
abgegrenzt, bleibt aber insbesondere nach Norden offen. Hier will Altona
die nördliche Ausdehnung der Zone testen und andere kleinere Anomalien
untersuchen, die an Little Eva angrenzen. Ohnehin muss das Unternehmen
Turkey Creek vollständig definieren, da die Zone zum Teil unter die
geplanten Abraumlagerflächen reicht.
Zudem will Altona sich die Green Hills-Zone genauer ansehen, eine große
von Norden nach Süden verlaufende Struktur. Diese könnte, glaubt man im
Unternehmen, die Fortsetzung von zwei Trends sein, die die
Bedford-Lagerstätte und das Turkey Creek-Ziel enthalten. Die Ziele sind
von zahlreichen historischen Schürfaktivitäten sowie Gesteinsproben und
Bodenanomalien durchzogen, die oft mit magnetischen oder radiometrischen
Anomalien übereinstimmen.
Bei Prospect X schließlich handelt es sich um eine moderate magnetische
und radiometrische Anomalie, die 18 Kilometer südwestlich von Little Eva
liegt. Dort erbrachten Proben Gehalte von 0,3 bis 0,9% Kupfer.
Das Unternehmen plant, die Bohrungen in rund zwei Monaten abzuschließen