für mich ist FairCoin nicht zwingend eine Frage von Entweder Oder in der aktuellen Situation, hierfür ist FairCoin noch zu unetabliert als dass auch ich all mein Kapital in FairCoin stecken würde.
Ich betrachte es eher als Sowohl als Auch wie es
#7441 beschrieben wird, d.h. man kann FairCoin gut finden und unterstützen wollen ohne dabei voll und ganz umsteigen zu müssen.
Meiner Meinung nach scheitern so manch gute Projekte auch daran, dass sie zu fatalistisch agieren, d.h. zu sehr versuchen Menschen und dessen Weltsicht zu vereinnahmen.
Fakt ist, dass es völlig unrealistisch ist binnen weniger Jahre eine faire Ökonomie aufbauen zu können.
Fakt ist auch, dass eine faire Ökonomie, d.h. Menschen dahinter selbst beweisen müssen, dass dieses Konzept auch wirklich besser funktioniert und vor allem skalieren kann.
Meiner Meinung nach funktioniert ein konkurrierendes System bis zu einem gewissen Punkt relativ gut, d.h. wenn in diesem System genügend Entwicklungsspielräume vorhanden sind und sich auch mehrere Wettbewerber entwickeln können.
Dies ist vor allem in den weitentwickelten Industrieländern immer weniger der Fall. Die Märkte bieten kaum noch Entwicklungsspielräume und werden auf immer weniger Großkonzerne aufgeteilt, getreu dem Motto "The Winner takes it all!"
Interessante StartUps lässt man nur so lange gewähren bis das Potenzial sichtbar wird und im Regelfall werden StartUps einfach von den Großen aufgekauft.
Es entstehen dabei globale Großkonzerne mit all den negativen Folgen für Mensch und Natur.
Daher denke ich, dass kooperative Systeme eine Weiterentwicklung der bestehenden konkurrierenden Systeme darstellen und da kommt dann FairCoop und FairCoin ins Spiel.