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US-Ausstieg trifft Deutsche Pfandbriefbank schwer

GARCHING (dpa-AFX) - Der Ausstieg aus dem verlustreichen US-Geschäft hat die Deutsche Pfandbriefbank im vergangenen Jahr wie erwartet tief in die roten Zahlen gerissen. Unter dem Strich stand ein Verlust von 284 Millionen Euro nach 90 Millionen Gewinn ein Jahr zuvor, wie der Gewerbeimmobilien-Finanzierer am Donnerstag in Garching bei München mitteilte. Abschreibungen und Rückstellungen wegen fauler Kredite wuchsen von 170 Millionen auf 410 Millionen Euro. Davon entfielen allein 334 Millionen auf die USA und die Projektfinanzierung.

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Ein mehrstöckiges Gebäude (Symbolbild).
Quelle: - pixabay.com:
Dt. Pfandbriefbank AG 3,246 € Deutsche Pfandbriefbank AG Chart +0,87%
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Die Zahlen sind keine Überraschung: Schon Mitte Februar hatte die Pfandbriefbank mitgeteilt, dass sie vor allem wegen des US-Ausstiegs im vergangenen Jahr vor Steuern einen Verlust von 250 Millionen Euro eingefahren hat. Bereits da vertröstete Vorstandschef Kay Wolf die Aktionäre, dass die Bank die angepeilte Rendite auf das materielle Eigenkapital statt 2027 voraussichtlich erst im Jahr 2028 erreichen kann.

"Für 2026 wollen wir im Neugeschäft weiter an Fahrt aufnehmen und die Diversifikation unserer Erträge vorantreiben", sagte der Manager nun. Allerdings dürften die Erträge mit 375 bis 425 Millionen Euro den Vorjahreswert von 422 Millionen aus dem Vorjahr eher unterschreiten als übertreffen. Der Wegfall von Erträgen aus dem US-Geschäft könne wegen der schleppenden Erholung an den Immobilienmärkten voraussichtlich nur sukzessive mit wachsendem Neugeschäft in Europa kompensiert werden, hieß es. Entsprechend erwartet Wolf für 2026 weiterhin nur einen Vorsteuergewinn von 30 bis 40 Millionen Euro./stw/stk


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