Wir sollten noch einmal diskutieren, was überhaupt einen Turnaround ausmacht. Nach gängiger Definition ist dies eine Aktie, die in jüngster Zeit um mindestens 50 % gefallen ist, und dies aus Gründen, die in Zukunft nicht mehr gelten werden.
Nun ist Alstom seit März zwar von 2,50 Euro auf 0,50 E gefallen - ein Minus von 80 % - aber gleichzeitig hat sich die Aktienzahl verfünffacht. Daher ist der Kurs netto seitwärts gelaufen (freilich nicht für die KE-Zeichner, weil sie noch die zusätzliche Kohle dafür hinlegen mussten). Als Gegenleistung hätte sich die Verschuldung deutlich verringern müssen. Das hat sie aber nicht, weil die Banken bei der KE gekniffen haben (nur 45 % haben ihre Schulden in Aktien getauscht).
Wir haben also die gleiche Situation im März, allerdings statt 3,7 nur noch 2,4 Mrd. Schulden. Da die Verdünnung "permanent" ist (außer es gibt einen reversed split, was aber nur optische Kosmetik wäre), ist unter diesem Aspekt keine Besserung zu erwarten. (Unter diesem Aspekt also kein Turnaround).
Positiv bleibt, dass der negative CF reduziert wurde und das die Stimmung für das Papier sich nun aufgehellt hat. Es bleibt aber der massive Overhead durch die vielen Aktionäre, die viel zu viele (und relativ zum Risiko unangemessen viele) Alstom-Aktien halten.
Mir ist daher wohler, mir die weitere Entwicklung erst mal aus der Beobachter-Perspektive anzusehen. Ich gehe nur bei deutlichen Rückschlägen wieder rein, weil ich dann die Risikoprämie erhalte.
Nun ist Alstom seit März zwar von 2,50 Euro auf 0,50 E gefallen - ein Minus von 80 % - aber gleichzeitig hat sich die Aktienzahl verfünffacht. Daher ist der Kurs netto seitwärts gelaufen (freilich nicht für die KE-Zeichner, weil sie noch die zusätzliche Kohle dafür hinlegen mussten). Als Gegenleistung hätte sich die Verschuldung deutlich verringern müssen. Das hat sie aber nicht, weil die Banken bei der KE gekniffen haben (nur 45 % haben ihre Schulden in Aktien getauscht).
Wir haben also die gleiche Situation im März, allerdings statt 3,7 nur noch 2,4 Mrd. Schulden. Da die Verdünnung "permanent" ist (außer es gibt einen reversed split, was aber nur optische Kosmetik wäre), ist unter diesem Aspekt keine Besserung zu erwarten. (Unter diesem Aspekt also kein Turnaround).
Positiv bleibt, dass der negative CF reduziert wurde und das die Stimmung für das Papier sich nun aufgehellt hat. Es bleibt aber der massive Overhead durch die vielen Aktionäre, die viel zu viele (und relativ zum Risiko unangemessen viele) Alstom-Aktien halten.
Mir ist daher wohler, mir die weitere Entwicklung erst mal aus der Beobachter-Perspektive anzusehen. Ich gehe nur bei deutlichen Rückschlägen wieder rein, weil ich dann die Risikoprämie erhalte.