MÜNCHEN, 15. März. Ein halbes Jahr nach den Terroranschlägen in den USA will die Allianz den Fluggesellschaften jetzt wieder eine Versicherung gegen derartige Risiken anbieten. Die Verhandlungen mit internationalen Erst- und Rückversicherungen als Partner seien auf einem guten Weg, sagte ein Allianz-Sprecher.
Nach dem 11. September hatten die Versicherungen weltweit den Luftfahrtgesellschaften die Haftpflicht-Deckung für Terrorschäden gekündigt. Deshalb haben die jeweiligen Regierungen das Haftungsrisiko übernommen, solange bis eine neue privatwirtschaftliche Regelung gefunden ist. Nachdem die US-Regierung die Staatshaftung für amerikanische Fluggesellschaften soeben um 60 Tage verlängert hat, wird in Europa ein gleicher Schritt erwartet. Eine anhaltende Wettbewerbsverzerrung dürfe nicht zugelassen werden, sagte der österreichische Finanzminister Karl-Heinz Grasser. In der kommenden Woche wollten sich die Finanzminister über eine mögliche Verlängerung verständigen, die beim Verkehrsministerrat am 26. März entscheiden werden könnte. (AP,ddp)
Nach dem 11. September hatten die Versicherungen weltweit den Luftfahrtgesellschaften die Haftpflicht-Deckung für Terrorschäden gekündigt. Deshalb haben die jeweiligen Regierungen das Haftungsrisiko übernommen, solange bis eine neue privatwirtschaftliche Regelung gefunden ist. Nachdem die US-Regierung die Staatshaftung für amerikanische Fluggesellschaften soeben um 60 Tage verlängert hat, wird in Europa ein gleicher Schritt erwartet. Eine anhaltende Wettbewerbsverzerrung dürfe nicht zugelassen werden, sagte der österreichische Finanzminister Karl-Heinz Grasser. In der kommenden Woche wollten sich die Finanzminister über eine mögliche Verlängerung verständigen, die beim Verkehrsministerrat am 26. März entscheiden werden könnte. (AP,ddp)