Afghanistan ist politisch isoliert und militärisch


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everhope:

Afghanistan ist politisch isoliert und militärisch

 
26.09.01 10:10
in der Zange!

Afghanistan ist politisch isoliert und militärisch 422336

Afghanistan ist politisch weitgehend isoliert und wird nun von den USA militärisch eingekreist. Alle an Afghanistan angrenzenden Länder haben ihren Luftraum der Anti-Terrorkoalition geöffnet.

Während die oppositionelle Nordallianz Afghanistans ihre Bodenoffensive vorantreiben will, sind von amerikanischer Seite zunächst Luftschläge zu erwarten.

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In der Türkei, Bahrain, Katar und Oman gibt es britische und amerikanische Luft-Basen. Drei US-Flugzeugträger kreuzen im Persischen Golf. Weitere Schiffe sind zum Indischen Ozean unterwegs.  

In Usbekistan überprüfen US-Militärs mögliche Flugstützpunkte für ihren Angriff. Im benachbarten Tadschikistan wurde den USA der größte Flughafen des Landes in der Hauptstadt Duschanbe "für den Fall der Fälle" angeboten. Den einzigen diplomatischen Kontakt hat die Taliban zu Pakistan. Er wackelt.

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Alle an Afghanistan angrenzenden Länder haben ihren Luftraum der Anti-Terrorkoalition geöffnet. In der Türkei, Bahrain, Katar und Oman gibt es britische und amerikanische Luft-Basen. Drei US-Flugzeugträger kreuzen im Persischen Golf. Weitere Schiffe sind zum Indischen Ozean unterwegs.
Vom Nato-Staat Türkei aus können US-Militärjets Afghanistan erreichen.Auf dem Luftwaffenstützpunkt Incirlik in der Türkei sind amerikanische F-15 und F-16 sowie britische Jaguar- Kampfflugzeuge mit 2000 unterstützenden Soldaten stationiert, die die Flugverbotszone im nördlichen Irak überwachen.

Auch in Saudi-Arabien liegen US-Luftbasen. Das Land  hat allerdings einer militärischen Unterstützung des Gegenschlages eine Absage erteilt. Die Regierung in Riad brach allerdings die diplomatischen Beziehungen zu den Taliban ab.

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Algerien, Libyen und Sudan werden als Terroristenhochburgen gesehen und gelten als angriffsgefährdet.

Hoffentlich identifizieren die Amis nicht auch noch Deutschland als Versteck für Terroristen!
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everhope:

Biologischer Krieg im Westen?

 
26.09.01 10:31
WHO warnt Staaten des Westens  


Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat nach den Worten ihres Exekutivdirektors David Nabarro die Staaten des Westens gewarnt, vor Anschlägen mit biologischen und chemischen Waffen auf der Hut zu sein. Das Risiko dürfe nicht unterschätzt werden, sagte Nabarro laut Berichten in britischen Medien.

Die WHO sei bemüht sicher zu stellen, dass die Regierungen die aktuellsten Informationen über die Art der Erreger erhielten, die möglicherweise verwendet werden würden, und wie eine Masseninfektion verhindert werden könne. Die Furcht vor der Verwendung von B-und C-Waffen bei Anschlägen ist seit den Attentaten in den USA am 11. September gestiegen. Denkbar sei der Einsatz von Erregern des Milzbrandes, des Botulismus und der Pocken, sagte Nabarro.

Er wisse nicht, wie leicht es wäre, einen Anschlag großen Stils in einem westlichen Land zu verüben. Aber eben weil die WHO nicht genau wisse, wie die Kampfstoffe eingesetzt werden könnten, rate sie, "die Risiken ernst zu nehmen und zur Kenntnis zu nehmen, dass dies vielleicht viel einfacher ist als der Einsatz anderer Arten potenzieller terroristischer Waffen". Darum wäre es seiner Meinung nach unklug, sich solche Anschläge nicht wenigstens vorzustellen und sich so intensiv wie möglich darauf vorzubereiten.

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In Großbritannien wurden Medienberichten zufolge seit den Anschlägen sehr viel mehr Gasmasken und Schutzkleidung verkauft als sonst. Das Institut für Volksgesundheit, PHLS, schätzte das Risiko eines Anschlages mit biologischen und chemischen Kampfstoffen in der vergangenen Woche als sehr gering ein. Es würden aber die Notfallpläne überprüft, die nach dem Anschlag in der Tokioter U-Bahn mit dem Nervengas Sarin im Jahre 1995 ausgearbeitet wurden. Im vergangenen Jahr hatten Wissenschaftler der Johns-Hopkins-Universität in den USA als Ergebnis einer Untersuchung berichtet, in mindestens zehn Staaten bestehe die Möglichkeit biologische Waffen herzustellen.

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vega2000:

Bitte keine Panikmache

 
26.09.01 11:56
Im Augenblick haben die Taliban (=Koranschüler) genug mit ihrer eigenen Opposition zu tun, -Pakistan hat die Beziehungen bis jetzt noch nicht abgebrochen (Diplomaten aber abgezogen).
Meines Erachtens wird es auch keinen Grossangriff wie z.B. im Irak geben.
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