1. Editorial
Wir befinden uns derzeit in einem schönen Hausse Markt und der DAX könnte schon bald die Marke von 6.000 Punkten überschreiten. Aktien sind in Deutschland wieder gefragt. Im Jahr 2005 stieg die Gesamtzahl der direkten und indirekten Aktienanleger in Deutschland um fast 300.000 auf rund 10,8 Millionen. Dabei investieren die Anleger bevorzugt in Einzeltitel anstatt in Aktienfonds. Während die Zahl der Aktionäre steigt, flossen aus den Aktienfonds netto sogar Mittel ab. Herkömmliche Aktienfonds mit hohen Gebühren scheinen also out zu sein. Die Aussichten für Aktien hingegen sind weiter positiv. Im internationalen Vergleich sind deutsche Aktien nicht teuer und auch die konjunkturellen Aussichten haben sich deutlich verbessert.
Auch Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) sieht die Konjunktur in Deutschland im Aufwind. "Der Aufschwung kommt ganz massiv", sagte Glos letzte Woche im Bundestag. Davon profitiere nicht allein der Export. Vielmehr werde auch wieder in Deutschland investiert. Viele Branchen hätten mittlerweile "ihre Hausaufgaben gemacht". Ifo Chef Hans-Werner Sinn äußerte sich ähnlich optimistisch. Trotz der positiven Aussichten in Deutschland sollte man aber auch Entwicklungen im Ausland aufmerksam verfolgen, denn Krisen breiten sich meist sehr rasch aus. Noch sieht das Gesamtbild aber positiv aus, so dass Aktien derzeit die wohl beste Anlagemöglichkeit darstellen.
R. Groen
Chefredakteur
Investor Alert
2. Biokrafftstoffe: Der neue Boommarkt
Wie angekündigt, möchten wir Ihnen heute einige Unternehmen vorstellen, die alternative Treibstoffe in Form von Biodiesel ( Rapsöl ) und Ethanol (Getreide / Zuckerrüben ) herstellen.
Weltweites Umdenken in der Politik
Besonders seit der Rede des amerikanischen Präsidenten G.W. Bush vom 1. Februar 2006 hat die Aufmerksamkeit an Produzenten alternativer Energien stark zugenommen. Bush forderte in seiner Rede die Erforschung alternativer Treibstoffe, um Ethanol aus Holz und Getreide zu gewinnen. «Unser Ziel ist es, diese Art von Ethanol innerhalb von sechs Jahren zum Einsatz zu bringen», so Bush. Damit solle das großes Ziel, mehr als 75 Prozent der Ölimporte aus dem Nahen Osten bis 2025 zu ersetzen, erreicht werden.
Aber auch in Deutschland kündigte Umweltminister Sigmar Gabriel bereits Ende November eine Pflicht zur Beimischung von Biokraftstoffen zu Kfz-Treibstoffen an. Diese Pflicht wurde später auch zum Bestandteil des schwarz-roten Koalitionsvertrages. Darin wurde auch festgehalten, dass vor allem die heimische Produktion den Kraftstoff liefern solle. In einem Gespräch zwischen Bundesumweltminister Gabriel und Vertretern des Verbands der Automobilindustrie vor knapp einer Woche wurde vereinbart, kurzfristig die Beimischung deutlich auf 10 Prozent zu erhöhen.
Vor zwei Wochen veröffentlichte die EU-Kommission eine Strategie zur Förderung von Biodiesel und Bioethanol, die bis 2010 ein zwingende Zielvorgaben für Biokraftstoffanteile in den 25 EU-Ländern vorsieht.
Während bei Biodiesel die EU weltweit der größte Produzent ist, muss Bioethanol aus dem Ausland importiert werden, vor allem aus Brasilien und den USA. Die beiden Weltmarktführer bei Bioethanol produzieren etwa das Fünffache des EU-Volumens pro Jahr.
Wie man sieht, stellen Unternehmen dieses Sektors aktuell und weiterhin ein attraktives Investment für den Anleger dar. Bei der Nachfrage nach Biodiesel sehen Branchenexperten jährliche Zuwachsraten von ca. 25 %.
Biopetrol Industries AG
Biopetrol AG
www.biopetrol.de/ ISIN
CH0023225938 Kürzel:
B2I
Kurs
13,95 €
Unser Favorit auf dem deutschen Parkett ist Biopetrol Industries AG. Mit dem Börsengang vom 21.11.2005 zum Ausgabekurs von 8,20 € wurden netto rund 57 Mio. Euro erlöst. Damit solle die Produktion innerhalb von zwei Jahren insgesamt verfünffacht werden. Biopetrol plant den Aufstieg unter die fünf größten europäischen Biodieselhersteller. Unter Berücksichtigung der eigenen Vorgaben wird schon über einen möglichen Wechsel vom Freiverkehr in den TecDax spekuliert. Beim Tochterunternehmen Biopetrol Schwarzheide GmbH (Oberspreewald Lausitz) werden derzeit 150.000 Tonnen Biodiesel sowie 30.000 Tonnen Pharmaglycerin von pro Jahr hergestellt. Am 1. Februar 2006 wurde mit der Umsetzung der ambitionierten Expansion begonnen. Biopetrol legte den Grundstein für ein neues Biodiesel-Werk in Rostock. Nach der Fertigstellung wird die Jahreskapazität zunächst bei 150.000 Tonnen Biodiesel (ab Mitte 2007 200.000 Tonnen) und 15.000 Tonnen des Koppelproduktes Glyzerin liegen.
Derzeit hat Biopetrol eine Marktkapitalisierung von 500 Mio. Euro bei rund 37 Mio. ausgegebenen Aktien. Der Freefloat beträgt lediglich 24,3 %. Unseren Informationen zu Folge wird für 2006 ein Umsatz über 150 Mio. Euro erwartet, das EBIT soll sich sogar auf mehr als 12 Mio. Euro verdoppeln. Bis 2008 wird eine weitere Umsatzverdoppelung auf 310 Mio. Euro erwartet, das EBIT soll überproportional auf über 50 Mio. Euro ansteigen.
Chart
Der Chart zeigt einen seit Jahresbeginn intakten Aufwärtstrend, der Kurs konnte seitdem von 9,20 auf mittlerweile 13,95 Euro um über 50% auf ein neues ATH zulegen. Wir gehen zukünftig von einer konstanten Aufwärtsbewegung aus, und empfehlen die Aktie in einem Bereich von 13,50 bis 13,80 Euro zum Kauf mit einem vorläufigen Kursziel von 18,00 €.
Weitere in Deutschland gelistete Unternehmen sind der Marktführer Oelmühle Hamburg AG ( ISIN
DE0007269003; Kurs 509,00 € ) sowie EOP Biodiesel ( ISIN
DE000A0DP374; Kurs 12,75 € ), die uns allerdings nicht ganz so aussichtsreich wie Biopetrol erscheinen.
Gea Group AG
Gea Group AG
www.geagroup.com/de/ ISIN
DE0006602006 Kürzel:
G1A
akt. Kurs
13,90 €
Neben reinen Biodiesel Produzenten möchten wir Ihnen den deutschen Mischkonzern Gea Group vorstellen. Die GEA Group AG notiert im MDAX und ist ein internationaler Mischkonzern, dessen Geschäftstätigkeit hautsächlich im Spezialmaschinenbau und dem Anlagenbau ist. Mit einem Jahresumsatz von über 4 Milliarden Euro und mehr als 17.000 Mitarbeitern zählt die Gea Group in ihren Geschäftsfelder zählt die GEA Group zu den Markt- und Technologieführern. So baut die Tochter Lentjes GmbH unter anderem Rauchgasentschwefelungsanlagen, die Energietechnik-Division Trocken- und Nasskühlsysteme und aus unserer Sicht die Sparte mit den besten Zukunftsaussichten, die Tochter Lurgi UK, London, errichtet Anlagen zur Produktion von Biodiesel und Bioethanol. Lurgi rechnet nach eigenen Angaben mit Investitionsvolumen von 3 Mrd. Euro für Biodiesel- und Bioethanolanlagen. Global seien sogar 6 bis 8 Mrd. Euro zu erwarten.
Mit einem Marktanteil im Bereich Biodiesel von 70% und 60% im Bereich Bioethanolanlagen ist Lurgi Weltmarktführer. So sind derzeit in Australien und den USA zwei Anlagen im Bau, die zu den größten Biodiesel-Anlagen der Welt gehören werden. Lurgi hat innovative und hocheffiziente chemische Verfahren entwickelt, mit denen Biodiesel und Bioethanol aus nachwachsenden Rohstoffen produziert werden.
Angesichts der Dynamik des Sektors Bioenergien und der dadurch zwangsläufig steigenden Nachfrage an hocheffizienten Anlagen zählen wir die Gea Group zu den Unternehmen, die außer den reinen Produzenten am stärksten von der gerade erst begonnenen Entwicklung profitieren. Wir sehen auf die Sicht von 12 Monaten ein Kursziel von 22 €.
PACIFIC ETHANOL INC
PACIFIC ETHANOL INC.
www.pacificethanol.net/ ISIN
US69423U1079
Kürzel USA:
PEIX
Kürzel D:
FPRA
akt. Kurs
17,99 US$
Auf dem amerikanischen Markt agieren zahlreiche Unternehmen, vor allem Ethanol-Hersteller. Pacific Ethanol Inc. betreibt zwar derzeit noch keine eigenen Produktionsanlagen, allerdings wird sich dies ab dem 4. Quartal 2006 ändern. Die Finanzierung des 34 Mio. US$ Bauprojektes wurde Ende Januar erfolgreich abgeschlossen. Aus dem Handel mit Ethanol konnten im dritten Quartal 2005 26,4 Mio. US$ erlöst werden, für das Gesamtjahr 2005 werden 125 Mio. US$ erwartet. Mit der Inbetriebnahme der Produktionsanlage werden bereits erste Effekte auf Umsatz und Ergebnis für das Jahr 2006 erwartet. Bei einer Marktkapitalisierung von knapp 500 Mio. US$ ist das Unternehmen allerdings kein Schnäppchen.
Für reichlich Fantasie sorgt allerdings immer noch eine Meldung vom 17. November 2005. Damals gab das Investmenthaus Cascade Investment seine Beteiligung an Pacific Ethanol mit 84 Mio. US$ bekannt. Damit wird die Finanzierung weiterer fünf Produktionsanlagen sichergestellt, um die Vision des Marktführers im Westen der USA zu realisieren. Der Eigentümer der Cascade Investment ist aber kein Geringerer als Microsoft-Gründer Bill Gates, der damit 27% an Pacific Ethanol erworben hat. Der Pioniergeist Gates kann mitunter als eines der positivsten Aussichten für das Unternehmen bewertet werden. Unser erstes Kursziel setzen wir bei 21 US$ an.
Chart:
GreenShift Corp.
GreenShift Corporation
www.greenshift.com ISIN
US39571R1077 Kürzel US:
GSHF
Kürzel D:
TMVA.FSE
akt. Kurs
0,103 US$
Unser Topfavorit in den USA ist GreenShift Corp., die seit dem 1. April 2005 an der OTCBB als so genannte Business Development Company (BDC) gehandelt wird. BDCs bieten kleineren und mittleren Unternehmen ein Umfeld, sich durch Investments von privaten und öffentlichen Anlegern sowie durch Venture Capital von Finanzinstitutionen auf eine sichere finanzielle Basis zu stellen. Durch Anwendung verschiedener finanzwirtschaftlicher Instrumente kann sich eine BDC dann auf seine Geschäftstätigkeit konzentrieren. Ohne dies bekämen junge Unternehmen nur begrenzt Zugang zu strategischen Investmentkapital und anderen Ressourcen zur weiteren Unternehmensentwicklung. Gleichzeitig bietet eine BDC einen Rahmen für Investoren, eine angemessene Verzinsung des eingesetzten Kapitals zu erzielen. Dies erfolgt durch vierteljährliche Auszahlung des zu versteuernden Ergebnisses in Form von Dividenden.
GreenShift hat sich ganz und gar dem Umweltgedanken verschrieben und ist als ein diversifiziertes Portfolio von Umweltunternehmen aufgestellt. Unseren Recherchen nach sind dies die derzeit wichtigsten Beteiligungen:
Ø Veridium Corporation
GreenShift hält 65 % der Anteile an Veridium (VRDM). Der Kurs von Veridium konnte in den letzten Tagen in den USA deutlich zulegen und ist derzeit die interessanteste GreenShift Beteiligung.
Am 21. Februar vermeldete Veridium einen Auftrag von Glacial Lakes Energy, LLC zur Nutzung des patentierten Corn Oil Extraction System(TM). Diese neue Technologie ermöglicht eine Steigerung des gewonnenen Ehtanols aus Getreide um 50% und mehr. Die Erlöse werden dabei indirect durch langfristige Beschaffungsverträge mit dem Auftraggeber erzielt, der Veridium die Abnahme von Ethanol mit einem zum Marktpreis festen Preisabschlag zusagt. Der Weiterverkauf des Ethanols wird jährlich etwa 1,4 Mio. Dollar zusätzliche Einnahmen bringen. Entscheidend bei der neuartigen Technologie ist deutlich erhöhte Effizienz bei der Ethanolerzeugung, die reduzierten Kapitalkosten des Systems und der deutlich geringeren Herstellungskosten insgesamt je Gallone Ethanol.
Am 13. Februar verkündete Veridium eine Innovation bei der Distribution von Biotreibstoffen. Endverbraucher der von Veridium bezogenen Treibstoffe werden dadurch von Steuerdarlehen, die die US Regierung den Herstellern von Biotreibstoffen gewährt, mit profitieren. Ziel sei es, die Vertriebsstruktur weiter auszubauen und Biotreibstoffe für den Verbraucher attraktiver zu machen, bei der freien Wahl des Ethanolanteils im Treibstoff (0% bis 99%). Ermöglicht wird dies durch ein patentiertes Zapfsäulensystem und die Zusammenarbeit mit Mean Green BioFuels Corporation.
Ø Mean Green BioFuels
Mean Green bildet zusammen mit Greenshift ein Joint Venture und wurde Mitte 2005 gegründet. In einem Brief an die Aktionäre Anfang des Jahres bekräftigte David Cantrell (CEO) noch einmal, zwei der fünf bis Ende 2007 geplanten Biodiesel Produktionsanlagen in diesem Jahr zu errichten, jeweils mit einer Kapazität von 30 Mio. Gallonen pro Jahr. Dabei werde von Beginn an das Corn Oil Extraction System(TM) von Veridium eingesetzt. Neben der Produktion sollen bestehende Technologien weiterentwickelt und neue erforscht werden.
» GreenWorks Corporation
» Ethanol Oil Recovery Systems, Inc
» GreenShift Industrial Design Corporation
» Coriolis Energy Corporation
» TDS Telemedicine, Inc.
» Sterling Planet, Inc.
Auf Grund der mit ca. 8 Mio. Dollar äußerst geringen Marktkapitalisierung, des BDC Modells, der aussichtsreichen Story des Konzernportfolios, des anhaltend guten Newsflow und vor allem der einzigartigen innovativen Technologie in Herstellung und Vertrieb empfehlen wir die Aktien der Konzernmutter GreenShift Corp. und der Konzerntochter Veridium Corp.zum Kauf. Ein weiteres Kaufargument ist die Tatsache, dass ein wesentlicher Teil der ausgegebenen Aktien in festen Händen ist.
Derzeit bietet die GreenShift Aktie ein äußerst attraktives Einstiegsniveau, zu dem man sich auch am deutschen Parkett positionieren kann. Wir gehen von einer überaus positiven Kursentwicklung aus. Unser erstes Kursziel sehen wir bei 0,15 US$.
Chart:
3. Cancom: sehr positiven Jahresabschluss
Das Systemhaus Cancom IT (WKN:
541910 ; Kürzel: COK) wartete vor wenigen Tagen mit einem sehr positiven vorläufigen Jahresabschluss 2005 auf. Cancom bestätigt damit den erfolgreichen Turnaround. Der Wachstumskurs des Unternehmens spiegelt sich auch mehr und mehr im Verlauf des Aktienkurses wieder, der in den letzten Tagen eine regelrechte Rallye aufs Parkett legte. Die Aktie hat seit der Aufnahme in unser Musterdepot Anfang Dezember 2005 bereits über 40 % zulegen können. Wir erhöhen das Kursziel nun auf 4,20 Euro.
Teilübernahme bietet Synergien
Cancom schloss das Jahr 2005 mit der am 21.12 vermeldeten Übernahme von Teilassets der Holme & Co. Computersysteme + Lösungen OHG ab. Die Übernahme wurde über ihre Tochtergesellschaft CANCOM Deutschland GmbH abgewickelt, der Kaufpreis lag bei 1,0 Mio. Euro. Durch die Übernahme der Geschäftsfelder Mobile Computing und Apple forciert Cancom den Ausbau der Präsenz im wachstumsstarken Mobile Computing Bereich. Die übernommenen Aktivitäten seien profitabel und würden einen Umsatz von ca. 15 Mio. Euro generieren.
Besonders positiv fällt dabei auf, dass sowohl das hoch qualifizierte Personal (21 Mitarbeiter) als auch die bestehenden Kundenkontakte mit übernommen wurden. Dies zeigt, dass es bei den insgesamt vier ausgewählten Akquisitionen im Jahr 2005 nicht nur allein um Wachstum ging. Vielmehr ist die Integration der Expertise und der Kundenkontakte die Bestätigung der ehrgeizigen Vision, zum Qualitätsführer unter den deutschen Systemhäusern aufzusteigen, die der Vorstandsvorsitzender der CANCOM AG, Herr Klaus Weinmann, bereits im Bericht zum dritten Quartal 2005 ankündigte. Es ist davon auszugehen, dass die für 2006 angekündigten weiteren Übernahmen dieser Vision folgen, um das zukunftsträchtige IT-Dienstleistungsgeschäft über einen Qualitätsvorsprung in Produkt- und Serviceangebot weiter auszubauen.
Institutionelle Investoren steigen ein
Mit dem eingeschlagenen Weg hat Cancom mittlerweile auch das Vertrauen namhafter Investoren zurückgewonnen. Am 31.1.2006 erwarb die AvW Invest für rund 1 Mio. Euro rund 4 % der Anteile. Der österreichische Beteiligungskonzern wurde 1991 gegründet und zählt eigenen Informationen zufolge zu den erfolgreichsten Unternehmen in Österreich. Der Konzern verfügt über eine beachtliche Eigenkapitalquote von 94 %. Die AvW definiert ihre Beteiligungsphilosophie selbst wie folgt: „Vor allem zwei Faktoren sind es, die uns solche Beteiligungen in aussichtsreiche Unternehmen eingehen lassen: Zum einen die Wachstumsphantasie, verbunden mit hohen Kurssteigerungen. Zum anderen eine überdurchschnittlich hohe Dividendenausschüttung.“ Die AvW-Gruppe ist unter anderem bereits an Pankl Racing Systems AG, D+S europe AG und der Euromicron AG beteiligt. Wir finden, dies ist ein klares Votum für die Cancom AG.
Chart: Zweiter Ausbruch gelungen!
Im Chart kann man gut erkennen, dass es der Aktie gelungen ist, kurz hintereinander zwei Widerstände zu überwinden. Damit rückt das Dreijahreshoch aus dem Jahr 2005 nun in greifbare Nähe.
Nachdem der Ausbruch aus der Dreiecksformation Ende 2005 gelang, überwand die Aktie nun auch den hartnäckigen Widerstand bei 3,00 Euro. Dieser ehemalige Widerstand dürfte nun als wichtige Unterstützung fungieren, so dass die Aktie nach unten hervorragend abgesichert ist. Aus charttechnischer Sicht befindet sich die Cancom-Aktie damit in einer glänzenden Verfassung.
Deutliche Umsatz- und Ergebnisverbesserung im Jahr 2005
Die vorläufigen Zahlen für das Jahr 2005, die vor wenigen Tagen bekannt gegeben wurden fielen überraschend positiv aus. Die Fortsetzung des Wachstumskurses zeigt sich vor allem im Konzernumsatz 2005, der um 9,3 % im Vergleich zum Vorjahr auf 226,1 Mio. Euro (Vorjahr 206,9 Mio. Euro) anstieg. Die für die Unternehmensbewertung besonders relevante Rohertragsmarge, konnte von 16,9 % auf 19,0 % erhöht werden. Im Konzern verbesserte sich das Ebitda um 32,5 % auf 3,8 Mio. Euro (Vorj. 2,9 Mio.), das Ebit sogar um 85 % auf 2,4 Mio. Euro (Vorj. 1,3 Mio. Euro).
Kursziel wird auf 4,20 Euro erhöht
In Anbetracht dieser Zahlen zeigt sich der Vorstand um Herrn Weinmann überzeugter denn je, durch die Umsetzung der gewählten Strategie und unter Berücksichtigung der sich abzeichnenden Konjunkturbelebung Umsatz und Ergebnis weiter zu steigern. „Wir denken, dass der prognostizierte Umsatz 2006 von 240 – 260 Mio. Euro am oberen Rand liegen wird, wenn nicht darüber.“ Für das Geschäftsjahr 2006 bleibt die Aktie demnach mit einem KGV von 11 immer noch günstig bewertet. Angesichts der positiven Entwicklung der Cancom AG in den vergangenen Monaten raten wir weiterhin zum Kauf der Aktie und erhöhen unser vorläufiges Kursziel auf 4,20 Euro.
5 . Musterdepot
Die Aktien von Triangle Petroleum (WKN: A0EQ7P; Kürzel: T6P) wurden durch heftige Korrekturen bei vielen anderen Ölexplorern arg in Mitleidenschaft gezogen. Aufgrund des großen Öl- und Gas-Hypes sind in den verganenen Monaten zahlreiche Explorationsfirmen in die Höhe gejubelt worden, ohne dabei auf fundamentale Faktoren wie z.B. die Qualität des Managements zu achten. Kurzfristig orientierte Trader und Zocker möchten kurzfristig einen möglichst hohen Gewinn erzielen, um sich dann schnell wieder aus einer Aktie zu verabschieden. Das führt natürlich dazu, dass Kapital aus einem Wert abgezogen wird, sobald es aus irgend einer Ecke einen neuen und vermeintlich besseren Tipp gibt. Mit Investieren hat diese Verhaltensweise nichts zu tun, denn um wirklich zu den Gewinnern zu gehören, muss man gerade das Gegenteil von dem tun, was die meisten tun. Also nicht kurzfristig investieren, sondern langfristig und möglichst dann kaufen, wenn alle anderen gerade verkaufen. Bei Triangle Petroleum kann man getrost langf ristig dabei bleiben, an den positiven fundamentalen Aussichten hat sich rein gar nichts geändert.
In einem Telefonat deutete uns der CEO Gustafson an, dass es in den kommenden Wochen zahlreiche positive Unternehmensnachrichten geben sollte, wobei er uns natürlich nichts genaueres verraten durfte. Das Management ist geradezu enthusiastisch was die Aussichten des Explorers angeht. Wie in der letzten Ausgabe berichtet, handelt es sich bei unseren Stopp-Loss Limits lediglich um “mentale Limits” und wir möchten Triangle Petroleum um keinen Preis aus dem Musterdepot verkaufen. Ende letzter Woche wurde das Management Team von Triangle Petroleum nochmals mit einem hervorragenden Kopf verstärkt: Stephen A. Holditch, der bereits ein eigenes Explorationsunternehmen mit über 80 Mitarbeitern aufbaute, wird den Vorstand verstärken und das Dreamteam komplettieren. Lesen Sie die vollständige Pressemeldung, damit Sie sich ein Bild von den Qualitäten des neuen Managers machen können:
www.trianglepetroleum.com/news_full.php?article=23Wir rechnen jeden Tag mit den ersten Erfolgsmeldungen und dem Erwerb weiterer hochinteressanter Landrechte. Die Geduld dürfte sich auszahlen, denn Anleger, die rechtzeitig in frühere Unternehmen des erfahrenen CEOs Gustafson investiert haben, erzielten jedes Mal enorme Gewinne. Lassen Sie sich nicht von der hohen Volatilität der Aktie beunruhigen. Für unser Musterdepot kaufen wir noch mal 5.000 Aktien zu 3,55 Euro nach und verdoppeln somit unsere Position. Es gilt weiterhin unser Strong Buy Rating.
Mit freundlichen Grüssen,
R. Groen
Chefredakteur
Investor Alert
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Hinweise gemäß § 34b Wertpapierhandelsgesetz: Investor Alert (der Herausgeber) weist auf folgende Umstände hin, die bei ihm einen Interessenkonflikt begründen können: Der Herausgeber erhält vom Unternehmen Triangle Petroleum ein Entgelt in Form von Aktien für verschiedene PR- und IR-Maßnahmen, zu denen auch diese Ausgabe des Investor Alert Newsletters zählt. Der Herausgeber hält Aktien des Unternehmens Triangle Petroleum. .
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Investor Alert
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