schon im vorhinein eingepreist. Also bis jetzt nichts Neues.
Laterne
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender DAX-Kurs | 5,00 | 9,99 | 15,00 | |
| Fallender DAX-Kurs | 5,00 | 10,00 | 15,00 | |
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"Trend-Perspektive und Wahrscheinlichkeit: DAX Bullish 60%
Der DAX schloss am Mittwoch bei 24.084 Punkten und notiert vorbörslich am heutigen Donnerstag bei 24.172 Punkten. Die Nachrichtenlage hat sich über Nacht dramatisch verschärft. Der Irankrieg eskaliert in eine neue Phase und die EZB steht heute vor der schwierigsten Zinsentscheidung seit 2022. Der Dow Jones fiel am Mittwoch um 953 Punkte (minus 1,87%) auf 49.919 und rutschte damit unter die 50.000er-Marke. Der S&P 500 verlor 1,62% auf 7.267, die Nasdaq 1,98% auf 25.170. Die CPI-Daten für Mai kamen zwar im Rahmen der Erwartungen (4,2% y/y, 0,5% m/m), aber die Energiekomponente stieg um 3,9% m/m und 23,5% y/y. Energie macht über 60% des monatlichen Gesamtanstiegs aus. Die Kernrate lag bei 2,9% y/y (wie erwartet), im Monatsvergleich nur 0,2% (unter den erwarteten 0,3%). Ohne den Irankrieg wäre die Inflation bereits rückläufig. Am Rohstoffmarkt steigt der Ölpreis nach der Hormus-Sperrung wieder an. WTI notiert bei 90,75 Dollar (plus 0,80%), Brent bei 93,65 (plus 0,59%). Gold fällt weiter auf 4.107 Dollar (minus 0,64%), Silber auf 64,04 (minus 1,08%). Der Goldabverkauf bei gleichzeitig steigendem Öl deutet auf Zwangsliquidierungen und Margin-Stress hin. Der Aufwärtstrend ist aber übergeordnet noch intakt, wahrscheinlich wird sich der DAX um den 200er-EMA fangen, dann die Korrektur beenden und vor einem weiteren Hochlauf stehen. Zu beachten ist auch der Smart-Money-Dumb-Money-Indikator, der anzeigt, dass das Smart-Money den aktuellen Rücklauf im Markt kauft, also nicht davon ausgeht, dass es zu einem langfristigen Trend-wechsel von Long auf Short kommt.
Das AAII-Sentiment bestätigt die extreme Verunsicherung der Anleger. In der Woche zum 10. Juni stieg der Bärenanteil auf 47,7% (Vorwoche 37,0%), der Bullenanteil fiel auf 30,4% (von 36,3%). Der historische Durchschnitt liegt bei 31,0% bearish und 37,5% bullish. Aus konträrer Sicht sind solche Extremwerte häufig in der Nähe von Tiefpunkten zu beobachten. Das 1-Jahres-Hoch lag bei 52,0% bearish in der Woche zum 18. März, als der DAX am 23. März bei 21.860 sein bisheriges Jahrestief markierte. Heute steht der EZB-Zinsentscheid um 14:15 Uhr im Fokus. Der Markt erwartet eine An-hebung der Deposit Facility Rate um 25 Basispunkte auf 2,25% (von 2,00%) und des Hauptrefinan-zierungssatzes auf 2,40% (von 2,15%). Die Pressekonferenz mit EZB-Chefin Christine Lagarde folgt um 14:45 Uhr. Die EZB steht vor einem klassischen Stagflationsdilemma. Die Inflation bei 3,2% y/y in der Eurozone liegt weit über dem 2%-Ziel, getrieben von Energiepreisen. Gleichzeitig sind die Ser-vices-PMIs auf 46,4 eingebrochen, die deutschen Auftragseingänge um 3,8% gefallen und die Ar-beitslosigkeit steigt. Eine Zinserhöhung würde die Konjunktur weiter belasten, eine Pause würde die Inflationserwartungen verankern. Ein hawkisher Ausblick mit Hinweis auf weitere Erhöhungen wäre Gift für europäische Aktien. Ein Signal, dass dies die letzte Erhöhung im Zyklus sein könnte (One-and-Done), wäre die bestmögliche Kombination. Parallel kommen um 14:30 Uhr die US-Erzeugerpreise für Mai (Konsens 0,7% m/m, Vormonat 1,4%) und die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Konsens 220K, Vorwoche 225K). Adobe berichtet Quartalszahlen nach US-Börsenschluss. Morgen Freitag startet SpaceX an der Nasdaq.
Handelsmöglichkeiten
Der DAX befindet sich aktuell weiterhin in einer Korrektur im übergeordneten Aufwärtstrend und hat mittlerweile den 200er-EMA erreicht. Der Tageshochbereich könnte sich am heutigen Tag weiterhin im Bereich von 24.700 bis 24.800 Punkten befinden, der vermutete Tagestiefbereich liegt heute bei 23.800 bis 23.900 Punkten bzw. direkt um den 200er-EMA bei 24.000 Punkten.
Widerstände: 24.400 / 24.700 / 24.800 Punkte
Unterstützungen: 24.200 / 24.000 / 23.800 Punkte "
"Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im Rahmen ihres Zinsentscheids am Donnerstag den Leitzins in der Eurozone wie erwartet um 25 Basispunkte angehoben. Der in der aktuellen Situation maßgebliche Einlagensatz für die Banken steigt von 2,00 % auf 2,25 %. Der Hauptrefinanzierungszins wird von 2,15 % auf 2,40 % erhöht. Der Spitzenrefinanzierungszins steigt von 2,40 % auf 2,65 %, wie die EZB mitteilte. Die Änderungen werden zum 17. Juni wirksam.
Die Zinserhöhung um 25 Basispunkte war angesichts der höheren Inflationserwartungen und Aussagen verschiedener EZB-Vertreter im Vorfeld so erwartet worden. Es handelt sich um die erste Zinserhöhung durch die EZB seit September 2023 und die erste Zinsänderung seit Juni 2025.
"Durch den Krieg im Nahen Osten entsteht Druck auf die Inflation", heißt es im Statement der EZB zum Zinsentscheid. "Der Beschluss zur Zinsanhebung ist robust gegenüber einer Bandbreite von Szenarien, die aufzeigen, wie sich der Schock entwickeln und auf die mittelfristigen Aussichten für den Euroraum auswirken könnte."
Im Rahmen ihrer erhöhten Inflationsprognosen rechnen die EZB-Ökonomen in ihrem Basisszenario jetzt mit einer Inflationsrate von 3,0 % im Jahr 2026, 2,3 % im Jahr 2027 und 2,0 % im Jahr 2028. Bei der Kerninflationsrate ohne die schwankungsanfälligen Energie- und Nahrungsmittelpreise werden durchschnittlich 2,5 % für 2026 und 2027 und 2,2 % für 2028 erwartet."Mit dem heutigen Beschluss ist der EZB-Rat weiterhin gut positioniert, um die durch den Krieg verursachte Unsicherheit zu bewältigen", heißt es. Die EZB wolle weiter "einen datengestützten Ansatz verfolgen und von Sitzung zu Sitzung entscheiden". Es gebe keine Vorabfestlegung auf einen bestimmten Zinspfad. "Die Aussichten sind nach wie vor von Unsicherheit geprägt, und es bestehen Aufwärtsrisiken für die Inflation sowie Abwärtsrisiken für das Wirtschaftswachstum. Die Gesamtfolgen des Krieges für Inflation und Wachstum in der mittleren Frist werden von der Intensität und der Dauer des Energiepreisschocks sowie vom Ausmaß seiner indirekten Auswirkungen und Zweitrundeneffekte abhängen."
Die Teuerung in der Eurozone hat sich im Mai 2026 weiter beschleunigt, wie vorläufige Daten der Statistikbehörde Eurostat zeigen. Demnach lag die Inflationsrate zuletzt bei 3,2 %, nachdem die Teuerung im April bei 3,0 %, im März bei 2,6 % und im Februar (vor Ausbruch des Iran-Kriegs) bei 1,9 % gelegen hatte. Die Kerninflationsrate beschleunigte sich zuletzt von 2,2 % auf 2,5 %. Dies zeigt, dass die höheren Energiepreise bereits zu Preiserhöhungen in anderen Bereichen des Warenkorbs führen.
Die Pressekonferenz mit EZB-Präsidentin Christine Lagarde beginnt um 14:45 Uhr. Updates mit wichtigen Aussagen von Lagarde gibt es an dieser Stelle."
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| Steigender DAX-Kurs | 5,00 | 9,99 | 15,00 | |
| Fallender DAX-Kurs | 5,00 | 10,00 | 15,00 | |
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
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