Es wird eng für Donald Trump. Sein Ex-Anwalt Michael Cohen räumt vor Gericht ein, in der Russland-Affäre gelogen zu haben. Dabei geht es um einen Immobiliendeal Trumps mit Moskau.
Der frühere persönliche Anwalt von US-Präsident Donald Trump, Michael Cohen, hat sich nach Berichten von US-Medien vor Gericht schuldig bekannt, wissentlich Falschaussagen zur Russland-Affäre gemacht zu haben. US-Fernsehsender zeigten ihn am Donnerstag beim Verlassen des Bundesgerichts in New York, wo er ein Schuldplädoyer abgelegt haben soll.
Cohen habe dem Kongress eine falsche schriftliche Aussage zu einem Immobilienprojekt der Trump-Organisation in Moskau übermittelt, sagte der ehemalige Trump-Vertraute. Er habe diese Aussage aus Loyalität zu Trump gemacht, damit sie in Einklang stünden mit dessen politischen Botschaften.
Beim Verlassen des Gerichts gab der 52-Jährige keinen Kommentar ab. In der Russland-Affäre geht es um mögliche illegale Verbindungen des Trump-Teams nach Moskau im US-Wahlkampf. Dabei geht es auch um Trumps Geschäftsaktivitäten, in die Cohen involviert war.
Quelle: www.t-online.de