Die Geschäftsaktivitäten in der US-Industrie haben sich im Oktober unerwartet kräftig abgeschwächt. Dies signalisiert der ISM-Einkaufsmanagerindex, der von 59,8 Punkten im Vormonat auf 57,7 Punkte sank, wie das Institute for Supply Management (ISM) mitteilte. Die Unterindikatoren zu den Aufträgen, der Beschäftigung und zur Produktion gaben jeweils deutlich nach. Lediglich die Preiskomponente legte stark zu. Mit dem Oktober-Stand verbleibt der Frühindikator aber weiterhin auf einem hohen Niveau. Im August hatte der Wert mit 61,3 Punkten den höchste Stand seit 2004 erreicht.
Die Bauausgaben in den USA lagen im September auf dem Niveau des Vormonats, teilte das US-Handelsministerium mit. Analysten hatten dies erwartet. Allerdings wurde der Anstieg im August von 0,1 Prozent auf 0,8 Prozent nach oben revidiert.
In den USA ist die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe nach Angaben des US-Arbeitsministeriums in der Vorwoche um 2.000 auf 214.000 zurückgegangen. Volkswirte hatten mit 213.000 Anträgen gerechnet.
Die Produktivität der US-Wirtschaft (ex Agrar) legte im dritten Quartal stärker als erwartet um 2,2 Prozent zum Vorquartal zu, teilte das US-Arbeitsministerium laut einer ersten Schätzung mit. Volkswirte hatten nur mit einem Zuwachs von 2,1 Prozent gerechnet. Im zweiten Quartal war die Produktivität noch um revidierte 3,0 Prozent gestiegen. Die Lohnstückkosten stiegen im dritten Quartal erwartungsgemäß um 1,2 Prozent. Im Vorquartal waren die Lohnstückkosten noch um 1,0 Prozent gesunken.
Laut Challenger-Report kam es in den USA im Oktober zu 75.600 Stellenstreichungen, nach 55.300 im Vormonat.
Quelle: www.godmode-trader.de