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14 Gründe für ein Investment in BVB.

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Passende Knock-Outs auf BP plc

Strategie Hebel
Steigender BP plc-Kurs 4,24 7,52
Fallender BP plc-Kurs 6,58 9,23 15,28
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halbprofi87:

velmacrot

 
14.06.16 20:58
Du hast dir die Frage eigentlich selbst beantwortet. Der große Schwachpunkt der BvB-Aktie ist die weit verbreitete falsche Meinung über die Aktie, über das Unternehmen und das Fußball-Business. Selbst hoch angesehene User, die über Jahre hinweg nachgewiesen haben, dass sie herausragende Trader/investoren sind, ziehen es nicht mal ansatzweise in Erwägung die Aktie zu kaufen, da sie gegenüber Fußball-Aktien Vorbehalte haben. Und durch die Enwicklung des Kurses sehen sie sich ja auch noch bestätigt.

Die letzten Wochen waren wieder geradezu exemplarisch. Offensichtlich ist hier niemand eingestiegen, der bereit ist die Aktie langfristig zu halten u. an das Geschäftsmodell glaubt. Es waren überwiegend technisch-orientierte Zocker, welche auf einen schnellen Anstieg spekulierten.  

Ich weiß nicht, was noch passieren muss, damit die Aktie mal ansatzweise in faire Bewertungsregionen gelangt. Damit meine ich nicht, dass sie sich in kurzer Zeit vervielfacht wie eine Hypoport, sondern, dass sie zumindest mal in den Bereich von ca. 6 € gelangt.  

Irgendwann muss dann auch der Punkt kommen, an dem man sein Investment in Frage stellt und sich überlegt, ob es Sinn macht sein Geld hier über Jahre hinweg zu parken, ohne dass etwas Nennenswetes passiert. Noch bin ich nicht an dem Punkt angelangt. Aber ich werde mich sicher der Meinung des Marktes irgendwann beugen. Es gibt so viele Aktien bei denen opeartive Entwicklung u. Aktienkurs parallel verlaufen. Nur hier läuft es geradezu paradox. Die operative Entwicklung könnte besser kaum sein. Die verganenen Jahre wurde ein herausragender Job gemacht. Die Branche verzeichnet hohe Wachstumsraten, der BvB profitiert hiervon sogar überproportional, im Aktienkurs spiegelt sich diese Entwicklung aber überhaupt nicht wieder.

Und das Problem sind nicht die Shorties. Die gibt es woanders auch und zwar noch mit viel höheren Quoten. Das Problem ist einfach, dass offenbar keine größeren, institutionellen Investoren bereit sind die Aktie zu kaufen und langfristig zu halten. Und für Scheichs, Amerikaner oder Chinesen kommt die Aktie auch nicht in Frage, wegen 50+1. Die kaufen sich dann lieber einen der maroden Mailänder Clubs, weil sie dort das Sagen haben.

Na ja, kurzfristig bin ich trotzdem noch verhalten optimistisch, falls der Gesamtmarkt sich wieder einigermaßen stabilisert. Am Ende der Sommerpause kann die Aktie schon bei ca. 5 € stehen. Wenn die oberflächlich, orientierten Zocker was von Gewinn- und Umsatzsteigerung im Vorfeld der Zahlen hören, werden sie wieder in die Aktie kurzfristig zurück kehren (war im Sommer 2013 ähnlich). Der eine oder andere Analyst wird seine grottenschlechten Prognosen vlt auch noch etwas anheben.

Aber viel mehr ist wohl nicht zu erwarten, da Ende August die BuLi wieder beginnt u. dann das ach so große sportliche Risiko wieder an die Tür klopft. Gut, dass bei den vielen, maroden DAX-Konzernen keine Riskien bestehen. Und Anleihen kann man sich auch "risikolos" für Minuszinsen ins Portfolio legen. ;)
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velmacrot:

ich muss sagen,

 
14.06.16 21:20
dieser letzte Trade von mir war ja auch von der Sorte - den Anstieg mal mitnehmen und schauen, wie weit das geht. Darum habe ich gestern wieder verkauft, weil sich der Markt den Brexit auskotzen muss.

Ich habe aber von 2011 - 2015 schon einiges durchgemacht, und trotz sehr guter Gewinne nicht so glücklich mit dieser Aktie geworden. Potenzial wäre nämlich hier locker bis zu zweistelligen Kursen, aber bis auf die Vor-KE-Geschichte und halbgotts "Naturphänomen" (in der Sommerpause gehts immer hoch), war hier kaum Bewegung drinnen und der Kurs wurde wie von Zauberhand gesteuert.

Macht für mich als Anleger und kein reiner Spekulant keinen seriösen Eindruck. Trotzdem möchte ich hier die grosse Bewegung nicht verpassen, wenn sie denn irgendwann mal kommt. Und ich hätte mir schon sehr erhofft, dass sie mit dem neuen TV-Vertrag startet. Die Transfers mit vielen jungen Spielern, die vergleichsweise wenig verdienen und in 1-2 Jahren gut und gerne ein Vielfaches vom Einkaufspreis erlösen könnten, war für die Kursentwicklung eigentlich auch super. Ich denke auch, das kommt noch sehr bald. Aber eben der Dax will ja vielleicht noch runter auf 8300 oder sonst was.

Also habe ich mich selber ausgewechselt und warte wieder an der Seitenlinie.

Blöd ist nur, dass es jetzt noch viele weitere Kandidaten gäbe, wo man wieder dicker einsteigen könnte.
Antworten
halbgottt:

halbprofi

 
14.06.16 21:21
"da Ende August die BuLi wieder beginnt u. dann das ach so große sportliche Risiko wieder an die Tür klopft."

Kommt aber sehr darauf an, inwieweit es sportlich schwierig wird oder eben nicht!! zwischen 2012 und 2014 ging es hauptsächlich während der Saison hoch, wenn man jetzt nicht unterstellt hier hätten Leerverkäufer einen übergroßen Einfluss, dann würde die Begründung in etwa so laufen:

Toptransfer Kagawa & Barrios sorgte zwar für das beste Ergebnis, schön und gut, aber wird man trotz der Spielerabgänge erfolgreich sein können? Erst dann dürfte der Aktienkurs steigen, da sonst das beste Ergebnis nichts nützen würde.

Es funktionierte sportlich prächtig, man erreichte sogar das CL Finale, der Aktienkurs ging während der Saison hoch von 2,50 bis 3,40 im Mai

Toptransfer Götze & Perisic verdoppelte gar das beste Ergebnis, gleicher Verlauf. Erst müsse sich zeigen, ob es ohne Götze gelingen würde oben mitzuspielen, Aktie ging während der Saison hoch von 3,05 nach dem CL Finale bis 4,02 im November

Danach kam die sportlich extrem durchwachsene Saison mit einer Gewinnkonsolidierung, die exakt bei 40% endete. Das dauerte und dauert klar zu lang, war aber bei der letzten Gewinnkonsolidierung ebenso der Fall...
Antworten
halbgottt:

velmacrot

 
14.06.16 21:27
Brexit ist natürlich ein schwerwiegendes Argument, ob nun stimmig oder nicht, völlig egal. Geht gerade alles runter.

Zum Sommerpausen Phänomen sei aber noch gesagt, daß auch in der letzten Saison erhebliche "Spielchen" gespielt wurden und die Aktie klar gedrückt wurde. Die Aktie startete bei 3,50 und wurde bis zum 18.6. auf 3,115 runter geprügelt. Ich vermute auch in dieser Sommerpause ähnliches. Das Phänomen Brexit wird genutzt, um stopp loss auszulösen. Normal finde ich das Kursverhalten in keinem Fall. Würde aber auch bedeuten, daß die Aktie traditionsgemäß bald wieder anziehen könnte.
Antworten
Thyron24:

@velma...#19849...

 
14.06.16 23:10
... Sehr gutes Posting! Ich frage mich auch, was die Shorties hier verloren haben. Gerade nach der Entwicklung der letzten Jahre im Fußball, dass man Spieler zu Mondpreisen verkaufen kann und die Chinesen jetzt sich auch einkaufen, sollte es doch klar sein, dass man mit shorten der Bvb Aktie keinen Blumentopf gewinnen kann.  
Antworten
Nikolas_:

Mögliche Gründe für Stagnation

 
14.06.16 23:26
Bevor man Kursverluste immer auf externe Einflüsse wie dunkle (amerikanische) Mächte, die dem BVB bewusst klein halten wollen, oder den Brexit (der primär englischen Klubs stark beeinflussen dürfte) zurückführt, könnte man sich aber auch fragen, ob es nicht fundamentale Gründe geben kann. Nach ein bisschen mitlesen haben ich das Gefühl, dass sich hier viel schön geredet wird / einseitig positiv gesehen wird:

Der TV-Rechte-Abschluss war gut, aber auch nicht überragend. In Bezug auf die nationalen Rechte liegt man mit durchschnittlich 1,16 Mrd voll im Rahmen des Erwartbaren, das dürfte eingepreist gewesen sein. Durch die wenigen Veränderungen in der Zusammensetzung der Rechteerwerber kann man solide vier Jahre erwarten, da ist Risiko z.B. im Hinblick auf Sky weggefallen. Richtig Phantasie, die man hätte haben können wenn Perform, Amazon oder google größer eingestiegen wären, ist da für diesen Zeitraum aber auch nicht drin.  

Dass der BVB offenbar keinen der Drei aus Hummels, Gündogan und Micky halten kann, ist ein deutliches und ganz negatives Zeichen. Sowohl für die sportliche Perspektive als auch für die Strahlkraft der Marke.

Positiv ist natürlich, dass der BVB für alle gutes Geld bekommen wird. Sportlich würde der Abgang aller drei aber eine enorme Schwächung bedeuten, die hier m.E. zum Teil deutlich unterschätzt wird. Man wird sehen, wer noch an Spielern dazu kommen wird. Bei den bisherigen Neuzugängen handelt es sich sicherlich um zum Teil sehr spannende Spieler und Talente. Dass die Spieler ihr Talent aber auch in Bundesliga und CL auf den Rasen bekommen bzw. wie lange das dauern wird (man denke dran wie lange das bei Micky dauerte und der bei seinem Wechsel zum BVB in seiner Erfahrung schon viel weiter war), ist aber kaum vorherzusehen. Und richtig kennen tut doch ehrlich gesagt keiner von uns hier einen der jungen Spieler. Die Spieler alle für super toll zu halten, weil angeblich Barca und wer noch alles an ihnen dran waren (viele der Gerüchte sind bekanntermaßen von Beratern gestreut) halte ich für etwas naiv.
Über den Status von Hummels und Micky muss ich glaub ich nicht viel schreiben. Der Gündogan-Abgang wird aus meiner Sicht noch unterschätzt, weil man von dem jahrelangen Theater um ihn genervt war und er so oft verletzt war. Wenn man sich die Zeiten der Verletzung anguckt, sieht man aber dass das häufig die Phasen waren in denen der BVB spielerisch deutlich eingebrochen ist. Wenn jetzt noch Hummels als weiterer Spieleröffner wegfällt, muss das BVB-Spiel grundlegend neu gestaltet werden. Vielleicht bekommt Tuchel das hin, aber einfach ist die Situation jedenfalls nicht und man fällt ggf. erst mal um ein, zwei Schritte zurück.

Noch zu den Transfereinnahmen: Natürlich bewirken die einen stattlichen Gewinn. Wie hier schon mal beschrieben, handelt es sich dabei aber im Kern um die Realisierung stiller Reserven. Um die steuerschädliche Aufdeckung stiller Reserven zu vermeiden, beschäftigen andere Unternehmen  teure Tax-Kanzleien. Und auch der BVB hätte diese Realisierung ja lieber vermieden, bekommt es aber offensichtlich nicht hin. Das ist der große Unterschied zu den Bayern, die so gut wie nie stille Reserven in Form von Spielern ungewollt realisieren müssen. Genau deswegen macht der von halbgott immer wieder angeführte Vergleich der Umsatzrendite von BVB und Bayern so keinen Sinn und verstellt den Blick. Der Vergleich zeigt nicht, dass der BVB profitabler arbeitet als die Bayern zum damaligen Zeitpunkt. Die Gewinnentwicklung der Bayern drückt primär aus, dass sie ihre stillen Reserven (steuerpositiv) im Kader halten können.
Antworten
Thyron24:

Also...

 
14.06.16 23:27
... Wenn ich Milliardär wäre, dann würde ich soviel von der Aktie günstig einsammeln lassen! Wenn Depot günstig gefüllt ist,  dann würde ich den Kurs über 10 € hochkaufen und warten bis die 50 + 1 fällt. Wäre nicht schwer, einen Käufer zu finden, der das 2-3 fache für 15 - 20 % der Aktien bezahlt. Bvb hat sich "Freunde"  ins Boot geholt. Bestimmt wegen zukünftiger Mehrheit. Deswegen würde es für den Bvb Sinn machen die Aktie früher oder später von der Börse zu nehmen.

Klingt wie Märchen... Nur Spekulation aber meine Meinung!  
Antworten
Katjuscha:

Nikolas

 
14.06.16 23:56
Ganz unabhängig was man bei der TV Vermarktung erwartet hat, Fakt ist, der BVB wird dadurch mindestens 60 Mio € mehr einnehmen als in der abgelaufenen Saison. Wie kann man das negativ oder auch nur neutral sehen? 60 Mio € ist ein Sechstel der MarketCap. Das heißt, der Kurs müsste allein durch diesen TV-Deal um 17% steigen.

Mal davon abgesehen sind 1,16 Mrd € nicht innerhalb der Erwartungen, sondern am oberen Rand, denn du vergisst die noch ausstehenden Pakete für die Auslandsvermarktung, so dass man insgesamt mindestens 1,4 Mrd erlösen wird, vielleicht sogar 1,5 Mrd €. Und eine höhere Erwartung gab es von niemandem, Nicht mal von den größten Optimisten. Ich hatte mir 1,0-1,1 Mrd € erhofft.

Was das Sportliche angeht, sagt ja niemand, man könnte Hummels sofort 1zu1 ersetzen. Muss man das denn aber?
Für den BVB als Unternehmen gehts doch nicht darum, unbedingt wieder 79 Punkte in der BuLi zu erreichen. Man muss lediglich versuchen unter die Top4 zu kommen, um mindestens die Einnahmen zu haben wie kommende Saison, bzw. Platz 6-7 um wie in der abgelaufenen Saison finanziell zu performen. Das sollte doch wohl selbst dann machbar sein, wenn man hier einen größeren Umbruch unterstellt, den ich im übrigen nicht sehe. Gündogan war in den letzten 2-3 Jahren knapp die halbe Zeit verletzt, auch in der Rückrunde zuletzt. Ich halte viel von ihm, aber natürlich kann der BVB das annähernd auffangen. Wichtig ist ja nicht, neue Spieler zu haben, die genauso gut sind wie die alten, sondern welche, die besser sind als die Gegner. Und die hat der BVB. Zumal die sich ja noch entwickeln können, wenn wir jetzt mal von den Toptalenten reden. Als Gündogan und Hummels kamen, waren sie auch keine Stars, aber wurden innerhalb 1-2 Jahre zu Leistungsträgern.

Zu deinem letzten Absatz schreib ich morgen mehr, weil da müsste ich weit ausholen, aber nur so viel ... Wenn du unbedingt die Steuern so wichtig findest, dann guck dir doch einfach die Ebitdas an! Zudem find ich es grundsätzlich relativ albern, bei der Aufdeckung stiller Reserven bei Transfers daran etwas negatives zu sehen. Soll man warten bis diese Spieler über 30 sind und im Wert sinken, nur um nicht zum genau richtigen Zeitpunkt möglicherweise Steuernachteile zu haben? Das ist wirklich albern. Mit der Profitabilitätsdiskussion von halbgott hat das eh nix zu tun, da sich halbgott erstmal nur auf die Personalkostenquote bezieht. Dass die Bayern diese Stillen Reserven selten realisieren, liegt halt an ihrem hohen Standing, durch das sie vor allem zum Einkäufer werden. Das bezweifelt ja auch niemand. Die werden aber auch andere Zeiten erleben. Die letzten 3 Jahre bei den Bayern waren Investitionsjahre, um den BVB wieder überholen zu können und sich in der europ.Spitze nachhaltig zu etablieren.
Es wird auch bei den Bayern mal einzelne Jahre geben müssen, wo sich der hohe Kaderwert in hohen Transfererlösen und einem Transferüberschuss zeigen. Wenn nicht, machen sie was falsch. Aktuell haben wir einfach in den letzten Jahren zwischen dem BVB und Bayern eine gekreuzte Entwicklung in Sachen Transferpolitik. Der BVB tut gut daran, es so zu machen wie diesen Sommer. Mal abgesehen davon seh ich Micki noch nicht wechseln. Daher wäre ich sowieso grundsätzlich vorsichtig mit Schlussfolgerungen zum Kader und irgendwelchen Steuergeschichten. Warte mal ab! Watzke ist ja nicht blöd.  
Antworten
halbgottt:

Nikolas_

 
14.06.16 23:56
Gündogan war 14 Monate verletzt, danach eine komplette Saison formschwach, dann eine halbe Saison gut, bevor er in der entscheidenden Phase schon wieder ausfiel.

In den letzten 36 Monaten gab es also 6 Monate einen guten Gündogan. Daß die Dortmunder dabei selbst bei ihm in entscheidenden Momenten robuste Durchsetzungskraft vermissten, kann ich nachvollziehen.

Hummels war extrem wichtig, völlig richtig. Allerdings war die letzte Saison die schwächste aller Zeiten, mit extrem haarsträubenden Fehlern und in dieser Saison hatte er auch sehr entscheidende Patzer drin, die letztlich die Meisterschaft mit entschieden hatten. Das 1:5 auswärts bei den Bayern, Kicker Note für Hummels 5, er war der Abwehrchef, sowie eine Niederlage gegen den HSV die er mit Eigentor und auch sonst unterirdischer Leistung quasi allein zu verantworten hatte. Dazu seine sehr umstrittenen Äußerungen gegen die eigene Mannschaft, obwohl er selbst der Schwachpunkt war.

In den Jahren davor fiel extrem auf, daß er NIE in allen Wettbewerben gleichzeitig glänzen konnte, die Leistungen in der Champions League in der Double Saison waren unterirdisch, nach dem Double klagte er selber über Motivationsprobleme in der Bundesliga. 25 Pkt. Rückstand auf die Bayern, danach 19 Pkt. waren die Folge mit zahlreichen Hummels Patzern drin.

Ich will ihn jetzt nicht schlecht reden, wie schon eingangs erwähnt, er war extrem wichtig für den BVB. Tuchel weint ihm aber keine Träne nach, dessen Aussagen sind völlig eindeutig, dazu die Interpretationen von Röckenhaus in der Süddeutschen, der sehr engen Kontakt zur Mannschaft hat: Tuchel stand nicht auf Hummels und seine Offensivausflüge, er wollte ein klügeres taktisches Konzept, die beiden kamen generell nicht besonders gut klar miteinander.

zu Miki muss man nichts weiter sagen, eine sehr überragende Saison, davor aber teilweise sehr durchwachsene Leistungen.

Aber völlig richtig: Der Markt will erst mal sehen, wie das Ganze funktionieren soll, also exakt wie in den Jahren 2012 - 2014 wo es auch sehr wichtige Toptransfers gab und die Aktie erst während der Saison deutlich anzog. Nur ändert das alles rein gar nichts an der krassen Unterbewertung, die Aktie könnte schon längst bei 5 stehen und dann will der Markt erst mal sehen, ob man sportlich nicht einbricht o.ä.

Das sieht der Markt aber teilweise ähnlich, denn die Kapriolen zum Ende der Saison und auch während der Sommerpause deuten teilweise ziemlich eindeutig auf Manipulationen hin, die kurzfristig sehr wohl einen gewissen Effekt haben können und eben nicht nur die vorherrschende Marktmeinung repräsentiert.
Antworten
halbgottt:

wow das ging schnell!

 
15.06.16 00:04
Antworten
Yoni:

@thyron

 
15.06.16 00:32
Beeindruckend, nach so vielen Jahren als BVB-Aktionär hast du wohl immer noch nicht begriffen, dass der BVB gegen feindliche Finanzinvestoren doppelt gesichert ist - der Fall des 50+1 würde an der Gesellschaftsform absolut gar nichts ändern. Warum sollte sich also jemand für diesen Fall positionieren wollen? Aus gutem Grund gehen die Investoren lieber nach England oder Italien.

Da es kein Cash zu verteilen gibt sondern eh fast alles für die Mannschaft ausgegeben wird, warum sollte man den Verein mit viel Geld von der Börse nehmen? Das ist doch komplett unlogisch. Ist doch eine komfortable Situation quasi die Assets ohne Cashbindung bei euch Aktionären "auszulagern", aber auf keine Vorteile verzichten zu müssen.
Antworten
Nikolas_:

Stagnation

2
15.06.16 00:35
Mir gehts nicht darum, dass sich der BVB schlecht entwickelt. Mir gehts nur darum, darauf aufmerksam, dass es Gründe geben kann, warum der große Ausbruch nach oben ausbleibt. Solche Gedanken werden nach meiner Einschätzung hier wenig reflektiert, sondern es wird häufig sehr reflexhaft und massiv zurückgeschossen. Und nach meinem Eindruck sich ein bisschen stark auf die Manipulation eines irrationalen Marktes versteift.

Zum TV-Vertrag. Es gab durchaus zum Teil höhere Erwartungen und mehr Phantasien, gerade in Bezug auf die Internetplayer. Bei der erreichten Summe von 1,4 (ggf. bald 1,5 Mrd) muss man auch berücksichtigen, dass es die Durchschnittsumme bis ins Jahr 2021 hinein ist. In dieser Zeit kann sich viel tun und auch andere Ligen werden bis dahin gutes Geld verdienen. Daher werden gewisse Teile der Einnahmesteigerung notwendigerweise in höhere Gehälter, Transfersummen usw abfließen.
Alles in allem habe ich auch nicht davon gesprochen, dass der Vertrag ein negatives Zeichen ist. Es war nur eine Antwort, auf die häufiger hier mitgeteilte Verwunderung, warum es nach der TV-Deal-Verkündung seit letztem Donnerstag nicht stark nach oben ging - dieser Abschluss lag halt weitgehend im erwartbaren Bereich und dürfte daher im Wesentlichen eingepreist gewesen sein.

Zu den stillen Reserven: Es geht es mir nicht um die Steuerbelastung. Es geht darum, dass die hohen Gewinne zum Teil auf Vorgängen beruhen, auf die z.B. die Bayern ganz bewusst verzichten und auf die auch der BVB zu großen Teilen verzichten würde, wenn er könnte. Daher sind sie auch für sich genommen natürlich kein Negativsignal. Sie sind aber auch nicht das Positivsignal, für das sie hier vielfach beschrieben werden.

Zu den Spielereinschätzungen (übrigens schrieb ich meinen letzten Beitrag vor der Meldung zu Micky und ManUtd): Natürlich kann man an jedem der drei Spieler einige Dinge aussetzen. Trotzdem haben alle Neuzugänge / potentiellen Neuzugänge noch einen sehr sehr weiten Weg vor sich, um erst Mal auf deren Niveau zu kommen. Daher kann es aus Sicht des Marktes schon rational sein, zumindest erst mal abzuwarten, inwieweit die Abgänge ersetzt werden. Zu den Positivbeispielen Sahin, Kagawa und mit Abstrichen (da erst verzögert) Götze, kommt ja das Negativbeispiel Lewandowski. Und einen Abgang von zwei / drei Stützen gab es ja bisher nicht.
Ich glaube auch hier nicht, dass der BVB sportlich abstürzen wird und halte die direkte CL-Quali weiterhin für sehr gut errreichbar. Aber die kurzfristige sportliche Perspektive sah vor dem Liverpool-Aus (und der Hummels-Entscheidung) doch deutlich rosiger und phantasievoller aus als jetzt. Die Phantasie kann mit den ganzen Talenten mittelfristig in 2-4 Jahren wieder richtig aufblühen. Das ist aber nicht die Perspektive, die kurzfristig in diesen Tagen die Aktie in die Höhe schießen lassen würde und das ist völlig rational.

 
Antworten
Thyron24:

@yoni...

 
15.06.16 00:53
... In den nächsten 5-10 Jahren wird es keine 50 +1 Regelung mehr geben.

Und mir ist es egal ob bvb 5 oder 10 Mio Gewinn macht oder ob der Spieler 3 oder 5 Mio verdient. Für mich zählt am Ende nur der Gewinn, was ich mit meinem İnvest mache. Der Laden ist unterbewertet...  
Antworten
Baerenstark:

Laut Bild darf Miki nicht wechseln

 
15.06.16 01:06
Obwohl er möchte und es ein Angebot gibt.

Ob das so klug ist einen Spieler nicht gehen zu lassen obwohl er es möchte.....Na ja ich weiß nicht.

1 Jahr womöglich durchschnittliche Leistung und dann keine Abfindung finde ich persönlich sehr bescheiden.

Dortmund macht meiner Meinung den selben Fehler wie bei Lewa. Sie lassen sich 30 Millionen entgehen und hoffen darauf das der Spieler seine Leistung aus dem Vorjahr wiederholt.

Bei Lewa hat zumindest die Leistung gestimmt aber ich hätte ihn da als trotzdem für das Geld verkauft.

Bei Miki befürchte ich echt das die Leistungsbereitschaft leiden wird.

Antworten
Baerenstark:

Aber wie Watzke schon mal sagte

 
15.06.16 01:08
Es wird ALLES getan um sportlich oben zu bleiben auch wenn es heisst den Aktionären in den Arsch zu treten und das immer und immer wieder....

Antworten
Baerenstark:

Hier noch ein Link

 
15.06.16 01:16
waz.m.derwesten.de/dw/sport/fussball/bvb/...tml?service=mobile
Antworten
Baerenstark:

Jetzt auch noch Weigl? ?

 
15.06.16 02:08
waz.m.derwesten.de/dw/sport/fussball/bvb/...tml?service=mobile

Der BVB wird zerschlagen wie scheißen ist das denn was hier los ist....
Antworten
Wasserbüffel:

@Baerenstark

 
15.06.16 08:05
"Der BVB wird zerschlagen..."

Wer zerschlägt denn den BVB?
Es gibt Spieler, die den Verein verlassen haben und andere die jetzt zum BVB wechseln.
Ganz normale Vorgänge.
Zerschlagen hört sich für mich nach einem Konzern mit mehreren Geschäftsfeldern an, wo die einzelnen Geschäftseinheiten an andere Konzerne verkauft werden und der Konzern danach nicht mehr besteht.

Das ist beim BVB nicht der Fall, es wird hier im Forum schon seit Jahren geunkt, dass der BVB in der nächsten Saison untergeht, weil wichtige Spieler den Verein verlassen haben.

Resultat in der Saison 15/16 war die zweithöchste Punktzahl, die der BVB jemals in der Bundesliga geschafft hat.

Auch in der Saison 16/17 wird der BVB an jedem Spieltag immer 11 Spieler aufstellen können und das wird keine Karnevalstruppe sein.

Bist Du eigentlich BVB-Fan oder BVB-Aktionär?

Dem BVB geht es aktuell wirtschaftlich so gut wie noch nie und auch sportlich ist man bestens aufgestellt, Platz 2 oder Platz 3 sollten in der nächsten Saison locker drin sein.


Antworten
AstraReloaded:

so, so

 
15.06.16 08:17
"eingepreist" soll also dieses positiv überraschende Ergebnis des TV Vertrags sein.
Obwohl der DFB nur 1,1 Mrd Euro erhofft (!) hatte.
Es ist mehr geworden. Man hat die die äußere Spanne des Möglichen erreicht. Nämlich 1,4 Mrd. Euro.
Selbst wenn dieses Wahnsinnsergebnis eingepreist gewesen sein soll, erklärt dies nicht diesen kranken Kursverfall von 10 %.
Zudem ist ja immer noch nicht die erfolgreiche CL Qualifikation der Vorsaison eingepreist.

Es ist völlig krank was hier gerade abgeht. Nochmal kranker als die kranke 9 monatige Seitwärts-Kurs-Saison.

Antworten
franz22:

Kaufempfehlung

 
15.06.16 08:28
Borussia Dortmund-Aktie: Kasse prall gefüllt! Klarer Kauf!

www.aktiencheck.de/exklusiv/...arer_Kauf_Aktienanalyse-7248270
Antworten
Samba4:

Ich kann nur hoffen, dass Hr. Watzke

 
15.06.16 09:14
sein Ego hinten anstellt und für die Aktionäre und den Verein das richtige im Fall Micki macht. Und das kann nur heißen, verkaufen oder verlängern.
Ein unzufriedener Spieler gibt nie 100%.
Antworten
crunch time:

@ Baerenstark

 
15.06.16 09:37

Baerenstark: #19864Laut Bild darf Miki nicht wechseln Obwohl er möchte und es ein Angebot gibt. Ob das so klug ist einen Spieler nicht gehen zu lassen obwohl er es möchte.....Na ja ich weiß nicht.
=================
Wo wäre das Problem? Gut, wenn man ein Gebot bekommt wo man nicht mehr widerstehen könnte, dann würde man ihn vermutlich ziehen lassen. Aber wenn eben selbst die PL nicht genug zahlen will, weil man ihn nicht so hoch einschätzt, dann hält man den Spieler eben weiter. Wenn er geht müßte man wahrscheinlich mehr Geld auf den Tisch legen für einen Ersatz, der vielleicht dann auch in dem einen Jahr mehr Gehalt bekäme als Micki. Und vielleicht hat man einen Wunschspieler als Alternativ im Auge der aktuell nicht frei ist, sondern auch erst in einem Jahr. So hat man einen Spieler der gut eingespielt/integiert ist, den Trainer und die BL kennt. Das ist auch ein Faktor der viel zählt. Ein neuer Spieler müßte sich vermutlich erstmal eine ganze Weile sich eingewöhnen. Auch ein Lewa, Auba oder Micki haben im ersten Jahr beim BVB erstmal Anpassungsproblem gehabt. Die wurden erst später richtig gut. Da mit Hummels und Gündogan zwei etablierte Stützen weg sind, ist es vielleicht klug nicht zuviele weitere wichtige Stützen zu schnell abzugeben. Und Micki wird sich defintiv nicht irgendwie deswegen hängenlassen. Man hat doch bei Lewa gesehen, daß der in der letzten Saison sehr gut weitergespielt hat und in der CL auch wichtige Tore noch gemacht hat. Schließlich muß der sich ja weiterhin empfehlen für einen neuen Verein. Wenn der jetzt luschig spielen würde, dann würde das Interesse größerer Vereine schnell wieder nachlassen. Und wenn er ablösefrei gehen könnte, dann würde es seine Position bei Gehaltverhandlungen beim neuen Verein verbessern. Also ich sehe es entspannt, da Micki wertmäßig auch nicht viel höher anzusiedeln ist wie ein Gündogan. Und mal abwarten, ob nicht in einem Jahr dann der BVB seinerseits einen Spieler holt der ablösefrei kommen könnte. Gäbe da schon Leute in der BL die da möglicherweise auf dem Zettel stehen, besonders südlich von Dortmund ;)

Antworten
hyy23x:

Micki

 
15.06.16 09:47
ist kein Lewandowski .... ein Stürmer mit Sonderqualitäten ..
Er muss alles geben! Sonst spielt er nächstes Jahr in keinem anderen Verein der besser als Tottenham ist. Die anderen Vereine warten doch nicht auf einen solchen Spieler sofern er keine Leistung bringt.
Antworten
Yoni:

samba

 
15.06.16 09:48
Watzke könnte es doch einfach wieder so versuchen wie damals bei Lewandowski: Man gibt Mkhitaryan einfach noch eine freiwillige Gehaltsaufstockung im letzten Jahr mit auf den Weg, damit er bloß motiviert bleibt. So war es ja anscheinend laut Presseberichten und es ging damals bei Lewandowski angeblich nochmal um mehrere Millionen Euro, gibt es im Fussball einen Vergleichsfall?
Wenn es nicht eigentlich so traurig wäre könnte man glatt darüber lachen.

Das liest sich schon alles nicht gut: Topspieler Hummels und Gündogan sicher weg, Reus erstmal verletzt, Mkhitaryan entweder sofort weg oder dann ablösefrei - aber hey: Wir haben ja dafür Rode und Bartra und vielleicht kommt auch noch Fragezeichen Götze zurück. Schon beeindruckend wie es da manche hier noch schaffen da weiter Optimismus zu versprühen.  
Antworten
franz22:

Yoni du bist auf dem Holzweg

 
15.06.16 09:52

damals bei Lewandowski war das ganz ähnlich, Bayern unterbreitete ein eher schlechtes Angebot und Watzke schloss danach einen Wechsel zu den Bayern im Sommer 2013 aus;

genau nach diesen klaren Worten, genau an diesem Tag startete die BVB Aktie dann eine fulminante Rallye über die nächsten Wochen und Monate;

www.sueddeutsche.de/sport/...uss-in-dortmund-bleiben-1.1692416

und glaubt Ihr echt Micki lässt sich danach hängen?
er ist in Armenien ein Volksheld, er gilt als Musterprofi;
denke nicht dass er das alles aufs Spiel setzen will;
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