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14 Gründe für ein Investment in BVB.

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Katjuscha:

Yoni, du schreibst, dass die gesamten Kaderkosten

 
20.02.16 14:46
zum Umsatz die entscheidene Größe sind.

Ja genau das ist ja die Personalaufwandsquote.

Insofern wundert mich wieso du dich über die User wunderst, die diese Quote überhöhen.



Übrigens sag ich schon seitdem ich hier investiert bin, dass die Kaderkosten deutlich steigen werden. Ich geh sogar schon immer einen Schrtt weiter, denn ich fordere geradezu steigende Kaderkosten, um die Mannschaft zu stärken. Das ist Teil meines Investmentcase.

Für mich ist es nicht wichtig, ob der BVB 0-5 Mio € Nettogewinn erzielt oder 15-25 Mio €. Die Marktstellung ist entscheidend, und die muss auf dem jetzt erreichten Niveau dauerhaft gehalten werden, wenn es geht vielleicht noch minimal verbessert werden, wobei es viel besser kaum geht. Wenn man dauerhaft die zweite Macht in Deutschland ist und CHampionsLeague spielt, ist das alles was ich will. Und die Personalkosten werden mit Watzke ganz sicher nicht völlig aus dem Ruder laufen, sondern sich am Umsatzwachstum orientieren, so dass man eben letztlich die nächsten Jahre immer Ebitdas im Bereich 50-70 Mio und Nettogewinne von 0-20 Mio erreichen wird. Natürlich wird es da auch mal deutliche Schwankungen geben, wenn es größere Transferungleichgewichte mal von einem zum anderen Jahr gibt, also falls mal in einem Jahr ein Transferdefizit von 30-40 Mio eintritt und im nächsten Jahr ein Transferüberschuss in der gleichen Höhe.
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Yoni:

Katjuscha

 
20.02.16 15:30
Mit "gesamten Kaderkosten" meine ich Gehälter + Transferausgaben/-einnahmen + Anschaffungsnebenkosten.



Antworten
Katjuscha:

Yoni, das versteh ich nicht

 
20.02.16 18:09
Transferausgaben haben doch mit den Kaderkosten nur am Rande zu tun. Es sei denn du gehst davon aus, dass der BVB jetzt die nächsten Jahre immer ein deutliches Transferminus ausweisen wird.

Ich geh da erstmal komplett neutral heran.

Und zudem gehen die Transferausgaben ja nur durch die Abschreibungen in die GUV ein, aber nicht beim Transfer als volle Kosten. Das sieht man dann im Kapitalfluss. Transfereinnahmen gehen hingegen voll in die GUV voll ein. Insofern scheint mir da Kaderkosten der falsche Begriff für jegliche Transfers zu sein.
Antworten
halbgottt:

Yoni

 
20.02.16 19:47
Den Punkt hast du ja schon öfter benannt, nur verstehe ich ihn nicht.

Es gab dieses Ausnahmejahr, wo Lewandowski ablösefrei wechselte und BVB dennoch sehr stark investierte. Wurde aber immer wieder betont, daß es ein Ausnahmesituation wäre.

Folglich müsste man sich doch an der normalen Situation orientieren, also Spieler werden nur gekauft, wenn man vorher auch verkauft hat. Letztlich schaut man sich die Sache in den letzten 5 Jahren an und berücksichtigt dieses Ausnahmejahr als das was es ist: eine Ausnahme.

Und daraus folgt doch dann unweigerlich, hohe Abschreibungen hat man nur, wenn man vorher Gewinne hatte, weil man Spieler verkauft hatte. Man setzt also die Gewinne durch Spielerverkäufe ins Verhältnis zu den Spielerkäufen.

Der FC Porto macht mit Spielerverkäufen fabelhafte Gewinne, nur sind die überlebensnotwendig, da die sonstigen Kosten den Verein sonst in die Pleite treiben würden:

"Exkludiert man jedoch das Ergebnis aus dem Spielerhandel so ergäbe sich für die letzten neun Geschäftsjahre ein kumulierter Verlust von gewaltigen EUR -339 Mio."

bvbaktie.blogspot.de/2015/08/bernecker-aktienbrau-nr-10.html

Schalke musste Draxler verkaufen, da sie nicht an der CL teilnehmen und durch die Banken gezwungen sind, die Schulden auf unter 100 Mio zu drücken. Geht aber nicht ohne Spielerverkäufe.

Und genau diese Sachlage sieht bei Borussia Dortmund sehr anders aus, eben weil die Personalkostenquote bei den Dortmundern klar besser ist als bei Schalke oder dem HSV. International sowieso.

Dadurch entsteht ggü der Konkurrenz ein finanzieller Vorteil, der mittlerweile ggü der Konkurrenz hinter Bayern richtig groß geworden ist und anscheinend immer größer wird. Natürlich hat das einen Einfluss auf das gesamte Wachstum und den Wert der Marke. Und solange diese Wachstum immer weiter geht, bin ich Aktionär.

Antworten
Yoni:

Katjuscha

 
20.02.16 22:54
Ja, ich gehe tatsächlich von einem Transferdefizit aus, das ist halt bei Topclubs die sich nicht aus Ausbildungsverein verstehen fast schon strukturell bedingt.

Wenn du von (bereinigten) EBITDAs von 50-70 Mios ausgehst und Nettogewinnen von 0-20 Mios, dann hast du doch auch mit einem Transferdefizit gerechnet - bei einer ausgeglichenen Transferbilanz würden zwischen EBITDA und Nettogewinnen schwankungsbereinigt sonst nur die Steuern liegen.

50 - 70 Mio EBITDA halte ich übrigens für deutlich übertrieben, bereinigt um die Transferumsätze hat man im aktuellen Euroleague-Halbjahr ein EBITDA von mickrigen 0,9 Mios. Watzke hat für die nächsten Jahre ein "zweistelliges" EBITDA in Aussicht gestellt, ob er damit die Größenordnung 50 - 70 Mios gemeint hat bezweifle ich mal ganz stark. ;)
Antworten
Katjuscha:

Yoni, das stimmt nicht

 
21.02.16 00:05
Abschreibungen wird es auf Spielerwerte und andere Vermögenswerte immer geben, unabhängig von der Transferbilanz. Es wird deshalb immer einen deutlichen Unterschied zwischen Ebitda und Nettogewinn geben, nicht nur wegen der Steuern. Genauso wie es einen deutlichen Unterschied zwischen OCF und Nettogewinn geben wird.

Was die Ebitda-Prognosen angeht, kannst du ja schlecht davon ausgehen, dass es niemals mehr Transfereinnahmen geben wird. Zudem wird das Ebitda durch die kommenden Umsatzsteigerungen sichtlich gestärkt (Marktpools, Sponsorgen, wegfalender Sportfive Vertrag, neuer Bundesliga TV Vertrag etc.).

Ob ein Transferdefizit entstehen wird, darüber kann man aber gerne streiten. Wieso du ausgerechnet beim BVB davon ausgehst, dass es ein stetiges Defizit geben wird, ist mir allerdings nicht ganz klar. Der BVB hat eine starke Jugendabteilung, einen sehr werthaltigen Kader und wenn aus diesem Kader jemand durch die langfristigen Verträge verkauft werden muss, wird man genug Cash haben, um adäquaten Ersatz zu holen, aber wieso sollte man dafür mehr ausgeben als man einnimmt? Kannst du mir ja mal auf Grundlage des aktuellen Kaders beschreiben, wieso es die nächsten Jahre ein Transferminus geben muss!
Nur weil das bei irgendwelchen Topklubs so ist, die sich um Geld nicht wirklich kümmern? Das kannst du unter Watzke und Zorc aber vergessen. Die haben aus der Vergangenheit des BVB gelernt. Die werden nur so viel ausgeben wie einnehmen, jedenfalls über mehrere Jahre gerechnet. Kein Euro Schulden mehr ist kein blöder Spruch. Das ist das Credo von Watzke. Und das würde Watzke komplett aufgeben, wenn er über längere Zeiträume ein Transferminus einfährt. Wobei man ein kleines Transferminus von 10-20 Mio € jährlich sich ja durchaus erlauben könnte, aufgrund des deutlich positiven Ebitdas und OCFs.  
Antworten
Yoni:

Katjuscha

 
21.02.16 01:12
Ok, du hast also in deiner EBITDA-Zahl nicht die Transfererlöse aus den Earnings bereinigt. Dass es weiterhin Abschreibungen gibt ist mir klar, aber bei einer ausgeglichenen Transferbilanz entspricht das um Transfererlöse bereinigte EBITDA natürlich im Mittel dem unbereinigten EBIT. Deshalb spricht Watzke bei seinen Prognosen ja immer vom "operativen Ergebnis" und meint damit irgendwie beides. ;)

Wenn ich also deine EBITDAs bereinige, komme ich auf eine Spanne von ~5-25 Mios um am Ende in Richtung deiner Nettogewinne zu kommen, im Schnitt also 15 Mios. Du hast ja häufiger mal geschrieben, dass das EV/EBITDA beim BVB so niedrig sein soll - ich behaupte: Nur wenn man fälschlicherweise mit dem EBITDA INKLUSIVE Transfererlöse rechnet, was im Grunde überhaupt keinen Sinn macht.
Antworten
halbgottt:

Yoni

 
21.02.16 11:25
Deine zentrale Aussage ist diese:

"ich gehe tatsächlich von einem Transferdefizit aus, das ist halt bei Topclubs die sich nicht aus Ausbildungsverein verstehen fast schon strukturell bedingt."

Letztlich ist so eine Aussage nicht wirklich mit den faktischen Quellen vereinbar. Die Rede von Watzke auf der Jahreshauptversammlung war diesbezüglich völlig eindeutig. Der U19 wird eine riesengroße Bedeutung beigemessen, dazu etliche weitere Belege, bis hin zu dem was tatsächlich stattfindet:

Der 17-jährige Pulisic bekommt mehrere Einsätze, der 17-jährige Passlack steht mehrmals im Kader, sowie das Transfergebaren in der Sommer- und Winterpause. Der Kader wurde verschlankt, in der Winterpause gab es zwei weitere Abgänge und die Zugänge kamen ablösefrei aus der U19. so kommt es in dieser Saison zu einem Transferplus von 20 Mio, alle Transferausgaben und Einnahmen gibt es hier:
www.transfermarkt.de/borussia-dortmund/...in/16/saison_id/2015

Die Topspieler Reus und Aubameyang haben verlängert und stehen demnächst mit 0 Euro in der Bilanz, falls Hummels, Gündogan und Miki verlängern sieht es da sehr ähnlich aus, dann sinken erst mal die Abschreibungen, es sei denn es kommt zu dem, was Du annimmst. Dafür habe ich aber nicht den Ansatz einer Quelle.

Top Vereine wie Bayern München kaufen für viel Geld einen Götze, der dann bei wichtigen Spielen auf der Bank sitzt, das wird bei Dortmund in den nächsten Jahren kaum passieren, der Kader wird mit Ergänzungsspielern aufgestockt, Topspieler kommen nur, wenn auch ein Topspieler den Verein verlässt.

Es gibt aber in der Tat etwas, was sich verändert hat: Borussia Dortmund ist mittlerweile ein Topverein, der es sich leisten kann, Topspieler zu halten, eben weil man viel bessere Gehälter zahlen kann. Man ist also eine Stufe weiter als bisher, aber nicht zwei Stufen. Denn zu einem durchgängigen Transferminus fehlt noch einiges.

Bayern konnte sich das u.a. leisten, weil dort Adidas plötzlich mehr als doppelt so viel zahlt, obwohl sie einen Vertrag bis 2020 hatten.  
Antworten
Yoni:

Halbgott

 
21.02.16 12:15
Nein Halbgott, meine wichtigste Aussage ist, dass ihr euch beim EV/EBITDA grob verrechnet habt - selbst bei ausgeglichener Transferbilanz!

Dass Watzke von einer ausgeglichenen Transferbilanz ausgeht habe ich doch oben in meiner Deutung seines "operativen Ergebnisses" festgestellt - ich gehe auch nicht von einem so extremen Transferbilanzdefizit aus, aber gerade das Beispiel FCB  sollte zeigen, dass man auch sowas bei einem gereiften Topclub auf der Rechnung haben muss. Und die Bayern sind auch sehr gut bei der Integration von eigenen Jugendspielern.

Schreib mal lieber was zum EV/EBITDA.
Antworten
halbgottt:

Yoni

 
21.02.16 12:33
Dortmund wird in diesem Jahr schwarze Zahlen schreiben und ich werde da gar nichts vorrechnen, da die wichtigsten Aspekte völlig unklar sind, also ein Toptransfer oder eben nicht. Der Unterschied ist aber dramatisch. Aber letztlich kannst Du dich gut am Verlauf des letzten Jahres orientieren: Nach 9 Monaten gab es einen Verlust, nach 12 Monaten aber schwarze Zahlen ohne Toptransfers, aber auch ohne sportliche Erfolge in der CL, was sehr wichtig ist. Bei einem Weiterkommen in der EL, hat man im laufenden dritten Quartal doppelt so viele Heimspiele und damit wiederum Mehreinnahmen ggü der Vorsaison.

Bei der Integration von eigenen Jugendspielern hat sich die Lage bei den Bayern extrem geändert. So wie es sich bei den Dortmundern extrem geändert hat. Die Jugendspieler Thomas Müller und Philipp Lahm sind Geschichte, jetzt wurden die Jugendspieler von Guardiola aussortiert, während es bei den Dortmundern umgekehrt läuft. Dieser Aspekt ist aber nicht wirklich wichtig. Denn auch ohne Jugendspieler würde Dortmund nicht hoch investieren, wenn sie keine entsprechenden Einnahmen hätten, dafür gibt es keine Quelle.  
Antworten
Thyron24:

Was meinst du damit?

 
21.02.16 13:05
YONİ : Und die Bayern sind auch sehr gut bei der Integration von eigenen Jugendspielern.

Welche Spieler meinst du?  
Antworten
Katjuscha:

Yoni, falls du dich auf mich beziehst

 
21.02.16 14:11
Rechne mir doch bitte mal vor wieso ich mich beim EV/Ebitda verrechnet habe!

Ich gehe nach wie vor von durchschnittlich mindestens 50 Mio € Ebitda p.a. in den Jahren 2016/2017-2019/2020 aus, erst recht bei einer ausgeglichenen Transferbilanz. Weiter lässt sich vorerst nicht blicken, wobei mit wegfallendem Sportfive Vertrag dann in der Folge schon mal ein guter Puffer vorhanden ist. Bei der von dir ebenso unterstellten ausgeglichenen Transferbilanz in diesen Jahren bedeutet das unterm Strich, dass man etwa auf ein EV/Ebitda 5,8 kommt. Rechnung: Cash im nächsten Jahr 65-70 Mio € bei Ebitda von 50 Mio €.

Ist aber für die Frage der Bewertung des BVB wahrscheinlich eh nicht entscheidend. Da kann man sich an der Branche orientieren, die weit höher bewertet ist, oder an den Berechnungen von Forbes etc., die sich letztlich an Umsätzen und Substanzwerten vorientieren, wobei sie auch das Ebitda als Kennzahl als Steuergröße erwähnen. Forbes kam im letzten Frühjahr auf 700 Mio $ Unternehmenswert. Ich glaub nicht, dass sich dieser Wert jetzt bei der kommenden Berechnung verringert hat.  
Antworten
Yoni:

Katjuscha

 
21.02.16 15:16
Nochmal: In deinem EBITDA sind fälschlicherweise noch die Transfererlöse als Gegengröße zu den Abschreibungen integriert!! Das ist doch der entscheidende Denkfehler.


@Thyron: Von den Weltklassespielern der letzten Jahre musste man für Müller, Lahm, Alaba, Schweinsteiger (,Badstuber) quasi keine Ablösen zahlen und hat trotzdem in dieser Phase keine ausgeglichene Transferbilanz hinbekommen. Der BVB hat in puncto Jugendarbeit keinen komperativen Vorteil gegenüber dem FCB, so eine Behauptung wäre absurd.
Antworten
halbgottt:

Yoni

 
21.02.16 18:15
"Von den Weltklassespielern der letzten Jahre musste man für Müller, Lahm, Alaba, Schweinsteiger (,Badstuber) quasi keine Ablösen zahlen und hat trotzdem in dieser Phase keine ausgeglichene Transferbilanz hinbekommen"

Und deswegen macht das Borussia Dortmund jetzt auch so??? Wie kommst Du darauf, hast Du dafür den Ansatz einer Quelle? Bayern sagt, wir geben Müller auch für 100 Mio nicht her, Dortmund sagt, bei einem 100 Mio Angebot für Auba muss man mit dem Spieler reden, hast Du das etwa nicht mitbekommen? Dortmund hat gerade eine Transferplus von 20 Mio, du gehst jetzt davon aus, daß daraus ein Transferminus wirst, aber wieso denn? Weil Dortmund neuerdings auch mit dem 17 jährigen Pulisic in der Startelf, mit Leitner, aber ohne Reus, Kagawa, Castro, Schmelzer, Gündogan + Sahin in einem Topspiel auswärts gewinnt und das aber nicht reicht? Weil man mit einem deutlich schlankeren Kader viel weniger Verletzte hat, trotz Dreifachbelastung?

Soll Dortmund jetzt auch einen Spieler wie Götze für extrem viel Geld und extrem viel Gage kaufen und auf die Bank setzen? Wozu denn?  
Antworten
Yoni:

halbgott

 
21.02.16 19:47
Also, auf in eine erneute Runde deines Klein-Kleins. Offensichtlich hast du Watzkes Rede auf der letzten Bilanzpressekonferenz nicht mitbekommen: „Wir haben jetzt 53 Millionen Euro Cash in der Kasse. Wir haben nicht vor, das auf 100 Millionen Euro auszubauen, um dann mit der Volksbank Dortmund darum zu konkurrieren, wer in Dortmund die höchsten Einlagen hat."

Wenn das kein deutliches Pladoyer für Nettoinvestitionen in den Kader war, was dann?! Deutlicher als seine Rede auf der BPK kann man es nun wirklich nicht machen.

In diesem Jahr hat man den Kader sicherlich auch deshalb verschlankt, weil die Zahlen sonst katastrophal ausgefallen wären - zur Erinnerung, zum laufenden Halbjahr stehen wir bei einem um Transfererlöse bereinigten EBITDA von weniger als 1 Mio €.
Antworten
halbgottt:

Yoni

 
21.02.16 20:21
Natürlich sagt er, daß er nicht vorhat den Cashbetrag auf 100 Mio auszubauen, macht ja auch keinen Sinn. er hat auch nicht vor, Aubameyang zu verkaufen oder Gündogan. Wenn aber Gündogan nicht verlängern will, dann ist klar, was Watzke vorhat, nämlich Gündogan zu verkaufen.

Und die Aussage ist auch zusammen mit den anderen Aussagen von Watzke zu verstehen. Wenn man für Aubameyang bietet, dann würde man bei einem 100 Mio Angebot nachdenken. Beide Aussagen zusammen machen durchaus Sinn, es bekräftigt den Standpunkt von Dortmund, nämlich daß man es bei dem aktuellen Transferwahnsinn überhaupt nicht nötig hat, einen Spieler zu billig abzugeben.

Das war nach der Double Saison noch sehr anders, Kagawa wurde für 16 Mio verkauft, was nicht gerade wahnsinnig üppig war. Nun sagt man, wir haben es nicht nötig. Ja, richtig, so muss man es machen.

Daraus folgt aber nicht, daß Gündogan, Hummels und Miki jetzt einfach verlängern und daß niemand für Aubameyang bieten wird.

Es sind Aussagen, die ganz wunderbar ins verhandlungstaktische Konzept passen und keineswegs Klein-Klein sind.

Wie würdest Du denn einen Gündogan Wechsel zu 30 Mio beurteilen, oder einen Aubameyang Wechsel für eine Unsumme?
Antworten
halbgottt:

Yoni

 
21.02.16 20:26
Und was du zu katastrophalen Zahlen meinst, nach diesem Halbjahr:

letztes Jahr hatte man nach 9 Monaten rote Zahlen und nach 12 Monaten schwarze Zahlen: ohne Toptransfers und ohne Erfolge in der Champions League, man hat in der Rückrunde beide Spiele verloren und ist sang- und klanglos ausgeschieden.

Jetzt rechne mir folgendes bei diesen sportlichen Ergebnissen vor: BVB erreicht das EL Halbfinale und das Pokalfinale und in der Bundesliga Platz 2.

Das werden Deiner Meinung nach dann katastrophale Zahlen? Glaube ich nicht. Weder Ex-Transfers noch inklusive Transfers.

Es macht nach Deiner Argumentation überhaupt keinen Sinn, Ex-Transfers zu berechnen, weil Du unterstellst, hohe Abschreibungen würden das Ergebnis belasten, hohe Abschreibungen gibt es aber nur bei Spielerkäufen, die aufgrund von Spielerverkäufen getätigt werden.
Antworten
halbgottt:

Yoni: zum sportlichen

 
21.02.16 20:33
Die Kadergestaltung ist nicht nur dem finanziellen geschuldet, sondern auch einer völlig anderen Denkrichtung unter Tuchel. Natürlich könnte man so etwas endlos diskutieren, da gäbe es viele Aspekte.

ABER: Wenn Castro mal nicht im Kader ist, bzw. Kagawa mal nicht im Kader ist, ist das gleich ein gewisser Vorgang. Diese Problematik will Tuchel nicht ausgeweitet wissen.
Wenn ein Spieler der Qualität von z.B. Götze kommt, um bei Dortmund in wichtigen Spielen auf der Bank zu sitzen, dann würde sich ein Kagawa oder ein Castro nicht mit dem Tribünenplatz zufrieden geben. Das würde zu Unruhe führen und zu Spielerabgängen.

Es geht nicht nur darum, ob man sich das finanziell leisten kann oder will. Nach derzeitigem Stand macht es überhaupt keinen Sinn, den Kader mit guten Spielern aufzublähen, auch aus sportlichen Gesichtspunkten.

daher bleibt es  vorerst beim Transferplus. Das Jahr nach Lewandowski war in jeder Hinsicht ein absolutes Ausnahmejahr.  
Antworten
Katjuscha:

Yoni, wie kommst du darauf?

 
21.02.16 20:45
Erstens müssen die Transfererlöse zwingend im Ebitda integriert sein. Schließlich bereinige ich den Cashflow ja auch nicht um die Transferausgaben (in der GUV ja über die zukünftigen Abschreibungen enthalten).

Und zweitens versteh ich gar nicht wieso du deshalb so riesige Unterschiede siehst. Wenn man das Ebitda um die Transfererlöse bereinigen würde (was ich wie gesagt unsinnig finde), sähe das Ebitda immernoch sehr stark aus. In diesem Jahr wird es bereinigt wahrscheinlich leicht sinken, aber immernoch über 30 Mio betragen.


Anmerkung zur Tabelle: Die Schätzungen für 2015/16 sind noch nicht aktualisiert. Die hatte ich so zu Saisonbeginn vorgenommen als lediglich der Kampl-Transfer bereits klar war.

(Verkleinert auf 79%) vergrößern
14 Gründe für ein Investment in BVB. 895665
Antworten
Yoni:

Halbgott

 
21.02.16 21:16
Was bleibt denn von 30 Mio Gündogan-Ablöse netto übrig? Die Vorverein bekommt ja angeblich noch einen Anteil und vom Rest(gewinn) nimmt das Finanzamt 32,8%. Du meinst im Ernst, dass man dann noch einen qualitativ gleichwertigen Ersatz bekommt und sogar noch Cash aufbauen kann?
Für Aubameyang gilt in puncto Steuern das selbe - und das letzte Mal als man einen Topstürmer ersetzen musste entwickelte sich das zu einem Millionengrab und die Option Nummer 4 (Aubameyang) wurde ungeplant zum Glücksfall. Aubameyang wird man mE nur abgeben, wenn er unbedingt weg will und nicht zur Optimierung Cashposition in der Bilanz.

Zu den Halbjahreszahlen: Was redest du da von Abschreibungen? Ohne die Wechsel und das Zusammensparen der Gehälter hätte man aktuell ein negatives EBITDA reportet, also vor Abschreibungen!
Antworten
cally1984:

Das Finanzamt bekommt garnichts,

 
21.02.16 21:34
da noch Verlustvorträge existieren. Lediglich die Stadt Dortmund würde wohl Gewerbesteuer kassieren, da imo dort die Verlustverrechnung begrenzt ist.  
Antworten
cally1984:

Bei der Diskussion um die gestiegenen

 
21.02.16 21:39
Personalkosten gegenüber dem Vorjahreshalbjahr sollte noch berücksichtig werden, dass der BVB das Catering und die Stadiontouren seit diesem Geschäftsjahr selbst betreibt.

 
Antworten
halbgottt:

Yoni

 
21.02.16 21:49
wir kommen hier eh nicht zusammen. Dortmund spielt aktuell eine der besten Bundesliga Saisons aller Zeiten. Nach dem 22. Spieltag mehr Punkte als in der Double Saison. Was war denn falsch daran den Kader zu verschlanken???? Hat Dortmund zu wenig Punkte geholt????? Völlig ohne Worte...

Falls Gündogan wechselt bleibt eine Menge übrig. Das lässt sich überhaupt nicht vermeiden, hast Du noch nie mitbekommen, was ein Toptransfer bei Dortmund ganz konkret bedeutet?

Ich rechne in dem Fall mit dem mindestens drittbesten Netto Ergebnis aller Zeiten, nicht nur für Dortmund, sondern in der Geschichte der Bundesliga ganz allgemein.

Für Gündogan käme eventuell Dahoud, der wäre billiger als Gündogan, weniger Ablöse, weniger Gehalt, er ist jünger. Na klar geht dann erst mal die Welt unter, so wie jedes Jahr nach Toptransfers. Also so wie seit 2010/11

die Ausnahme Immobile/Ramos nutzt Du jetzt als Kernargument. Aber was ist mit Miki/Aubameyang die für das Götze Geld kamen und insgesamt nur zwei Milliönchen mehr gekostet haben? Bei dem Transferwahnsinn könnten die beiden insgesamt 100 - 150 Millionen wert sein. Mehr als die bezahlten 39 Mio sind sie eh wert...

Und falls Gündogan nicht wechselt, rechne ich aufgrund der zu erwartenden sportlichen Erfolge dennoch mit einem  höheren Gewinn als in der letzten Saison. Das dritte Quartal wird deutlich besser als das Vorjahresquartal. Man hat doppelt so viele Heimspiele in der EL wie in der letztjährigen CL und man hat Transfereinnahmen von Hofmann oder Immobile, bei Immobile eventuell auch erst im 4. Quartal.

Das hat Auswirkungen auf das Cash Konto, wo ich nach derzeitigem Stand davon ausgehe, daß weder Immobile noch Jonas Hofmann drin sind, aber viel wichtiger ist der sportliche Erfolg. Tuchel setzt voll und ganz auf die EL. Daher heute die B-Elf. Die Bundesliga Saison ist quasi gelaufen. In der EL hat man aber noch alle Chancen.

Ich rechne mit einer 65:35 Chance im Achtelfinale, da man gegen Porto eh weiter kommt. Und ein Erreichen des Viertelfinales ist einfach zu viel, so oder so. Im Pokal ist man mit dem Halbfinale sowieso schon über dem Plan. Es gibt quasi jetzt schon in drei Wettbewerben fast überhaupt kein Risiko mehr, die Saison ist quasi gelaufen, alles was jetzt noch kommt ist Zugabe.

Und Du kommst mit roten Zahlen aus dem Halbjahresergebnis? Als ob Du die roten Zahlen aus dem Vorjahr nach den 9 Monatszahlen nicht mitbekommen hättest und was es für das Gesamtjahr bedeutet hat, nämlich gar nichts.  
Antworten
halbgottt:

cally1984

 
21.02.16 21:55
Hier wird einem gleichzeitig die Steuerquote vorgerechnet und der Verlust. Sachen gibts.

Bei den Personalkosten sollte man auch berücksichtigen, daß die Gehälter für Jonas Hofmann und Januzaj im zweiten Halbjahr komplett entfallen, während die Umsätze im zweiten Halbjahr weiter steigen.

Jedes einzelne Quartal wird man einen höheren Umsatz gehabt haben als in der Vorsaison. Ohne Champions League. Und in der nächsten Saison spielt man dann aber Champions League, sämtliche TV Einnahmen steigen da, die TV Pokaleinnahmen steigen sogar um 100%
Antworten
Yoni:

@cally

 
21.02.16 22:39
Das stimmt mit den Verlustvorträgen, aber abgesehen von der Mindestbesteuerung die das Finanzamt trotzdem bekommt, gibt man mit den Verlustvorträgen ein Asset früher als vielleicht notwendig auf. Aber vielleicht bin ich an der Stelle zu sehr in der "kalkulatorischen Steuer"-Denke und sollte mehr auf die Cashseite schauen, kann sein.


@halbgott
Du bist ja wieder in deiner Königsdisziplin, Leuten die Worte zu verdrehen. Wann habe ich geschrieben, dass es falsch war den Kader zu verschlanken? Es war wohl notwendig, um keine katastrophalen Halbjahreszahlen zu zeigen und man wird im nächsten Jahr ergebnisbelastend wieder aufbauen müssen. Aber falsch?!

Du vergleichst Gündogan mit Dahoud? Watzke will die Bayern angreifen, Dahoud und Gündogan trennen noch Welten. Ich finde es witzig, dass du offenbar davon ausgehst, dass Watzke und Zorc den Markt irgendwie austricksen und gleiche Qualität zu einem niedrigen Preis beschaffen können. Lächerlich.

Ansonsten hast du scheinbar nicht auf dem Schirm, dass es einen Unterschied zwischen EBITDA und Jahresüberschuss gibt. Ob es im letzten Jahr Abschreibungsbedingt lange einen negativen Überschuss gab, hat selbstverständlich eine andere Qualität als das mit hohem Aufwand verhinderte negative EBITDA in diesem Halbjahr, denn da wären die Abschreibungen noch obendrauf gekommen.
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