"welche quasi sicheren Steigerungsraten uns in den nächsten Jahren erwarten, diese hätte man auch damals bei Götze aber zumindest bei Lewandowski locker und ohne Risiko antizipieren können.
Ich halte die Personalkostenquote ermittelt für ein Einzeljahr (!) für die schwachsinnigste Kennzahl überhaupt, Wahnsinn dass man darauf noch hinweisen muss."
Künftige Umsatzsteigerungen könnte man antizipieren schreibst Du. Genau das tut Borussia Dortmund aber nicht. Das kann man kritisieren, im Grunde genommen jeder andere Fussballverein tut genau dies, Borussia Dortmund ist da europaweit die Ausnahme schlechthin.
Aber: Es ist letztlich müßig darüber zu philosophieren, weil die Marschrichtung bei Borussia Dortmund seit Jahren bekannt ist und sich an dieser Marschrichtung rein gar nichts ändern wird. Komme da was wolle.
Hummels könnte woanders wesentlich mehr verdienen, Gündogan auch, Klopp sowieso. Wenn dann ein Spieler oder Trainer den Verein verlässt, ist das Wehklagen groß, man hätte es anders machen können.
Wesentlich ist, was im 120 seitigem Wertpapierprospekt steht, das ist rechtlich bindend. Die Personalkosten Quote bleibt konstant. Es geht dabei natürlich immer um ein einzelnes Jahr, jedes Mal. JEDES JAHR ist die Personalkosten Quote konstant. Jedes Jahr wird Dortmund im Normalfall eine Rendite erwirtschaften, ob nun ein gutes oder schlechtes Jahr. Nächste Jahr wird Dortmund wahrscheinlich nicht international spielen, dennoch werden sie einen Gewinn erwirtschaften. Trotz Gehalterhöhung für Reus, trotz Mindereinnahmen durch Wegfall der Champions League. Und sie werden höchstwahrscheinlich eine Dividende zahlen.
Genau dies war für die Investoren ein Grund bei Borussia Dortmund über die Kapitalerhöhung einzusteigen, immerhin 140 Millionen Euro. Bei den Kapitalerhöhungen davor, wurde ebenfalls fett investiert, die Insolvenz konnte abgewendet werden, da der "Plan" überzeugt hat. Der "Plan" ist voll und ganz aufgegangen und wird weiter aufgehen. Auch wenn es jahrelang gar nicht oder nur teilweise kapiert wurde.
Denn das irgendwas schwierig sein könnte, lese ich in den Foren tonnenweise. Das Reus Gehalt könne das Gehaltgefüge sprengen. usw. usw.
Wenn es dann sportlich nicht läuft, man hätte mehr Gehalt zahlen müssen, und zukünftige Umsatzsteigerungen antizipieren können.
Kritik, Kritik, Kritik
Ich erinnere mich auch noch sehr lebhaft an die Marktwerte Diskussion. Man könne unmöglich die bei transfermarkt genannten Marktwerte übernehmen. Ich schrieb lediglich, auch mit einem halben Reus Wert und ohne Lewandowski hätte man über 300 Mio Kaderwert.
das es aber auch anders kommen könnte, nämlich daß dann am Ende Reus bleibt, während Hummels für mehr geht oder wer auch immer, völlig egal was passiert, es könnte durchaus auch mal etwas positives passieren, insofern sind die Marktwerte ein sehr gesunder Mittelwert, genau dies wird hier ganz grundsätzlich nicht berücksichtigt.
Damit meine ich Dich nicht persönlich, sondern den Markt im allgemeinen.