Hallo,
also über die Idee eine Unternehmensanleihe rauszugeben wird mit Sicherheit momentan drüber nachgedacht. Denn zum einen ist der BVB so gut bewertet, dass die Zinsen nicht zu hoch ausfallen dürften und zum anderen sind Unternehmensanleihen zur Zeit so günstig wie noch nie. Wäre unabhängig von dem wie das Geld investiert wird eine Überlegung die sich eine Geschäftsführung stellen sollte zur zeit.
Aktienrückkäufe sind in Deutschland nicht so einfach wie in anderen Ländern, hier müsste man schauen, welche Gründe man gem. §71 AktG ins Spiel bringen könnte. Von daher ist das nicht immer so leicht.
Was ich mich aber schon länger frage ist, warum kauft der e.V. keine Aktien nach? Hat der nicht die nötigen Liquiden Mittel? Oder verschlafen die grade einfach ein gutes Investment. Immerhin würde sie ja auch daran verdienen, wenn eine Dividende gezahlt wird, oder der Kurssteigt. Ebenfalls könnte auch der e.V. einem Investor seine Anteile andienen.
50 plus eins gilt ja bei KGaAs nicht. Das hat den Grund, dass der Komplementär ja die Geschäfte leitet. Das ist bei uns die Borussia Dortmund Geschäftsführungs GmbH. Da anders als bei einer AG nicht der Aufsichtsrat die Geschäftsführung beruft, sondern dies bei uns z.B. ein Beirat macht, ist man viel unabhängiger. Der Aufsichtsrat tritt bei uns nur als Überwachungsorgan auf und hat Zustimmungsberechtigungen bei gewissen Geschäften. Ebenfalls ist der Einfluss von Aktionären bei einer KGaA etwas anders zu beurteilen als bei einer AG. Bei einer KGaA erwirbt man ja "lediglich" die in Aktien aufgeteilten Kommanditstenanteile. So spricht ja auch §278 I AktG von den Kommanditaktionären, dass erklärt vom Wort her ja schon alles. Und selbst wenn ein Investor bei einer KGaA 100% der Aktien halten würde, könnte die Geschäftsleitung immer noch "im wesentlich" unabhängig arbeiten. Natürlich würde ein solch starker Investor den Aufsichtsrat dominieren und in der HV dem Aufsichtsrat weitere Zustimmungserfordernisse zu weisen, deshalb auch "". Weg bekommt man die nicht. Deshalb ist diese Form bei Bundesligisten ja auch so beliebt.
Ziele dürften aber mit Sicherheit sein, ähnliche Anteilseigner wie der FCB zu bekommen und generell den Aktienkurs zu steigern. Wie man beim FCB sieht, statten die Anteilseigner den FCB auch mit guten Werbeverträgen aus. Ich denke, dass könnte auch beim BVB das ziel sein. Das den Watzke der Aktienkurs stört, dass lässt er ja immer mal wieder gerne durchblicken.