Die FIFA plant offenbar eine weitreichende Reform, die den Transfermarkt weltweit verändern könnte.
Wie die spanische Zeitung as berichtet, sollen künftig Ausstiegsklauseln in allen neu abgeschlossenen Profiverträgen verpflichtend verankert werden. Die neue Regelung könnte bereits zum 1. Januar 2027 in Kraft treten und würde damit auch die Bundesliga unmittelbar betreffen.
Vorbild für die geplante Reform ist das Modell der spanischen La Liga. Dort gehören Ausstiegsklauseln seit Jahren zum festen Bestandteil jedes Profivertrags. Künftig soll dieses Prinzip offenbar weltweit Anwendung finden. Dem Bericht zufolge haben die FIFA-Verantwortlichen die Pläne bei einer Sitzung in Mexiko-Stadt vorangetrieben. Auch die UEFA soll die Reform grundsätzlich unterstützen.
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Darüber hinaus plant die FIFA offenbar Anpassungen bei Verträgen von Minderjährigen. Bislang dürfen Nachwuchsspieler in vielen Fällen nur Verträge mit einer Laufzeit von maximal drei Jahren unterschreiben. Künftig könnten unter bestimmten Voraussetzungen auch längere Vereinbarungen mit einer Laufzeit von bis zu fünf Jahren möglich sein.
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Für die Spieler würde die Neuerung zusätzliche Rechte mit sich bringen. So ist vorgesehen, dass Profis künftig automatisch an ihren eigenen Transfers beteiligt werden. Demnach sollen ihnen fünf Prozent der gezahlten Ablösesumme zustehen. Auf diesen Anteil könnten die Spieler zwar freiwillig verzichten, grundsätzlich würde das Recht jedoch bei jedem Wechsel bestehen.
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Noch handelt es sich bei den FIFA-Plänen um einen Medienbericht. Sollten die Reformen jedoch tatsächlich umgesetzt werden, dürfte sich der internationale Transfermarkt in den kommenden Jahren grundlegend verändern.
Quelle: https://bvbwld.de/2026/06/11/...m-bvb-fifa-plant-transfer-revolution/
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