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Gerne mal durchlesen für alle die immer noch von Superleague und Co.träumen.
Der BVB agiert da einfach komplett zwiespältig. Nach innen zu den Fans gegen alles was damit zu tun hat und nach außen ist man für jeden der etwas Geld bringt erstmal offen.
Die Fanszene und so gut wie alle aktiven Fans, egal ob Ultra, DK-Inhaber oder Fanclubmitglied denkt darüber wohl ähnlich.
Es hat niemand Bock auf Investoren aus dem Ausland und eine weitere Öffnung der Schere zwischen arm und reich.
Die Spieltagszerstückelung nervt. Wann hat der BVB zuletzt mal 2 Spieltage am Samstag um 15:30 Uhr gehabt??
Das sind alles Themen die nicht die Schuld der Fan sind.
Einzig die Vereine sind zu blöd um mit dem Geld zu haushalten und wirtschaften.
Was bringen die einmaligen Zahlungen bei einem Investoreneinstieg?
Die Kohle ist dann innerhalb von kürzester Zeit in den Rachen von Spielern und Beratern.
Manche, clevere Vereine werden da sicherlich auch was in die Infrastruktur stecken, aber der Großteil wird es in Beine statt Steine investieren.
Das Geld ist dann ruckzuck weg und in 2,3 Jahren wird wieder gejammert das zu wenig Geld da ist und die bösen Engländer etc. uns ja meilenwert entfernt sind.
Interessiert es den Großteil der Fans von Vereinen? Ich glaube nicht. Die Dynamo, 1860, K´lautern, HSV, Bremen, Frankfurt, Freiburg, Gladbach, Köln und Co. juckt es nicht was in der CL für Gelder fließen und das man ja da nicht mithalten kann.
Deutschland ist ein sehr faules Land wenn es um Streik etc. geht.
Die Fußballszene an sich tickt da aber anders und mobilisiert sich zur Not geschlossen.
Es gab schon einige Fan-Initativen die Wirkung gezeigt haben. Es wäre schön wenn sich die Liga nicht noch weiter von ihrer Basis entfernen würde. Aber anscheinend ist der letzte Euro einfacher wichtiger.