In der Presse wird immer geschrieben, dass UI/Drillisch Freenet zerschlagen wollen. DAS STIMMT NICHT!
PC hat schon immer gesagt, den Megaserviceprovider unter dem Dach von Freenet zu bilden, alleine um die Verlustvorträge von 3 Mrd. zu sichern.
Nur um an Freenet-DSL zu kommen, braucht Dommermuth keine Beteiligung über MSP an Freenet eingehen. Das kann er auch so kaufen ohne sich vorher mit Spoerr eine Schlammschlacht zu liefern. Es gibt verschiedene Optionen, wo Dommermuth die Möglichkeit hat, die Aktien aus MSP an Drillisch weiterzureichen. Wie diese allerdings ausschauen und zu welchem Preis weiß keiner. Ich vermute, dass er alleine wegen mobilen Internet dabeibleiben will. Da kann er zumindest versuchen seine Inhalte an einen Kundenstamm zu verkaufen.
Kurzfristig wäre ein Verkauf Freenet vielleicht sinnvoll, man muss nur die Aktien erst mal vernünftig losbringen. Permira kann auch bald 25% auf den Markt schmeissen, wenn wir noch mit 25% kommen, wie soll da der Kurs steigen?
Ein Unternehmer muss jedoch auf Jahre hin planen, er muss sich überlegen, wo das Geschäft in 10 Jahren stehen soll. Ich halte die Beteiligung langfristig für richtig. Ist zwar nicht alles toll verlaufen, aber grundsätzlich richtig. Die nächsten Monate werden zeigen, ob PC mehr kann als sein Handygeschäft. Sollte die Beteiligung bei diesen Kursen nicht auf 29,99% hochgefahren werden, dann weiß ich allerdings auch nicht mehr weiter. Dies sollte aus dem Geschäftsbericht am 14.11 ersichtlich sein. Dazu bräuchte man nicht einmal einen Kredit, man kann Freenetaktien aus den laufenden Gewinnen hinzukaufen. Im Februar 2009 ein Übernahmeangebot zu 5,50 und das nimmt fast keiner an, dann kann marktschonend weiter über die Börse aufgestockt werden. Bei der nächsten HV von Freenet kann Spoerr und Konsorten entmachtet werden, Drillisch schlüpft dann unter das Dach von Freenet und PC hat was er immer wollte. Durch den Verkauf der Nicht-Kernkompetenzen Schuldenabbau etc. bla bla bla
Sry, bin etwas abgeschweift, aber so würde ich die aktuelle Situation nutzen.
Ohne Bankenkrise wäre Freenet vielleicht auf "nur" 8-10 € gefallen. Jetzt muss die Chance genutzt werden und die Weichen für die nächsten Jahre gestellt werden. Die Möglichkeiten sind gegeben und die Banken stellen mit Sicherheit einem gesunden Unternehmen weiterhin einen entsprechenden Kredit zur Verfügung. Wir sind ja nicht von der Pleite bedroht. PC hat es die nächsten Monate in der Hand der Manager des Jahres 2009 zu werden. Ich bin bis zur nächsten HV Freenet noch positiv eingestellt.
So, bevor ich noch ein drittes mal abschweife und noch mehr Schmarrn erzähl, mein Wort zum WE^^