Habs nochmals meine Variante zu einem baldigen Übernahmeangebot zusammengefasst:
Wenn Freenet DSL an UI verkauft und damit Freenet die anteiligen Freenet-Aktien aus MSP von UI als Anzahlung erhält, hätte Spoerr gesamt 33,2 Mio. Freenet-Aktien für einen Aktientausch zur Verfügung.
Bei ausstehenden 50 Mio. Aktien wären das genau 1,5 Drillisch für 1 Freenet-Aktie oder 0,66 Freenet-Aktien für 1 Drillisch-Aktie. Spoerr müsste somit keinen einzigen Euro in die Hand nehmen.
Wenn UI z.B. 400 Mio. für DSL zahlen muss, geben sie die anteiligen ca. 12 Mio. Freenet-Aktien aus MSP als Anzahlung an Freenet (Wert ca. 80 Mio. derzeit), dazu noch 320 Mio. Cash. Diese 320 Mio. könnten zum Schuldenabbau verwendet werden.
Wenn der Mega-Service-Provider im Sinne von P.C. fertig ist, hätte Freenet über 21 Mio. Kunden und ein EBITDA aus dem Mobilfunk von ca. 450 Mio. Euro bei 128 Mio. Aktien und mehrere Milliarden Verlustvorträge.
Schulden wären dann auch reduziert durch Verkauf von DSL und Webhosting- oder Portalgeschäft und wären dann „nur mehr“ unter einem 2fachen Jahres-EBITDA, also im akzeptablen Bereich. Ca. 60 Mio. Zinsen anfangs wären bei diesem EBITDA absolut kein Problem.
Somit sollte ein Kurs von 15 Euro schnell erreicht werden und wir wären umgerechnet wieder
zweistellig.
Dann hätte es auch einen Sinn, warum beide Aktienkurse (Drillisch und Freenet) brutal runtergefahren werden. Nebenbei haben die Banken mit den Optionsscheinen eine Menge Kohle gemacht, da mit so einem Kurssturz wohl kaum wer gerechnet hat.
Bei höheren Kursen wäre eine "kostenlose" Übernahme durch Freenet nicht möglich gewesen (dann wäre ja ein möglicher kurzfristiger Freenet-Anstieg von 100 % nicht mehr realistisch und so ein Angebot daher zu wenig attraktiv gewesen). Kann mir vorstellen, dass der Dri-Vorstand ein Umtauschverhältnis von 1,5 zu 1 gefordert hat. Spoerr hat vielleicht gesagt: Können wir machen, aber dazu müssen wir die Kurse runterfahren, sonst funktioniert das nicht.
Und dass es jetzt so schnell runter ging, ist für mich ein Zeichen, dass ein Angebot bevorsteht.
Sollte DSL nicht an Dommi gehen, wäre das auch kein Problem. Dann könnte Spoerr eben vom Verkaufserlös ca. 80 Mio. dazulegen und eine Mischvariante (z.B. 0,5 Freenet und 1,6 Euro cash) anbieten.
Mit diesen 1,6 Euro könnten wir ja dann an der Börse wieder Freenet´s zukaufen.
Also hängt es nicht davon ab, ob Dommi DSL erhält, sondern nur davon, dass es verkauft wird. Und das soll ja lt. Info der letzten Tage im Oktober erfolgen.
Die große Unbekannte ist für mich, in welcher Form Dommi an Mobilfunk mitnaschen will. Ist aber sein Problem.