Und UI erhält auch die gewünschten Freenet-Teile und alle sind happy.
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| 28.04.2008 18:46 |
freenet AG: buy (Commerzbank Corp. & Markets) |
Die Übernahme von debitel für 1,63 Mrd. EUR werde sich wertsteigernd auswirken. Die konsolidierten Gewinne von debitel würden auf Grund positiver Steuereffekte in 2008 für einen zusätzlichen Gewinnbeitrag von 60% sorgen. Falls das verlustträchtige DSL-Zugangsgeschäft verkauft werde, könnte der Beitrag sogar auf über 100% anwachsen. freenet werde auch weiterhin einen Verkauf des DSL-Geschäfts verfolgen, was wichtig für eine schnelle Verringerung der Verschuldung sei. Kurzfristige, aus der Kapitalerhöhung oder aus möglichen Änderungen der Aktionärsstruktur resultierende Kursschwächen böten eine gute Einstiegsgelegenheit. Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten von Commerzbank Corporates&Markets die Aktie von freenet weiterhin zu kaufen. (Analyse vom 28.04.08) (28.04.2008/ac/a/t) Offenlegungstatbestand nach WpHG §34b: Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen. Analyse-Datum: 28.04.2008 |
bemerkenswert unterstrichen
Die Lage der Provider ist wenig komfortabel: Ihre Marken sind schwach, die Margen niedrig, kaum ein Kunde versteht den Geschäftszweck, den Netzbetreibern bieten sie keinen Mehrwert. Und so wird der Wettbewerb in der Branche von Monat zu Monat härter: "Die Netzbetreiber gründen immer mehr Tochtermarken für spezielle Zielgruppen. Die Lücken für Provider, sich zu profilieren, werden immer enger", sagt Dan Bieler vom Marktforscher IDC. Für Permira sei der Verkauf von Debitel an Freenet ein Glücksfall, urteilen Analysten. Zu lange schon war der Finanzinvestor an dem Provider beteiligt. Er hatte ihn im Jahr 2004 für rund 640 Mio. Euro von der Swisscom erworben und von der Börse genommen. Nach zahlreichen Strategiefehlern stand das Unternehmen aber am Ende deutlich schlechter da. Erst harte Korrekturen durch Oliver Steil und seinen Vorgänger Axel Rückert brachten das Stuttgarter Unternehmen wieder auf Kurs. Der Versuch jedoch, Debitel wieder an die Börse zu bringen, erstickte im Keim. Vorsichtige Kontakte zu Analysten und Investoren zeigten nur eines: Desinteresse.
Leider traue ich dem Spoerr nachdem er DSL schon versemmelt hat das er Freenet komplet in scheisse treibt.
Gute Nacht Freenet. Drillisch löst MSP auf und fertig die Kohle könnt ihr in euerm eigenen Geschäft besser verwenden.
ots.CorporateNews: Börsen-Zeitung / Börsen-Zeitung: Fait accompli Kommentar zur Fusion von ... Börsen-Zeitung: Fait accompli Kommentar zur Fusion von Freenet und Debitel, von Heidi Rohde. Frankfurt (ots) -
Nach monatelanger Schlammschlacht um Freenet hat das Unternehmen nun selbst Tatsachen geschaffen. Mit der Entscheidung für einen Schulterschluss mit Debitel droht Freenet nicht länger das Filetierbeil, das Konkurrent United Internet mit lautem Getöse geschwungen hat. Stattdessen haben die Hamburger selbst das Heft des Handelns zurückgewonnen.
Die Aktionäre sehen es mit gemischten Gefühlen, wie die Achterbahnfahrt der Aktie nach Bekanntwerden der Transaktion zeigt. Kein Zweifel, ein Großteil hätte gern eine Cash-Offerte des größten Einzelaktionärs United Internet über 17,30 Euro je Freenet-Aktie angenommen, statt Anteilseigner eines Unternehmens zu werden, das in einem von Preisverfall und Wettbewerbsdruck geprägten Mobilfunkmarkt zusehen muss, wie es einen hohen Schuldenberg abbaut und deshalb die Dividende fürs laufende Jahr sogleich für gestrichen erklärt.
Dieses für die ausstiegswilligen Freenet-Aktionäre betrübliche Szenario - zu dem noch die Verwässerung ihrer Anteile durch den neuen Großaktionär Permira kommt - verkennt allerdings, dass United Internet, niemals bereit war, sich die begehrten DSL-Aktivitäten von Freenet zu jedem Preis zu sichern. Stattdessen kauft man in Montabaur gern billig oder gar nicht. Letzteres wird sich bald zeigen, denn Freenet und Debitel haben mit ihrem Deal zugleich den lange erwarteten Startschuss für die Konsolidierung im deutschen Telekommunikationsmarkt gegeben, die sowohl im Mobilfunk als auch im breitbandigen Festnetz (DSL) überfällig ist. Als neue Nummer 3 im Mobilfunkmarkt will Freenet sich - meistbietend - von seinen Randaktivitäten trennen. Dazu zählt in erster Linie der DSL-Kundenstamm, auf den außer United Internet auch andere, namentlich Versatel und auch Telefónica, ein Auge geworfen haben.
Für die bei Freenet engagierten institutionellen Investoren mag dies ein schwacher Trost sein, denn die Erlöse müssen zunächst in die Schuldentilgung gesteckt werden. Bis sich der Aktienkurs, aus dem vorläufig die Übernahmephantasie entwichen ist, kraft Umsatz- und Ertragswachstum der neuen Gruppe spürbar nach oben bewegt, dürfte einige Zeit verstreichen. Der Debitel-Eigner Permira, für den der Deal den Charme eines sonst kaum in Aussicht stehenden Exits hat, wird als neuer Freenet-Aktionär ebenfalls Geduld mitbringen müssen.
(Börsen-Zeitung, 29.4.2008)
E-Plus-Chef Thorsten Dirks spricht im Interview mit unserer Redaktion über die neue Rolle der Mobilfunkanbieter, künftige Preiskämpfe im Zukunftsfeld des mobilen Internet und den Plänen der E-Plus-Gruppe, sich gegen die Konkurrenz zu rüsten.
Vor genau 15 Jahren startete die grüne Marke E-Plus mit aggressiver Preispolitik und setzte die Mobilfunkriesen erfolgreich unter Druck. Doch ist eine derartige Strategie jetzt noch zukunftsfähig?
Thorsten Dirks: Ja, denn wir haben mit unseren Aktivitäten den Mobilfunkmarkt aufgerüttelt, den Wettbewerb zu deutlichen Preissenkungen gebracht und mit Innovationen wie SMS oder zielgruppenspezifischen Preissystemen das Telefonieren für Kunden attraktiver gemacht. Künftig kommt es neben günstigen Preisen auch darauf an, dem Kunden weitere, einfach bedienbare Services auf entsprechenden Endgeräten anzubieten, die ihn seine Flatrate auch nutzen lassen. Insbesondere beim mobilen Internet.
Zudem hat sich E-Plus für einen radikalen Strategiewechsel entschieden.
Dirks: Ja, unsere Mehrmarkenstrategie war eine wichtige und richtige Entscheidung. Wir reihen uns nicht mehr in die Reihe und Vorgehensweise unserer Wettbewerber. Preispolitik, gezielte Marken für bestimmte Kundengruppen oder auch Aufforderungen des Regulieres sind Dinge, die wir bewusst anders machen und auf die wir anders reagieren. Kunden können mit sehr spezifischen Angeboten profitieren.
Gestern ist mit Freenet der neue drittgrößte Mobilfunkanbieter entstanden gemessen an der Kundenzahl von 19 Millionen. Fürchten Sie diese neue Konkurrenz?
Dirks: Nein. Natürlich entsteht ein großer Mitbewerber am Markt, aber das ist im Rahmen der fortschreitenden Konsolidierung der Serviceprovider zu erwarten gewesen. Aber: Wenn sich zwei Kranke ins Bett legen, wird daraus noch lange kein Gesunder. Zudem muss das Unternehmen festlegen, wie es künftig sein Geld verdienen will. Dass Freenet uns an Kundenzahlen überholt hat, ist mir völlig egal. Wir sind seit mehr als zwei Jahren der einzige Mobilfunkanbieter in Deutschland, der bei Umsatz und und Profitabilität wächst das ist das Entscheidende.
Wie wollen Sie denn in Zukunft diese Profitabilität halten? Schließlich ist die Preisentwicklung eine endliche.
Dirks: Wir setzen auf Zukäufe und Kooperationen und wollen unsere Vertriebskanäle stärken. Wir legen den Fokus dabei auf eigene Shops und nicht mehr so stark auf Händler, die neben E-Plus auch Konkurrenzprodukte verkaufen. Weil dadurch auch die Händlerprovisionen wegfallen, sind für uns die Kosten für die Neukundengewinnung massiv gesunken. Auch im Ausland wollen wir unsere Position stärken und nach dem Einstieg in Spanien in diesem Jahr noch mindestens in einem weiteren westeuropäischen Land aktiv werden.
Ist das herkömmliche Handygeschäft bald tot?
Dirks: Unser Geschäftsmodell wird sich grundlegend ändern. In drei bis fünf Jahren wird ein Netzbetreiber breitbandige mobile Anschlüsse zur Verfügung stellen. Mit diesem Anschluss kann sich der Nutzer dann entscheiden, was er möchte. Sei es Telefnieren, Daten herunterladen, Videos ansehen, Mails bearbeiten oder andere Services nutzen, die Netzbetreiber dem Kunden anbieten.
Welche Angebote wollen Sie entwickeln?
Dirks: In jedem Fall sehr personalisierte Angebote, die dem Nutzer unterwegs ermöglichen, genau das abzurufen, was seinen Bedürfnissen entspricht. Bei angepassten Suchfragen etwa bekommen Nutzer auf ihre Profil abgestimmte Treffer trotz des gleichen Suchbegriffs. Zudem sind weitere E-Plus-Servicemarken denkbar, etwa für den Bereich Video.
Setzen Sie dabei auch auf Kooperationen etwa mit Google oder Microsoft, die ja ebenfalls in Ihr Geschäftsfeld drängen?
Dirks: Ja, derzeit verhandeln wir über mögliche Formen der Zusammenarbeit, denn wir können als Netzbetreiber nicht jeden Inhalt oder Service selbst entwickeln. Denkbar wäre eine Zusammenarbeit über Umsatzbeteiligungen.
Wird es im Zukunftsmarkt Datenverkehr auch wieder einen Preiskampf wie bei den Telefonpreisen geben?
Dirks: Ja, und wir werden ihn treiben. Aber es kommt letztlich auf eine sinnvolle Kombination günstiger Tarife und Services an. Wir wollen es mit Service-Marken auch schaffen, Nutzer anderer Mobilfunknetze zu überzeugen, zumindest die Services zu nutzen, wenn sie sich schon nicht für einen Anschluss bei uns entscheiden wollen.
Wohin werden die Preise purzeln?
Dirks: Vor den Sommerferien werden wir die Preise für mobilen Datenverkehr im Ausland senken und in zehn europäischen Ländern in ausgewählten Netzen 50 Cent pro Megabyte anbieten. Damit sind wir die günstigsten. Denn in diesem Feld gibt es für viele Handynutzer immer noch den Preisschock nach dem Urlaub.
Silke Fredrich führte das Interview.
Freenet mit Debitel einig
Hamburg. Die Übernahme von Debitel durch die Freenet AG ist ein Paukenschlag für die deutsche Mobilfunkbranche. Aus dem Zusammenschluss entsteht der drittgrößte Mobilfunkanbieter Deutschlands nach T- Mobile und Vodafone – Freenet/Debitel zieht damit an E-Plus und O2 vorbei. Die Übernahme von Debitel sei ein „Meilenstein“ in der Geschichte von Freenet und werde innerhalb von zwei bis drei Monaten abgeschlossen, sagte Freenet-Chef Eckhard Spoerr in Hamburg. Das kombinierte Unternehmen hat einen Umsatz von knapp 5 Milliarden Euro und rund 19 Millionen Kunden. Offen bleibt, ob die Freenet-Großaktionäre United Internet und Drillisch ihren Widerstand gegen die Übernahme aufrechterhalten werden.
Begleitet von neuerlichem Störfeuer der beiden Konkurrenten hatte der Aufsichtsrat von Freenet in der Nacht zum Montag den Kauf der Debitel AG vom Finanzinvestor Permira abgesegnet. Die Transaktion hat einen Wert von 1,63 Milliarden Euro, der sich zum Großteil aus den Schulden der Stuttgarter Debitel-Gruppe zusammensetzt. Permira soll im Gegenzug eine Beteiligung von 25 Prozent an Freenet erhalten und wird damit größter Einzelaktionär vor United Internet und Drillisch, die ihrerseits eine Übernahme von Freenet geplant haben. Die Kartellbehörden müssen dem Kauf von Debitel noch zustimmen. „Ich erwarte, dass dies in den kommenden vier Wochen geschieht“, sagte Spoerr.
An der Börse kam die Transaktion gar nicht gut an: Freenet-Aktien büßten rund sieben Prozent ihres Wertes ein.
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