HAMBURG (Dow Jones)--Die Kluft zwischen dem Telekommunikationsanbieter
freenet und seinem Großaktionär und Wettbewerber Drillisch hat sich
weiter vertieft. Die Drillisch AG kündigte am Freitag auf der
freenet-Hauptversammlung an, Vorstand und Aufsichtsrat die Entlastung zu
verweigern. Ein Vertreter von Drillisch kritisierte unter anderem das im Mai
vom Aufsichtsrat der freenet AG verabschiedete Aktienprogramm für das
Management und bemängelte eine Reihe von "Unklarheiten" im Jahresabschluss
des Hamburger Internet- und Mobilfunkunternehmens.
Drillisch ist inzwischen mit 10% an freenet beteiligt. Der Mobilfunkanbieter
aus Maintal bei Frankfurt hat sich für eine Aufspaltung des
TecDAX-Unternehmens ausgesprochen, die der Vorstand ablehnt. Außerdem hat
Drillisch die Arbeit des freenet-Vorsitzenden Eckhard Spoerr zuletzt massiv
kritisiert. Zum Einstieg bei freenet vor einem Jahr hatte Drillisch einen
Zusammenschluss aller vier großen deutschen Mobilfunkdienstleister
angeregt. In der Branche war spekuliert worden, dass Drillisch in erster Linie
darauf abzielte, von der größeren freenet übernommen zu werden,
was Spoerr abgelehnt hat.
freenet und seinem Großaktionär und Wettbewerber Drillisch hat sich
weiter vertieft. Die Drillisch AG kündigte am Freitag auf der
freenet-Hauptversammlung an, Vorstand und Aufsichtsrat die Entlastung zu
verweigern. Ein Vertreter von Drillisch kritisierte unter anderem das im Mai
vom Aufsichtsrat der freenet AG verabschiedete Aktienprogramm für das
Management und bemängelte eine Reihe von "Unklarheiten" im Jahresabschluss
des Hamburger Internet- und Mobilfunkunternehmens.
Drillisch ist inzwischen mit 10% an freenet beteiligt. Der Mobilfunkanbieter
aus Maintal bei Frankfurt hat sich für eine Aufspaltung des
TecDAX-Unternehmens ausgesprochen, die der Vorstand ablehnt. Außerdem hat
Drillisch die Arbeit des freenet-Vorsitzenden Eckhard Spoerr zuletzt massiv
kritisiert. Zum Einstieg bei freenet vor einem Jahr hatte Drillisch einen
Zusammenschluss aller vier großen deutschen Mobilfunkdienstleister
angeregt. In der Branche war spekuliert worden, dass Drillisch in erster Linie
darauf abzielte, von der größeren freenet übernommen zu werden,
was Spoerr abgelehnt hat.
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