Kulmbach (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" sehen bei der Aktie von freenet (ISIN DE000A0EAMM0/ WKN A0EAMM) Potenzial.
Nach langem Hin und Her sei es am 2. März dieses Jahres dann doch soweit gewesen: freenet und die ehemalige Muttergesellschaft mobilcom seien unter dem Namen freenet verschmolzen. Durch die Fusion sei ein Telekommunikationsanbieter mit einer Marktkapitalisierung von über 2 Mrd. EUR entstanden, der die vollständige Bandbreite aus klassischer Telefonie, Mobilfunk und Internet aus einer Hand anbiete.
Für die geplante Übernahme des Internetproviders AOL Deutschland habe freenet keinen Zuschlag erhalten. Daher habe freenet zu viel Geld in der Kasse. In einem Interview habe Eckhard Spoerr die liquiden Mittel auf fast 550 Mio. EUR beziffert. Laut Spoerr gebe es für die Verwendung drei Möglichkeiten. Entweder werde der Konzern eine Sonderausschüttung vornehmen oder eigene Aktien zurückkaufen. Zudem halte freenet die Augen für geeignete Übernahmeziele offen. Der hohe Liquiditätsbestand könnte allerdings auch noch eine ganz andere Folge haben: freenet werde selber zum Übernahmeziel.
Die in der letzten Woche gemeldeten Geschäftszahlen für 2006 hätten verdeutlicht, dass das Unternehmen fundamental gut dastehe. Auf Grund von Steuereffekten habe freenet den Jahresüberschuss auf 257 Mio. EUR fast verdreifachen können. Das Ergebnis je Aktie sei dadurch auf beeindruckende 3,50 EUR gekommen. Für die Wertpapierexperten seien die Aussicht auf eine üppige Sonderdividende, die Übernahmefantasie und ein erfolgreicher Geschäftsverlauf gute Kaufargumente.
Nach Ansicht der Experten von "Der Aktionär" sollte die freenet-Aktie mittelfristig die 30 EUR-Marke anstreben. (Ausgabe 19) (03.05.2007/ac/a/t)

Einfach intergalaktisch und Meldunghen wirds genug geben und da werden das hier Schnäppchenkurse gewesen sein. Die Börsianer kaufen nun mal erst bei Fakten, haben wir hier genug erlebt und immer schön vorher gekauft . Wir sprechen uns dann wieder, cy