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steffen71200:

Hedge-Fonds kaufen im Mittelstand

 
09.03.07 09:45


[06:55, 08.03.07]

Von Elisabeth Atzler (Frankfurt) (ftd.de),

Hedge-Fonds nehmen verstärkt auch kleinere deutsche Unternehmen ins Visier. Erst am Donnerstag wurde bekannt, dass Montrica Investment Management aus London 6,2 Prozent am Mobilfunkdienstleister Drillisch hält und Global Opportunities Capital beim Halbleiterspezialisten Süss Microtec mit 3,9 Prozent eingestiegen ist.

Dabei treten die Investoren häufig genauso auf wie traditionelle Investoren. Marktbeobachter warnen aber, dass das Verhalten der Hedge-Fonds sich rasch ändern kann, wenn der Aktienkurs sich schwach entwickelt.
"Im Moment ist Deutschland ein attraktiver Markt." Das liege besonders an den guten Wachstumsaussichten, sagt Götz Dickert, Direktor bei Computershare in Deutschland. Computershare identifiziert für Unternehmen Aktionäre und organisiert Hauptversammlungen. Doch die Firmen sollten sich nicht zu sehr in Sicherheit wiegen, sagt Dickert. "Wir brauchen bloß auf den nächsten Fall à la  Deutsche Börse warten. Viele Unternehmen wollen das noch nicht wahrhaben." Die Auseinandersetzung zwischen Hedge-Fonds und dem  Dax-Mitglied Deutsche Börse hatte vor zwei Jahren für Aufsehen gesorgt. Nach dem Machtkampf trat Konzernchef Werner Seifert zurück. Ähnlich heftig ist bereits der Streit zwischen dem Fotodienstleister  CeWe Color, im  SDax notiert, und mehreren Hedge-Fonds, die das Management absetzen wollen. Bei CeWe gingen Manager und Investoren lange respektvoll miteinander um, bis die Stimmung kippte.


"Für die kleinen Unternehmen beginnt es mit der Aktionärsidentifikation, was früher oft nicht existierte. Der Fall Deutsche Börse hat bei vielen das Bewusstsein geschärft", sagt Kay Bommer, Geschäftsführer des Deutschen Investor Relations Verbandes (Dirk). Beim Mobilfunkzulieferer Balda kennt man die Aktionäre genau: Hedge-Fonds, darunter Audley und Cycladic Capital, und aktive Investoren wie Guy Wyser-Pratte halten zusammen etwa 30 Prozent.
Hedge-Fonds sind laut Stimmrechtsmitteilungen sowie Daten von Reuters bei zahlreichen Firmen investiert: Zu den größeren Unternehmen zählen die Baumarktkette  Praktiker mit Bluecrest als Aktionär, der TV-Sender  Premiere mit Citadel, der Immobilienhändler  Vivacon mit Lansdowne und dem Florian-Homm-Fonds Absolute Capital sowie der Industriekranhersteller Demag Cranes mit GLG Partners. Beim Ablesekonzern  Techem verhinderten Hedge-Fonds eine Übernahme. Auch kleinere Firmen wie  Drillisch und  Süss Microtec zählen zu den Zielen. Immer wieder ist Homm dabei: Die Absolute-Capital-Fonds sind an Borussia Dortmund beteiligt - wie der große US-Hedge-Fonds Och-Ziff. Aber auch Modeproduzent Gerry Weber, das Finanzunternehmen Cash Life und Wige Media gehören wie etliche andere Firmen zum Homm-Portfolio. Oft agieren Hedge-Fonds genauso wie die Kollegen klassischer Fonds: Sie steigen ein - und tun gar nichts. "Der Investor ist ein freundlicher", sagt Oliver Keil, bei Drillisch für Investor Relations verantwortlich. "Bei uns im Haus ist der Tenor positiv zu den Gesprächen mit den Fonds", sagt ein Demag-Sprecher. "Die Kommunikation mit Hedge-Fonds hat eine Normalität erreicht, wie sie vor Kurzem noch nicht da war", sagt Bomme. "Für die kleinen Unternehmen ist es aber schwieriger, sich auf den Einstieg eines Hedge-Fonds so professionell vorzubereiten, wie es Großen möglich ist."
Florian Homm gibt sich gezähmt
"Leute, die ihnen das große Geld anvertrauen, wollen nicht nur Rendite, sondern auch eine stabile Struktur", sagt Florian Homm. Und deshalb sei seine Gesellschaft Absolute Capital Management auch durch die US-Finanzaufsicht SEC reguliert. An der Börse notiert ist sie bereits - mit inzwischen mehr als 2 Mrd. $ verwalteter Gelder. Homm, Enfant terrible der Branche - der deutsche Aufseher ermittelte wegen Kursmanipulation gegen ihn -, gibt sich gezähmt und zählt jetzt "risikobewusste institutionelle Anleger" zur Zielgruppe. Mehr als 100 Zuhörer drängen sich bei Close Brothers Seydler und müssen zum Teil stehen. Doch ganz streift der aggressive Finanzjongleur Homm sein "Plattmacher"-Image noch nicht ab. Aktivismus - bei Firmen einsteigen und mitreden - sieht er als "Marktlücke". Denn Geld verdienen muss der Fondsmanager auch mit Regulierung. Der Renditedruck sei "brutal in der Branche", sagt er.

Alle Rechte vorbehalten. © FTD

http://www.boerse-online.de/tools/ftd/1920602.html

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thefan1:

Hedge-Fond

 
09.03.07 12:09
Kann schon sein das der Fond wegen der Beteiligung an Freenet sich bei uns
eingekauft hat. Da kann man jetzt drüber spekulieren was die erwarten bzw.
vor haben. Zum einen ist Drillisch günstig bewertet und eine Kurssteigerung
ist denkbar. Zum anderen wird man auf eine eventuelle Ausschüttung von Freenet
hoffen (wobei man sich ja da hätte gleich bei Freenet einkaufen können). Weiter könnte es sein
das man Drillisch Übernehmen würde, sich damit auf dem deutschen Markt eine schöne
Ausgangsposition geholt hätte um weitere Unternehmen zu kaufen. 8 % an Freenet hätte man da ja schon und für weitere 22 % bzw. 42,1 % sollte das Geld dann auch noch reichen.

Egal, ich denke der Fond wird schon weiter Gedacht haben. Nur Anteile kaufen und liegen lassen wie im Bericht oben schon angesprochen halte ich für sehr Unwahrscheinlich. Ich sehe den Einstieg des Fonds sehr positiv. In der Presse kennt man uns jedenfalls jetzt schon sehr gut !!!

Weiter geht’s.
Antworten
geldsackfrank.:

Freenet

 
09.03.07 12:12

euro adhoc: freenet AG / Veröffentlichung gemäß § 26 WpHG Abs. 1 mit dem Ziel
der europaweiten Verbreitung
--------------------------------------------------
 Stimmrechtsmitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
 europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------
Angaben zum Mitteilungspflichtigen:
-----------------------------------
Name:    Classic Fund Management AG
Sitz:    FL-9490 Vaduz
Staat:   Liechtenstein
Angaben zum Emittenten:
-----------------------
Name:    freenet AG
Adresse: Hollerstraße 126, 24782 Büdelsdorf
Sitz:    Büdelsdorf
Staat:   Deutschland
09.03.2007
Veröffentlichung nach § 26 Abs. 1 WpHG
Die Gesellschaft Classic Fund Management Aktiengesellschaft, Vaduz,
Liechtenstein, hat uns am 08.03.2007 nach § 21 Abs. 1a WpHG
mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am
02.03.2007 die Schwelle von 3% überschritten hat und 3,245%
(3.117.193 Stimmrechte) beträgt.
freenet AG, Büdelsdorf
Der Vorstand
Ende der Mitteilung                               euro adhoc 09.03.2007 12:01:29
--------------------------------------------------
ots Originaltext: freenet AG
Im Internet recherchierbar: www.presseportal.de
Rückfragehinweis:
Branche: Internet
ISIN:    DE000A0EAMM0
WKN:     A0EAMM
Index:   TecDAX, CDAX, Prime All Share, HDAX, Midcap Market Index,
        Technologie All Share
Börsen:  Frankfurter Wertpapierbörse / Geregelter Markt/Prime Standard
        Börse Berlin-Bremen / Freiverkehr
        Hamburger Wertpapierbörse / Freiverkehr
        Baden-Württembergische Wertpapierbörse / Freiverkehr
        Börse Düsseldorf / Freiverkehr
        Niedersächsische Börse zu Hannover / Freiverkehr
        Bayerische Börse / Freiverkehr
/Changements de ratings, objectifs de cour
Antworten
steffen71200:

neuer fond, top holdings

2
09.03.07 12:55
UBS (LUX) EQUITY FUND - EUROPEAN SMA
WKN:   930926
ISIN:   LU0106137283
in drillisch : 2.698.000€

(Verkleinert auf 70%) vergrößern
100 % Anstieg binnen 12 Monaten ab jetzt 86661
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FinMin:

geldsackfrankf

 
09.03.07 13:01
Hatten bereits am 31.12.2006 folgende Anlagen

Portfolio
Classic Global Equity Fund




 Die Positionen des Classic Global Equity Fund in % des Nettoinventarwertes von CHF 1917 Mio per 31.12.2006  
   
   mobilcom AG 2.8 %
 freenet.de AG 2.2 %
 
Antworten
steffen71200:

freenet im anlegerfernsehen,

 
09.03.07 16:07
Freenet: Ausweitung der Marktposition (09.03 12:22)
Analyse von Vlasta Edler, Institutional Sales Equities Close Brothers Seydler AG

balancer.streamfarm.net/tv1/cms/~kunde/..._CB_telunico.wmv.asx


Freenet: Fusion mit Mobilcom (02.03 12:40)
Analyse von Henriette Domhardt, Designated Sponsoring Close Brothers Seydler AG

balancer.streamfarm.net/tv1/cms/~kunde/...2_CB_freenet.wmv.asx

jeweils 15sec. werbung reinziehen und dann startet das hörspiel!

s.



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geldsackfrank.:

sk

 
09.03.07 19:10
7.41
(im kurzfristigen Abwärtstrend)
Antworten
biergott:

weekly Chart updating

5
10.03.07 15:21
heut nur kurz: weiterhin Konso auf hohem Niveau (für mich kein Abwärtstrend, sorry Geldsack!  :)  ), die 6,90 etabliert sich immer mehr als "sichere" Unterstützung und die 7,60 (noch) als hartnäckiger Widerstand. Kann durchaus zwischen beiden Marken noch ein Stückchen seitwärts gehen. Um die 7 wäre jedenfalls ein nettes Kaufniveau, würde ich sogar callen.

Allerdings dreht der Moneyflow gleich wieder ins Positive und der RSI ist wieder leicht überverkauft. Könnte also durchaus sein, daß die 7,60 schon zu Wochenbeginn wieder ins Visier genommen werden! Bei nem SK ab 7,75 hellt sich die charttechnische Situation massiv auf, die 8-Euro-Flasche wäre schnell fällig und könnte für die 9-Euro-Flasche platz machen im Kühlschrank...

Prost und schönes Wochenende!!

 
100 % Anstieg binnen 12 Monaten ab jetzt 86828
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cidar:

thank

 
10.03.07 15:43
YOU
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dingo:

L&S

 
11.03.07 17:19
was ist da los ?
wird da den ganzen tag fleißig gehandelt ?
hier mal ein kleiner auszug aus w.o.

  17:16:04§7,36 7,51
  17:15:44§7,36 7,51
  17:15:24§7,36 7,51
  17:15:04§7,36 7,51
  17:14:44§7,36 7,51
  17:14:24§7,36 7,51
  17:14:04§7,36 7,51
  17:13:44§7,36 7,51
  17:13:24§7,36 7,51
  17:13:04§7,36 7,51
  17:12:43§7,36 7,51
  17:12:24§7,36 7,51
  17:12:04§7,36 7,51
  17:11:44§7,36 7,51
  17:11:24§7,36 7,51
  17:11:04§7,36 7,51
  17:10:44§7,36 7,51
  17:10:24§7,36 7,51
  17:10:04§7,36 7,51
  17:09:43§7,36 7,51  
Antworten
hope_is_the_.:

sorry da hat der L&S computer

 
11.03.07 18:04
nichts umgesetzt, aber immer wieder den quote verändert, oder?
Antworten
Bullish_Harami:

Das war ich.

 
11.03.07 18:54
Wollte mal schauen, ob der L&S-Computer mal wieder seine spinnerte Zeit hat und ich für  unter 7 reinkomme.

100 % Anstieg binnen 12 Monaten ab jetzt 3148756img130.echo.cx/img130/5329/bestthreadever5cw.gif" style="max-width:560px" alt="Best Thread Ever" />
Antworten
Lireking:

Guten Morgen Jungs,

 
12.03.07 09:02
mal sehen was diese Woche bringt, die Makroökonomie scheint zu stimmen und die Woche sieht gut aus, aber ich hoffe das wir im Sog freundlichen Börsen wieder nach oben schwimmen. Die 8 vor dem Komma wäre ganz nett, aber ohne Meldungen von Seiten Drillisch wird dies wohl schwer, da uns selbst die Stimmrechtsmeldung des Hedgefonds nur ganz kurz geholfen hat. Hoffentlich kommen demnächst wieder mal Meldungen aus der Company, was Operatives wäre auch mal wieder ganz nett !

Gruss lire
Antworten
biergott:

läßt sich gut an, Lire!

 
12.03.07 10:34
Moin moin. 7,74-7,78 Euro, feine Sache. Sieht auch charttechnisch schon wieder interessanter aus!!! :)
Antworten
biergott:

Union Investment erhöht Freenet-Anteil

2
12.03.07 12:11
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Die zur Union Investment Privatfonds GmbH gehörende Union Asset Management Holding AG hat ihre Beteiligung an der freenet AG (ISIN DE000A0EAMM0  / WKN A0EAMM) erhöht.

Wie aus einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, hat der Stimmrechtsanteil der Fondsgesellschaft an dem im TecDAX notierten Konzern am 7. März die Schwelle von 3 Prozent überschritten und liegt nun bei 3,02 Prozent.

Die Aktie von freenet notiert aktuell mit einem Plus von 1,20 Prozent bei 21,92 Euro. (12.03.2007/ac/n/t)

Quelle: Finanzen.net / Aktiencheck.de AG

© Aktiencheck.de AG
Antworten
Lireking:

Als ich das heute morgen geschrieben habe,

 
12.03.07 13:19
dachte ich eher an den Wochen-Sk und nicht an den Montags-Sk ;-) Aber keine Sorge heute geht es bestimmt noch nicht über die 8, es sei denn es kommt noch ne Meldung oder so, wovon ich nicht ausgehe ! Aber Wochen-Sk über 8, wäre schon geil und zugleich wieder Angriff auf die 9 Euro ;-)

Gruss lire
Antworten
pegeha:

Zukunft dringend gesucht

3
12.03.07 13:28
Zukunft dringend gesucht
von Volker Müller

Für die Serviceprovider im Mobilfunk wird die Luft dünn. Das Geschäftsmodell gilt als überholt, neue Ideen sind rar. Der Branchenzweite Mobilcom könnte aber dank der Fusion mit Freenet einen Ausweg finden.

Könnte jemand die Uhr zwölf Jahre zurückdrehen, die Mobilfunk-Serviceprovider in Deutschland würden viel dafür geben: 1995 hatten sie noch einen Marktanteil von 60 Prozent, heute ist gerade noch jeder vierte Handynutzer Kunde eines Providers - mit fallender Tendenz. Torsten Gerpott, Professor für Telekommunikation an der Uni Duisburg, kommentiert es nüchtern: "Der Serviceprovider ist ein auslaufendes Geschäftsmodell."

Ein Serviceprovider erwirbt bei den Netzbetreibern Telefonminuten und verkauft diese zu veränderten Konditionen weiter. Das Problem dieses Geschäfts demonstrierte der Branchenprimus Debitel jüngst plastisch: Die operative Marge des Providers fiel in Deutschland im vergangenen Jahr von 160 auf 140 Mio. Euro - obwohl die Kundenzahl stieg und die Betriebskosten sanken. Schuld waren vor allem die sinkenden Minutenpreise im Mobilfunk.


Schwache Marken, niedrige Margen

Die Lage der Provider ist wenig komfortabel: Ihre Marken sind schwach, die Margen niedrig, kaum ein Kunde versteht den Geschäftszweck, den Netzbetreibern bieten sie keinen Mehrwert. So sind die Aussichten düster: "Die Netzbetreiber gründen immer mehr Tochtermarken für spezielle Zielgruppen. Die Lücken für Provider, sich zu profilieren, werden immer enger", stellt Dan Bieler vom Marktforscher IDC fest.

Debitel, gelenkt von dem Finanzinvestor Permira, hat es mit Handy-TV probiert - und sich bislang eine blutige Nase geholt. Gänzlich untergegangen ist der Billigableger Debitel light. Ende 2006 verscherbelten die Stuttgarter die wenigen aktiven Kunden an den Konkurrenten Blau.

Talkline, Nummer drei der Provider und über die dänische Mutter TDC ebenfalls in den Händen von Finanzinvestoren, setzt neben einem Billigableger bloß auf den Vertrieb fremder DSL-Angebote gegen Provision. Kreativ sei das nicht, spotten Branchenkenner. "Die Provider verfolgen derzeit nur eine Strategie: Kosten senken, Margen optimieren", analysiert Gerpott.


Drei Möglichkeiten, dem Untergang zu entkommen

Noch halten sich mit Debitel, Freenet, Talkline und Drillisch vier Provider auf dem Markt. Ihnen bieten sich drei Möglichkeiten, dem Untergang zu entkommen, glauben Fachleute:



sich zum Händler zu wandeln und auf den Verkauf von Produkten der Netzbetreiber zu beschränken, wie die Debitel-Tochter Dug;
eine Billig-Strategie zu verfolgen, ähnlich wie Simyo oder Blau;
sich zum virtuellen Netzbetreiber zu wandeln, in der Branche MVNO genannt.

Letzteren Weg beschreitet jetzt Freenet. Das Unternehmen war Anfang März nach langem Kampf mit klagenden Aktionären aus der Fusion des Providers Mobilcom mit seiner Festnetz- und DSL-Tochter Freenet hervorgegangen. Freenet hat 500 Mio. Euro, um den Erfolg zu sichern. Mindestens 500.000, besser aber 700.000 neue Vertragskunden pro Jahr will Firmenchef Eckard Spoerr im Mobilfunk gewinnen, im DSL-Geschäft noch einmal 300.000 - und so das nötige Gewicht für den nächsten Schritt erlangen: mit den Netzbetreibern über lukrative Konditionen verhandeln zu können.

Damit würde aus dem Wiederverkäufer fremder Dienste ein Telefonkonzern, der Produkte unter eigener Marke bietet. "Wir wären eigenständiger, flexibler, können uns besser differenzieren - und höhere Margen erzielen", sagt Spoerr. Am Ende sollen die Freenet-Kunden eine eigene Vorwahl bekommen und das Unternehmen das Netzmanagement selbst betreiben - mit einer Ausnahme: Das Funknetz selbst würde weiterhin angemietet.

Die Marke Mobilcom wird bei diesem Wandel auf der Strecke bleiben, allenfalls für wenige Produkte erhalten bleiben, sagt Spoerr. Der Werbeetat von 70 Mio. Euro werde auf eine Marke konzentriert, die meisten Mobilcom-Shops demnächst umgestaltet. "Wir haben uns vorgenommen, die neue Markenstrategie binnen neun Monaten umzusetzen", sagt der Vorstand. Bis Freenet ein MVNO sei, dauere es keine zwei Jahre mehr.

"Den übrigen Service-Providern bleiben nur noch Fusionen untereinander, um Skaleneffekte nutzen zu können", sagt IDC-Analyst Bieler. Vor allem Branchenzwerg Drillisch setzt auf diesen Weg. Zu Jahrenbeginn erwarb er seinen Wettbewerber Telco für etwa 40 Mio. Euro. An der neuen Freenet ist Drillisch zudem mit acht Prozent beteiligt - und sucht den Zusammenschluss.

Quelle: www.ftd.de/technik/it_telekommunikation/172206.html
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cidar:

ja der Mueller

 
12.03.07 14:15
schöner Werbeartikel für die Netzbetreiber.

leider übersehen, daß der größte Zuwachs akt. bei den no frills stattfindet und die discunter bei den providern sitzen, da hat er wohl die Zahlen der letzten 6 Monate nicht gesehen.

Heute so. morgen so. Und je weniger Umsatz, desto besser, dann kommen die Festnetzleute endgültig rüber, mann, was ein Armleuchter, warum machen dann die provider talkline und drillisch jedes Jahr mehr Gewinn?  

Schöner Anlauf heute, 8 im Laufe der Woche drin wenn der Gesamtmarkt mitspielt und auch der Tec die 850 nachhaltig knackt. servus, der Mai wird kommen100 % Anstieg binnen 12 Monaten ab jetzt 3150053
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Lireking:

scheint so als ob bei 7.7 ein iceberg im Kauf ist

 
12.03.07 17:19
Tippe also auf 7.7 bezüglich SK !

Gruss lire
Antworten
biergott:

hast recht Lire, wollts auch grad schreiben.

 
12.03.07 17:24
die Dinger geben immer ein gutes Gefühl!! :)
Antworten
juche:

Kalender

 
12.03.07 18:35

hab wieder einmal einen Blick auf den Kalender geworfen. Die nächsten Termine zum vormerken:

Montag, den 19. März
► CeBit Small/ Midcap Day, Hannover

Donnerstag, den 22. März
► Veröffentlichung Jahreszahlen 2006

Dienstag, den 15. Mai
► Bericht zum 1. Quartal 2007 & Telefonkonferenz

Freitag, den 18. Mai
► Hauptversammlung

Antworten
steffen71200:

hey freaks,

 
12.03.07 19:55
ja juche, ich seh schon die HV ist wieder 1 tag nach männertag! das heisst für mich wieder aufhören mit saufen, wenn es schön wird :-/

...aber was macht man nicht alles für die drillisch, man verzichtet auf so allerlei, steckt die letzten kröten in das invest - in der hoffnung eines tages dafür und noch mehr in form von megarendite entschädigt zu werden 'lol'

wieder wech
s.
Antworten
steffen71200:

"Übernahme von Drillisch durch mobilcom durchaus

3
12.03.07 20:01

plausibel"

 

12.03.2007

Ostermayer: Handy-Gesprächspreise sinken 2007 weiter

In einem Gespräch mit der Redaktion sagte blau-Geschäftsführer Martin Ostermayer, er erwarte noch für dieses Jahr weitere Preissenkungen im Rahmen von 20 bis 30 Prozent. Im kommenden Jahr könnte die Preisspirale dann abflachen.

Ende Januar hatte der Geschäftsführer des Mobilfunk-Discounters blau, Martin Ostermayer, von einer möglichen mittelfristigen Senkung des Handy-Minutenpreises auf 12 bis 13 Cent gesprochen. Im Gespräch mit unserer Redakteurin spitzte Ostermayer diese Prognose noch einmal zu und präzisierte: Im gesamten Jahr 2007 könnten die Preise sogar um 20 bis 30 Prozent sinken. Ausgegangen von einem Minutenpreis von 16 Cent, wie ihn blau und simyo derzeit haben, würden damit Preise zwischen 11 und 12 Cent je Minute möglich.

"Noch Luft nach oben" bei den Preisen

Der Markt sei weiter in Bewegung, so Ostermayer, die Entwicklung noch lange nicht am Ende. Insbesondere aus drei Gründen sieht Ostermayer noch Raum für weitere Preissenkungen: Zum einen haben die Netzbetreiber jetzt einen größeren Spielraum durch die Senkung der Terminierungsentgelte, außerdem seien die Minutenpreise in Deutschland immer noch tendenziell sehr hoch. Drittens würden in manchen Bereichen, wie etwa beim Datenversand, bei vielen Providern noch Mondpreise gelten. Somit sei genügend Luft nach oben da, so Ostermayer. Im Jahr 2008 könnte die Preisspirale allerdings abflachen.

 Martin Ostermayer(Foto/Abb.: Blau Mobilfunk GmbH) Eine schnelle Reaktion auf die Senkung des Minutenpreises bei Aldi und Penny sowie auf den 10-Cent-Tarif von E-Plus hielt Ostermayer nicht für notwendig. In erster Linie müsse man sich fragen, was wirklich zu einer Mehrnutzung führe und diese Frage in Ruhe analysieren. Außerdem richte sich die Zehnsation von E-Plus primär an etablierte Vertragskunden - obgleich man mit den Vielnutzern auch eine gemeinsame Zielgruppe habe.

Wird debitel blau kaufen?

Auf eine weitere Konsolidierung des Marktes angesprochen sagte Ostermayer, er sehe derzeit bei den Netzbetreibern keinen Raum für Zusammenschlüsse, auch aus kartellrechtlichen Gründen nicht. In den Segmenten der Provider und Discounter gebe es noch mancherlei Möglichkeiten, auch das eigene Unternehmen betreffend. Ob beispielsweise debitel, dessen Billig-Ableger debitel light ja von blau übernommen wurde, als Käufer in Frage käme, ließ Ostermayer offen. "Alles ist möglich", so der blau-Geschäftsführer. Auch eine Übernahme von Drillisch durch mobilcom sei durchaus plausibel.

Fazit: Nach der erdrutschartigen Preissenkung für den Datenversand, die gleichzeitig von Aldi, simyo und blau Anfang Februar durchgeführt wurde, hat Blau Mobilfunk offenbar eine Senkung des Gesprächspreises derzeit nicht auf dem Zettel. Gleichwohl stehen die Anzeichen dafür gut, dass man sich einer Offensive der Konkurrenz stellen würde.

http://www.call-magazin.de/handy-mobilfunk/...-2007-weiter_20792.html

Antworten
Lireking:

Danke Steffen,

 
12.03.07 20:27
interessanter Artikel, aber glaube Ostermeyer wirklich, dass Debitel so blöd ist und Blau kaufen würde !!!! Zuerst lagert Debitel die verlustreiche Discountsparte an Blau.de aus und dann kauft man den ganzen Sauladen, der auch noch rote Zahlen schreibt wieder ein, also sowas wäre ja Blödheit hoch 10 !

Natürlich wäre es plausibel, wenn Mob Drillisch kaufen würde, ich kann mir auch gut vorstellen, dass in diese Richtung heuer noch was kommt, aber ist auch nur eine Vermutung !

gruss lire (ich glaube auf alle Fälle, dass die M&A-Tansaktionen im SP-Bereich noch lange nicht beendet sind !)
Antworten
hope_is_the_.:

vor was hat der blau.de Geschäftsführer Angst

 
12.03.07 21:27

Steht so einer kleinen Bude vor, deren "Kunden-Inaktivität" nur von den "Nichtwählern" bei einer deutschen Kommunalwahl übertroffen wird...

Ich nenne das "Singen im dunklen Keller" oder im Wald...

Vielleicht will er gekauft werden, nach dem Motto "Ich bin ein Star, holt mich hier raus"

Und noch mal schnell ne Prognose für 2008 abgegeben, wer weiß, ob er dann noch da ist...

Gute N8
Hope

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