Wusset ihr schon, dass Drillisch nur 7,2 Mio. Euro Gewinn macht ;-)
Drillisch kauft ein Zehntel Mobilcom
Der Mobilfunkprovider Drillisch hat am Montag seinen Anteil an Mobilcom auf knapp unter zehn Prozent erhöht. Unklar ist, wieso das kleine Unternehmen aus Maintal sich dafür bis über beide Ohren verschuldet. Analysten vermuten eine Komplettübernahme.
Bild zum Artikel vergrößernDrillisch hat sich große Ziele gesteckt
Durch die Aufstockung seines Anteils an Mobilcom besitzt Drillisch nun ein etwa 100 Millionen Euro teures Mobilcom-Aktienpaket. Dies ist kein Pappenstiel mehr für ein Unternehmen, das am Markt nur etwa 150 Millionen wert ist und 7,2 Millionen Euro Nettogewinn im Jahr erwirtschaftet.
Um den Kauf des Aktienpaketes zu stemmen, nahm Drillisch eine Kreditlinie in Anspruch, die dem Unternehmen für strategische Akquisitionen eingeräumt wurde. Händler reagierten verblüfft, vor allem weil Mobilcom etwa die zehnfach höhere Marktkapitalisierung hat.
Konsolidierung durch Übernahme?
Drillisch machte keine Angaben zu den Hintergründen des Einstiegs beim Konkurrenten. Ein Sprecher des Unternehmens verwies auf frühere Aussagen, dass Drillisch eine "aktive Konsolidierung der Serviceprovider in Deutschland" wolle. Serviceprovider bieten als Zwischenhändler Handyverträge der großen Telefonkonzerne an und müssen wegen des steigenden Wettbewerbdrucks mit immer kleineren Gewinnmargen auskommen. Marktbeobachter rechnen daher schon seit längerem mit einer Konsolidierung der Branche.
Brancheninsider waren dementsprechend überrascht über das sehr ambitionierte Vorpreschen der "kleinen" Firma Drillisch. Denn hinter dem Aktienkauf kann nur der Versuch stehen, Mobilcom ganz kontrollieren zu wollen. Wie Drillisch das finanzieren will, ist allerdings noch völlig unklar
Drillisch kauft ein Zehntel Mobilcom
Der Mobilfunkprovider Drillisch hat am Montag seinen Anteil an Mobilcom auf knapp unter zehn Prozent erhöht. Unklar ist, wieso das kleine Unternehmen aus Maintal sich dafür bis über beide Ohren verschuldet. Analysten vermuten eine Komplettübernahme.
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Durch die Aufstockung seines Anteils an Mobilcom besitzt Drillisch nun ein etwa 100 Millionen Euro teures Mobilcom-Aktienpaket. Dies ist kein Pappenstiel mehr für ein Unternehmen, das am Markt nur etwa 150 Millionen wert ist und 7,2 Millionen Euro Nettogewinn im Jahr erwirtschaftet.
Um den Kauf des Aktienpaketes zu stemmen, nahm Drillisch eine Kreditlinie in Anspruch, die dem Unternehmen für strategische Akquisitionen eingeräumt wurde. Händler reagierten verblüfft, vor allem weil Mobilcom etwa die zehnfach höhere Marktkapitalisierung hat.
Konsolidierung durch Übernahme?
Drillisch machte keine Angaben zu den Hintergründen des Einstiegs beim Konkurrenten. Ein Sprecher des Unternehmens verwies auf frühere Aussagen, dass Drillisch eine "aktive Konsolidierung der Serviceprovider in Deutschland" wolle. Serviceprovider bieten als Zwischenhändler Handyverträge der großen Telefonkonzerne an und müssen wegen des steigenden Wettbewerbdrucks mit immer kleineren Gewinnmargen auskommen. Marktbeobachter rechnen daher schon seit längerem mit einer Konsolidierung der Branche.
Brancheninsider waren dementsprechend überrascht über das sehr ambitionierte Vorpreschen der "kleinen" Firma Drillisch. Denn hinter dem Aktienkauf kann nur der Versuch stehen, Mobilcom ganz kontrollieren zu wollen. Wie Drillisch das finanzieren will, ist allerdings noch völlig unklar