Bin ich wirklich so blöd, oder woran liegt es, dass ich das völlig anders sehe.
Bei einer KE spielen doch nicht nur die Interessen des Übernehmers bzw. seines Vorstands ne Rolle, sondern auch der Preis, zu dem die Zeichner der neuen Aktien diese Stücke erwerben können. Genau das ist doch der Grund wieso bei KEs in den letzten Jahren meist die KEs unter dem augenblicklichen 10% Kurs stattfinden. Klar wird der Kurs manchmal auch etwas hochgekauft, aber zu stark kann man das nicht machen, weil man sich so den Preis selbst versaut und damit die ganze KE. Was ist wenn man den Kurs auf 6-7 € anhebt, aber die Instis zu diesem Preis nicht zeichnen wollen?
Finde weiterhin dass hier lediglich geträumt wird. 4,0-4,5 € ist doch ne gute Spanne, sowohl für die Zeichner wie auch für Drillisch. Mehr kann man einfach nicht erwarten, da wie beschrieben immer unterscheidliche Interessen bestehen. Analytik Jena hat bei einem Kurs von 6,2-6,5 € ne KE zu 5,5 € durchgeführt, obwohl das Unternehmen wahrscheinlich eher 8-9 € wert war. Bei Brain Force war es ähnlich (Kurs bei 3,5-3,6 KE zu 3,2 €). etc. etc.
Und mal ne Frage, da wir das Thema QSC/Broadnet schon hatten. Wie erklärt Ihr euch, dass der QSC-Kurs nach Bekanntgabe der Melung zur Broadnet-Übernahme 10% gefallen ist, obwohl Broadnet um 35-50% organisch wächst und ab jetzt profitabel ist? Dazu hatte Broadnet keine Schulden und einen hohen Cashberg (sogar im verhältnis mehr als bei Drillisch. Trotz allem steigt QSC nicht.
Kann doch letztlich nur an der Verwässerung durch die KE liegen. Obwohl diese Verwässerung eher prozentual unerheblich ist (10% mehr Aktien) und der Kaufpreis insgesamt sehr niedrig ist.