ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verluste - Vorsicht vor US-Daten, Nvidia-Zahlen

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PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Börsen haben am Montag erneut Verluste erlitten. Vor der im weiteren Wochenverlauf erwarteten verspäteten Veröffentlichung wichtiger US-Konjunkturdaten sowie der Geschäftszahlen des Tech-Riesen Nvidia blieben die Anleger vorsichtig.

Für dich zusammengefasst:
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Der EuroStoxx 50 verlor 0,93 Prozent und schloss bei 5.640,94 Punkten. Am Donnerstag hatte der Leitindex für die Eurozone ein Rekordhoch bei über 5.800 Punkten erreicht, anschließend ging es mit dem Index wieder abwärts.

Weniger ausgeprägt waren am Montag die Verluste der Börsen außerhalb der Eurozone. Der schweizerische SMI gab um 0,29 Prozent auf 12.597,82 Zähler nach. Der britische FTSE 100 schloss 0,24 Prozent tiefer bei 9.675,43 Punkten.

Im marktbreiten Stoxx Europe 600 schlossen die Sektoren überwiegend mit Verlusten. Am heftigsten erwischte es den Einzelhandel sowie den Chemiesektor . Den größten Gewinn verbuchte der Versorgersektor .

Unternehmensseitig war die Nachrichtenlage am Montag übersichtlich. Die gut gelaufenen Aktien von Prosus verloren nach vorläufigen Zahlen 1,8 Prozent. Damit setzten sich die Gewinnmitnahmen nach dem Rekordhoch am Donnerstag fort. Die niederländische Internet-Holding profitierte im ersten Geschäftshalbjahr von ihren E-Commerce-Geschäften. Hinzu kam eine Wertsteigerung der Beteiligung an dem chinesischen Technologie-Unternehmen Tencent .

Werte aus dem Artikel:
CAC 40 Index 8.352,29 -0,71%
Euro Stoxx 50 6.221,55 -0,73%
FTSE 100 10.482,29 -0,34%
SMI 14.141,79 -0,67%

Bei den Anteilseignern von Societe Generale hielt sich die Freude über ein neues, eine Milliarde Euro schweres Aktienrückkaufprogramm in Grenzen: Die Titel, die am Freitag vom höchsten Stand seit der Finanzkrise im Jahr 2008 zurückgefallen waren, schlossen leicht im Plus. Damit entwickelten sie sich besser als der schwächelnde Bankensektor .

In Kopenhagen schlossen die Aktien des Pharmakonzerns Novo Nordisk ein halbes Prozent fester. Das Unternehmen will die Selbstzahler-Preise für Abnehmpräparate des US-Kontrahenten Eli Lilly unterbieten, um dort Marktanteile zurückzuerobern./bek/he


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