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Der EuroStoxx 50
Die USA und Großbritannien haben sich laut US-Präsident Donald Trump auf einen Handelspakt geeinigt. Auch mit der EU wolle er eine Vereinbarung treffen, sagte Trump - ungeachtet der Drohkulisse aus der Brüssel, das sich Gegenzölle auf US-Exporte im Wert von knapp 100 Milliarden Euro vorbehält. Positiv sei bei den Anlegern auch angekommen, dass die Vereinigten Staaten die Handelsbeschränkungen im Halbleiterbereich lockern wollten, bemerkte Marktexperte Andreas Lipkow.
An der Londoner Börse habe die Vereinbarung keine Begeisterung ausgelöst, sagte Marktstrategin Susannah Streeter von Hargreaves Lansdown: "Obwohl der britische Premierminister Keir Starmer das Abkommen als 'historisch' und Trump es als 'großartigen Deal für beide Länder' bezeichnet hat, wird der pauschale Zoll von 10 Prozent wohl bestehen bleiben." Die Tatsache, dass der FTSE zurückgefallen sei, während die Wall Street zugelegt habe, deute darauf hin, dass das Abkommen als besser für die USA als für Großbritannien angesehen werde, so Streeter.
Dass die neue US-Regierung die unter Joe Biden beschlossenen Einschränkungen für den Export von KI-Technologie nicht in Kraft treten lassen wird, ließ Aktien aus dem Hightech-Sektor merklich anziehen. So stiegen die Papiere des Halbleiterindustrie-Ausrüsters ASML
Aber auch andere exportorientierte Sektoren wie Industriewerte waren gefragt. Am Wochenende wollen sich Vertreter der USA und Chinas treffen. "Die Gespräche mit China und ein möglicher Deal mit Großbritannien - dessen Abschluss über Nacht durchsickerte - könnten den Unternehmen etwas Luft verschaffen", hieß es in einem Kommentar des Börsendienstes Index Radar.
Im ansonsten unspektakulären Sektor der Nahrungs- und Genussmittelwerte ragten Aktien von AB Inbev
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