dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 2112

ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Überwiegend leichte Verluste

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Die europäischen Börsen haben am Dienstag nach der steilen Erholung seit dem Rückschlag Anfang April meist etwas nachgegeben. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 schloss 0,37 Prozent tiefer bei 5.263,38 Punkten. Außerhalb des Euroraums gab der schweizerische SMI um 0,02 Prozent auf 12.230,58 Punkte nach. Der britische FTSE 100 legte nach der Feiertagspause am Vortag um 0,01 Prozent auf 8.597,42 Punkte zu.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Euro Stoxx 50 6.021,85 Euro Stoxx 50 Chart +0,72%
Zugehörige Wertpapiere:
FTSE 100 10.578,04 FTSE 100 Chart +1,02%
Zugehörige Wertpapiere:
SMI 13.800,91 SMI Chart +0,93%
Zugehörige Wertpapiere:
Stoxx Europe 50 5.179,78 Stoxx Europe 50 Chart +0,50%
Zugehörige Wertpapiere:

Marktteilnehmer verwiesen darauf, dass die Börsen etwas zu weit gelaufen sein könnten. "In Bezug auf einen möglichen Handelsdeal mit den USA und die ersten 100 Tage der Merz-Regierung wurden nun aber bereits viele Vorschusslorbeeren verteilt", betonte Analyst Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets. "Es ist daher auch gut möglich, dass die Anleger zunächst mehr Bestätigung verlangen, um so ihre hohen Erwartungen abzugleichen."

Aus Branchensicht gehörten Öl- und Gasaktien, die von der Erholung der Ölpreise profitierten, zu den stärksten Gewinnern. Gefragt waren zudem Papiere aus dem Versorgersektor.

Die Anteilscheine von Vestas gingen mit einem Kursaufschlag von 9,0 Prozent aus dem Handel. Der Windturbinenhersteller hatte im abgelaufenen Quartal dank besserer Geschäfte seinen Umsatz deutlich gesteigert. Zudem machte das Unternehmen nach einem Verlust im Vorjahr wieder einen Gewinn - sowohl operativ als auch nach Steuern.

Weniger gut schnitten Philips ab. Der Medizintechnik-Hersteller hatte wegen der US-Zollpolitik sein Margenziel für das laufende Jahr gesenkt. So geht der Konkurrent von Siemens (Siemens Aktie) Healthineers derzeit von Belastungen von 250 Millionen bis 300 Millionen Euro aus. Die Aktie verlor 2,8 Prozent.

Unter den schweizerischen Standardwerten sanken Geberit nach Zahlen um 0,4 Prozent. Der Sanitärtechnikkonzern hatte im ersten Quartal mehr Umsatz erzielt als im Vorjahreszeitraum. Geholfen hatten dabei höhere Verkaufsvolumina. Die Gewinnmarge kam etwas zurück, blieb aber klar über dem anvisierten Zielband. Die Analysten von Jefferies verwiesen allerdings auf die hohe Bewertung der Aktie./edh/he

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend