ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Gewinne - Hoffnung auf Brückenbauer China

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 559
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Der EuroStoxx 50 hat sich am Mittwoch etwas von seinen jüngsten Verlusten erholt. An den Finanzmärkten richtete sich das Interesse auf die Gespräche in China zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und seinem Amtskollegen Xi Jinping.

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

"Peking könnte als geopolitischer Brückenbauer zwischen Washington und Teheran fungieren und damit zwischen den Fronten im Nahostkonflikt vermitteln", schrieb Timo Emden, Marktanalyst von Emden Research. Die Märkte hofften, dass Xi hinter den Kulissen als Vermittler auftreten könnte, auch wenn der große Wurf derzeit unwahrscheinlich erscheine.

Der Leitindex der Eurozone gewann 0,91 Prozent auf 5.861,07 Punkte. Außerhalb der Eurozone kletterte der SMI in Zürich um 0,71 Prozent auf 13.212,96 Punkte nach oben. Der britische FTSE 100 stieg um 0,58 Prozent auf 10.325,35 Punkte.

Aus Branchensicht ragte europaweit der Rohstoffsektor mit einem Plus von 4,4 Prozent positiv hervor. Angetrieben wurde dieser von der anhaltenden Rally des Kupferpreises. Wegen Betriebsunterbrechungen in Minen weltweit steigen aktuell die Risiken hinsichtlich der Versorgung der Weltwirtschaft mit diesem für die Digitalisierung, den Infrastruktur-Ausbau und die Energiewende wichtigen Rohstoff.

Der starke Technologiesektor profitierte von den Gewinnen der ASML-Aktien , die um 4,8 Prozent auf 1.327 Euro anzogen. Die US-Bank Goldman Sachs hatte das Kursziel auf 1.600 Euro angehoben. Die Anteilsscheine des Zulieferers der Chipindustrie spiegelten Wachstumstreiber wie KI-Nachfrage und China-Chancen immer noch nicht angemessen im Kurs, hieß es.

Werte aus dem Artikel:
CAC 40 Index 8.331,95 +2,57%
Euro Stoxx 50 6.056,96 +0,78%
FTSE 100 10.401,15 +2,00%
FTSE MIB 51.480,02 +3,88%
SMI 13.724,89 +2,51%

Versicherer stützten Gewinne der Aktien von Zurich , die um 4,1 Prozent stiegen. Der Konzern hatte gute Wachstumszahlen vorgelegt, vor allem in der Schaden- und Unfallsparte. Am Markt sei nicht mit einem derart kräftigen Wachstum im Nichtlebengeschäft gerechnet worden, hieß es von dem Analysehaus Jefferies. Erfreulich sei das anhaltende Wachstum mit Vorsorgeprodukten, die höhere Margen versprächen.

Im Bankensektor ragten ABN Amro mit 8,7 Prozent Aufschlag heraus. Analystin Anke Reingen von der kanadischen RBC verwies auf das starke Zahlenwerk der niederländischen Bank.

Unter den weiteren Einzelwerten blieben Wolters Kluwer unter Druck und sackten am EuroStoxx-Ende um gut sechs Prozent ab. Der niederländische Informationsdienstleister leidet aktuell unter Sorgen über die Bedrohung des Geschäftsmodells durch Künstliche Intelligenz.

Gefragt waren Alstom mit plus zwei Prozent. Nach den enttäuschenden vorläufigen Zahlen, die den Aktien im April einen Kurseinbruch beschert hatten, beruhigte der vollständige Quartalsbericht nun etwas. Analyst Akash Gupta von der US-Bank JPMorgan hob dabei die Aussagen des Bahnzulieferers zur Bilanz hervor.

Einen Kurseinbruch erlitt ein Schweizer Wert der zweiten Reihe. Adecco sackten um fast 17 Prozent ab und setzten damit ihre enttäuschende Entwicklung fort. Der Wert reagierte so auf die Zahlen zum ersten Quartal. Die Aussichten hinsichtlich der Profitabilität belasteten. Laut den Experten der Bank UBS ist die sich weiter verbessernde Umsatzdynamik zwar positiv zu werten. Offensichtlich habe das Unternehmen aber Mühe, "diese in eine signifikante Gewinndynamik umzuwandeln"./la/men


Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login
Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB0JUT0 , DE000NB52K64 , DE000NB53JP4 , DE000NB5J6R2 , DE000NB372W0 , DE000NB34TE7 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Ähnliche Artikel

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend