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Der EuroStoxx 50
Als Antwort auf weitere US-Zölle in Höhe von 50 Prozent hat Peking Gegenzölle im gleichen Umfang verkündet. Die zunächst auf 34 Prozent angelegte Sonderzölle auf alle US-Einfuhren sollen nun 84 Prozent betragen und am Donnerstag in Kraft treten. Unterdessen machten die EU-Staaten den Weg für erste Gegenzölle zwischen 10 und 25 Prozent als Reaktion auf die von US-Präsident Donald Trump angeordneten Zölle frei.
Nun bleibt abzuwarten, ob sich der Konflikt zwischen den USA und Europa weniger scharf entwickelt. Immerhin gibt es noch Anlass zur Hoffnung. "Die europäischen Gegenmaßnahmen fallen maßvoll aus", so Volkswirt Thomas Gitzel. "Darüber hinaus gedenkt Brüssel schrittweise zu agieren, um Zeit für Gespräche mit Washington zu gewinnen."
Aus Branchensicht standen Pharmawerte europaweit am stärksten unter Verkaufsdruck. Schwergewichte wie Novo Nordisk
Auch Ölwerte standen unter Druck. Die Ölpreise hatten nach Inkrafttreten des US-Zollpakets ihre Talfahrt forciert und waren auf den tiefsten Stand seit 2021 gefallen. Immobilienwerten setzten die steigenden Anleiherenditen zu. Der Sektor reagiert traditionell äußerst sensibel auf die Höhe der Kreditkosten. Nach unten ging es zudem mit Bankaktien, die unter den eingetrübten Konjunkturaussichten litten.
Besser hielt sich Wolters Kluwer
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