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Der EuroStoxx 50
Inmitten der Zollturbulenzen senkte die EZB zum siebten Mal seit Juni 2024 die Leitzinsen. Der für Banken und Sparer wichtige Einlagensatz wurde um 0,25 Prozentpunkte auf 2,25 Prozent verringert. Zugleich warnte EZB-Präsidentin Christine Lagarde vor den Folgen der aggressiven Zollpolitik der US-Regierung. Dabei sprach sie von einer "außergewöhnlichen Unsicherheit", die den Ausblick für die Wirtschaft belaste. Laut Analyst Jens-Oliver Niklasch von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) ist der Schritt der EZB "zweifellos richtig", da die Abwärtsrisiken für die Konjunktur durch die Handelspolitik der Vereinigten Staaten gestiegen seien.
Dass die Zoll-Verhandlungen zwischen Japan und den USA nach den Worten von US-Präsident Donald Trump große Fortschritte machen, könnte unterdessen - sofern die Aussage stimmt - positiv auf die Stimmung der Anleger in der kommenden Wochen wirken. "Sollte das Beispiel Schule machen, könnte sich die Lage am Aktienmarkt nach Ostern weiter entspannen", erwartet Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Börsenmakler Robomarkets.
Größter Gewinner war der europäische Ölsektor, der auf die Stabilisierung der Ölpreise reagierte. Die Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Opec-Mitglied Iran gestalten sich schwierig. So sagte der amerikanische Finanzminister Scott Bessent, die USA würden maximalen Druck ausüben, um Ölexporte des Iran zu verhindern. Zuletzt wurden chinesische Raffinerien sanktioniert, die Rohöl aus dem Iran verarbeitet haben. China zählt zu den wichtigsten Ölkunden des Regimes in Teheran.
ABB
Luxusaktien gaben weiter nach. Nachdem bereits LVMH
Für die Papiere des Spirituosenherstellers Pernod Ricard
Novo Nordisk
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