- Europas Aktienmärkte gaben am Mittwoch leicht nach.
- Der EuroStoxx 50 fiel um 0,26 Prozent auf 5.916,49 Punkte.
- Die Ölwerte litten unter der Schwäche und politischem Druck.
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Außerhalb des Euroraums entwickelten sich die Märkte uneinheitlich. Der britische Leitindex FTSE 100
Die europäischen Börsen folgten der Entwicklung in Fernost. "Aus Asien schwingen tendenziell negative Impulse nach Europa", stellte Marktexperte Andreas Lipkow fest. "So verschärfen sich die politischen Spannungen zwischen China und Japan erneut und China hat ausgewählte Exportbeschränkungen fur militärfähige Güter nach Japan angekündigt."
Schwächster Sektor waren die Ölwerte. Die Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro durch die Vereinigten Staaten hallte damit nach. Zwar verfügt das südamerikanische Land über die größten Ölreserven der Welt, die Öllieferungen aus Venezuela tragen aber weniger als ein Prozent zur Versorgung des globalen Ölmarkts bei. US-Präsident Donald Trump hat nun jedoch mögliche Subventionen für Ölkonzerne in Aussicht gestellt, die den Wiederaufbau der Energieinfrastruktur Venezuelas unterstützen. Dadurch verstärkten sich Erwartungen an ein Überangebot. "Die Botschaft am globalen Ölmarkt ist unmissverständlich: Die US-Einmischung in Venezuela droht das ohnehin übervolle globale Ölangebot weiter anschwellen zu lassen - exakt zu einem Zeitpunkt, an dem die Nachfrage ohnehin schwächelt", merkte Analyst Jochen Stanzl von der Consorsbank dazu an. Dadurch könnten die Ölpreise weiter unter Druck kommen.
Gegen die Verluste des ebenfalls schwächelnden Rohstoffsektors stemmten sich die Stahlwerte. ArcelorMittal
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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15
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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15
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Pharmawerte waren erneut gefragt. Das Schwergewicht Roche
Zu den Favoriten gehörten auch die zinssensiblen Immobilienaktien. "Venezolanisches Öl (Rohöl) könnte ein Katalysator für neue Zinsspekulationen werden, wenn es dazu beiträgt, die Benzinpreise in den USA zu drücken", so Analyst Stanzl. "Gleichzeitig könnte ein neuer Chef der US-Notenbank fallende Inflationsraten als Rechtfertigung nutzen, den geldpolitischen Kurs zügiger zu lockern." Dies öffne Spekulationen auf aggressivere Zinssenkungen Tür und Tor./mf/mis
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