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Der US-Zollstreit ist in der Schweiz weiter Thema. 39 Prozent auf Schweizer Importe hatte US-Präsident Donald Trump zuletzt angeordnet. "Der Wohlstand aller ist in Gefahr", warnte der Industrieverband der Tech-Industrie, Swissmem. Die Zölle zahlten zwar die Importeure und US-Verbraucher, aber damit werde "Made in Switzerland" so teuer, dass Bestellungen einbrechen dürften, fürchtet die Wirtschaft. Die USA sind vor Deutschland der wichtigste Exportmarkt der Schweiz.
Nach der jüngsten Erholung warteten die Anleger an den europäischen Aktienmärkten damit erst einmal eher. Für einen weiteren Anstieg müssen nach Ansicht von Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets die Rahmenbedingungen besser werden. "Erstens muss das Zolltheater aus dem Weißen Haus langsam aufhören ", so Molnar. "Zweitens darf die Zinssenkungsfantasie an der Wall Street, was den September für eine nächste Zinssenkung angeht, nicht wieder plötzlich abebben." Und außerdem müssten die Quartalszahlen der Unternehmen gut ausfallen.
Letzteres war am Berichtstag nicht unbedingt der Fall. Der Pharmakonzern Novo Nordisk
Im Bankensektor kamen ABN Amro noch stärker unter Druck. Nach neuen Zahlen fiel der Wert um 6,7 Prozent. Die Analysten von RBC bemängelten die Angaben zum Nettozinsertrag und den Aktienrückkäufen. Etwas besser, aber nicht glänzend sah es bei einem anderen niederländischen Unternehmen aus. Der Supermarktbetreiber Ahold Delhaize
Im Rohstoffsegment stießen unterdessen die Halbjahreszahlen von Glencore (Glencore Aktie)
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