Aktien Europa: Durchwachsen - Pernod Ricard stark, Nvidia beeinflussen kaum

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PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Der Quartalsbericht des KI-Schwergewichts Nvidia hat am europäischen Aktienmarkt am Donnerstag keine allzu großen Spuren hinterlassen. Den etwas durchwachsenen Ausblick des US-Chipgiganten Nvidia verkrafteten die Indizes letztlich gut. Die wichtigsten Börsen zeigten aber eine uneinheitliche Entwicklung.

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Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann gegen Mittag 0,28 Prozent auf 5.408 Punkte. Für den französischen Cac 40 ging es um 0,55 Prozent auf 7.787 Zähler hoch, hier überzeugte vor allem Pernod Ricard die Anleger.

Außerhalb der Eurozone notierte der Schweizer SMI kaum verändert bei 12.206 Punkten. Hingegen sank der britische FTSE 100 um 0,36 Prozent auf 9.222 Zähler.

Guter Dinge waren die Anleger im Autosektor , der das europäische Sektortableau mit einem Plus von 1,5 Prozent anführte. Die Zulassungszahlen des Verbands der europäischen Automobilhersteller (Acea) für Juli seien ein Hoffnungsschimmer, sagte ein Händler. Im EuroStoxx waren unter den zehn besten Werten mit Stellantis , Mercedes-Benz , Ferrari und BMW (BMW Aktie) vier Auto-Aktien mit Kursgewinnen zwischen 1,3 und 2,8 Prozent.

Größter Gewinner im Leitindex der Euroregion waren Pernod Ricard mit einem Zuwachs von 5 Prozent nach Jahreszahlen. Diese untermauerten die Hoffnungen vieler Anleger auf eine perspektivische Geschäftserholung. Ein mauer Konsum in China und den USA hatte den Spirituosenhersteller zwar belastet. Dennoch hätten die Franzosen die Ergebniserwartungen übertroffen, schrieb Edward Mundy vom Investmenthaus Jefferies. Im Aktienkurs sei eine Menge Unsicherheit eingepreist. Die Chance von Pernod Ricard auf einen Verbleib im EuroStoxx nimmt nun wieder zu.

Werte aus dem Artikel:
CAC 40 Index 8.352,29 -0,71%
Euro Stoxx 50 6.221,55 -0,73%
FTSE 100 10.480,53 -0,36%
SMI 14.147,6 -0,63%

In Mailand stiegen die Anteile von Media for Europe (MFE) um mehr als 9 Prozent. Die Berlusconi-Gesellschaft wird die Mehrheit am deutschen Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 halten. So will der tschechische Finanzinvestor PPF seinen Anteil von knapp 15,7 Prozent der ProSiebenSat.1-Aktien an MFE verkaufen./ajx/stk


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