Deutsche Anleihen geben nach - Steigende Energiepreise belasten

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Flagge der Bundesrepublik Deutschland.
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FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse deutsche Staatsanleihen sind am Montag gesunken. Mit zunehmenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben steigende Energiepreise die Inflationssorgen wieder stärker in den Vordergrund gerückt, was den Renditen Auftrieb gab und die Kurse von Bundesanleihen im Gegenzug nach unten drückte.

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Der richtungweisende Euro-Bund-Future fiel am Vormittag um 0,27 Prozent auf 125,71 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg auf 3,00 Prozent.

Mit jüngsten Spannungen in der Straße von Hormus sind die Preise für Öl (Rohöl) und Gas zu Beginn der Woche deutlich gestiegen, was die Inflationssorgen am Markt schürte. Am Wochenende hatte der Iran die angekündigte Öffnung der Straße von Hormus wieder rückgängig gemacht und geht dort militärisch gegen Schiffe vor. Für Spannungen sorgte vor allem die Seeblockade der USA in der Straße von Hormus: Die US-Marine hatte am Sonntag einen iranischen Frachter angegriffen und unter ihre Kontrolle gebracht.

"Im Fokus bleiben eine Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA zu der Trump für heute Abend aufgerufen hat", heißt es in einer Analyse der Dekabank. Nach deren Einschätzung sei ein Abschlussdeal kurzfristig unwahrscheinlich, "realistischer erscheint ein Übergangskompromiss".

Generell dominiert zu Beginn der Woche die Geopolitik die Entwicklung am deutschen Rentenmarkt. Dagegen stehen im weiteren Handelsverlauf keine wichtigen Konjunkturdaten auf dem Programm, die für Impulse sorgen könnten./jkr/nas

Werte aus dem Artikel:
Euro-Bund Future 125,61 € +0,07%

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