Devisen: Eurokurs sinkt wieder unter 1,17 US-Dollar

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NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro ist am Dienstag im US-Handel wieder unter 1,17 US-Dollar gerutscht. Im späten europäischen Geschäft hatte die Gemeinschaftswährung noch knapp über dieser Marke notiert. Zuletzt kostete der Euro 1,1698 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1686 (Montag: 1,1700) Dollar (Dollarkurs) festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8557 (0,8547) Euro gekostet.

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Wesentlich für das Marktgeschehen sind weiterhin die Nachrichten zum Iran-Krieg. Anleger wägen ab, welchen Einfluss sie auf die Wachstums- sowie Inflationsaussichten und damit auf die Geldpolitik der Notenbanken haben. Aktuell gefährdet der Streit über die blockierte, für den Welthandel sehr wichtige Straße von Hormus die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran. Am Dienstag beruhigte sich die Lage etwas.

Die am Nachmittag in den USA veröffentlichten Konjunkturdaten bewegten den Markt kaum. So hat sich die Stimmung im Dienstleistungssektor im April etwas eingetrübt. Der Wert befindet sich jedoch weiter auf einem hohen Niveau und signalisiert ein Wachstum in dem Sektor.

"Die US-Notenbank dürfte mit dieser Entwicklung darin bestärkt werden, es bezüglich Zinssenkungen nicht eilig zu haben", kommentierte Ulrich Wortberg, Analyst bei der Helaba die Daten. "Dafür sprechen auch die gestiegenen Energiekosten infolge des Iran-Kriegs."/edh/jsl/he

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