US-Jobdaten des Arbeitsmarktdienstleisters ADP sorgten nur kurz für Kursausschläge. Die Privatwirtschaft hatte im Juni erstmals seit gut zwei Jahren Arbeitsplätze abgebaut. Analysten wurden davon überrascht; sie hatten einen erneuten Stellenausbau erwartet.
"Obwohl Entlassungen nach wie vor selten sind, führten die zögerliche Einstellung von Personal und die Zurückhaltung bei der Ersetzung ausscheidender Arbeitnehmer im vergangenen Monat zu Arbeitsplatzverlusten", schrieb ADP-Chefökonomin Nela Richardson. Derweil habe die Verlangsamung bei den Neueinstellungen das Lohnwachstum noch nicht beeinträchtigt.
Der Arbeitsmarkt spielt eine wichtige Rolle für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Die Fed hatte die Zinsen zuletzt nicht angetastet, und die Zoll- und Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump hat in den vergangenen Monaten für große Verunsicherung gesorgt. Am Donnerstag wird der monatliche, offizielle Arbeitsmarktbericht der US-Regierung veröffentlicht.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86050 (0,85880) britische Pfund, 169,45 (168,70) japanische Yen und 0,9330 (0,9324) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) kostete am Nachmittag in London 3.335 Dollar. Das waren etwa 4 Dollar weniger als am Vortag./la/stw
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