
Nicht zu schön, um wahr zu sein: Börsenbetreiber steigen (fast) immer!
Auch wenn viele Anlegerinnen und Anleger sie für ein Gerücht halten, es gibt sie wirklich: Aktien, die langfristig fast immer, also in nahezu allen Marktlagen steigen.
Erstaunlicherweise erhalten sie vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit, da sie nicht durch hohe Volatilität und die (vermeintlich) große Chance auf schnelles Geld, sondern durch Konstanz und Zuverlässigkeit auffallen. Langsam dafür aber stetig, ist hier das Motto.

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| Strategie | | Hebel |
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Steigender Kurs
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Call
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5
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10
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20
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Fallender Kurs
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Put
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5
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10
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20
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Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier:
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Die Rede ist von Börsenbetreibern wie der Deutschen Börse, dem globalen Handelsplatz für Rohstoffe ICE oder auch den Optionsbörsen CBOE und CME. Für deren Geschäftsentwicklung ist weniger die Richtung des Marktes als vielmehr die Handelsaktivität der Anlegerinnen und Anleger entscheidend.
Das erlaubt Börsenbetreibern in fast allen Marktlagen zu profitieren: Bullenmärkte führen ebenso wie hohe Volatilität oder starke Bewegungen zur Unterseite zu einem regen Handel. Nur lange Seitwärtsmärkte oder ganz große Katastrophen wie das Platzen der Dotcom-Blase und die Finanzkrise können die Anteile in ihren langfristigen Trends aufhalten.
Optionsbörsen profitieren überdurchschnittlich stark vom Börsenboom
In den Jahren nach dem Corona-Crash sind weltweit viele neue Anlegerinnen und Anleger an den Markt geströmt. Das hat auch im finanziell als konservativ geltenden Deutschland zu einem starken Anstieg der Partizipationsquote und einem starken Zulauf zu Brokern geführt.
Der seit drei Jahren anhaltende, durch Künstliche Intelligenz befeuerte Bullenmarkt hat außerdem die Risikofreude und die Gier auf Gewinne weiter angeheizt. Heute ist der Anteil von Privatanlegerinnen und -anlegern, die auch am Optionsmarkt tätig sind, so groß wie niemals zuvor. Die großen Gewinner dieser Entwicklung sind CBOE und CME.
CME Group räumt langfristig ab und schlägt den Markt um Längen
Bei CME, dem weltweiten zweitgrößten Optionsbörsenbetreiber, trifft eine langfristig überdurchschnittlich starke Performance auf ein außerordentlich hohes Dividendenwachstum. Das macht die Aktie nicht nur für Anlegerinnen und Anleger interessant, die auf der Suche nach einem wachstumsstarken Dauerläufer sind, sondern auch für ausschüttungsorientierte Investoren.
In den vergangenen 10 Jahren überzeugte die Aktie mit einer Gesamtrendite von 465,7 Prozent. Damit konnte der US-Gesamtmarktindex S&P 500 (+323,0 Prozent) deutlich geschlagen werden. Bei der Kursentwicklung liegt CME mit knapp 248 Prozent zwar um 8 Prozentpunkte hinter dem S&P 500 (+256 Prozent) zurück, doch die langfristige starke Dividendenentwicklung macht das mehr als wett.
Dividende wächst langfristig mit fast 10 Prozent
In den vergangenen 10 Jahren hat das Unternehmen seine Ausschüttung mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 9,6 Prozent angehoben. Wird die Dividendenentwicklung seit der Ersteinsetzung 2003 betrachtet, liegt die CAGR sogar bei stolzen 18,2 Prozent. Das belohnt vor allem langfristig agierende Investoren.
Wer aktuell einsteigt, erhält eine Dividendenrendite von 3,7 Prozent. Das ist ein ordentlicher Wert deutlich über dem Gesamtmarktniveau. Wer sich dagegen schon vor 10 Jahren engagiert hat, erzielt eine Einstiegsrendite von fast 12 Prozent.

Neue Allzeithochs nach starken Quartalszahlen
Trotz der in den vergangenen Tagen spürbar gestiegenen Verunsicherung und der Furcht vor einem Platzen der KI-Blase konnte die Aktie auf ein neues Allzeithoch klettern und einen charttechnischen Ausbruch erzielen, der angesichts starker technischer Indikatoren, die gleichzeitig nicht überkauft sind, in eine Anschlussrallye münden dürfte.
Ursache hierfür waren starke Quartalszahlen und eine Geschäftsentwicklung über den Erwartungen. Die Erlöse legten im Vorjahresvergleich um 7,8 Prozent auf 1,65 Milliarden US-Dollar zu. Der bereinigte Gewinn pro Aktie landete bei 2,77 US-Dollar. Insgesamt erzielte die CME Group (CME Group Aktie) einen Nettogewinn in Höhe von 1,18 Milliarden US-Dollar.
Im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr wurden bei Erlösen von 6,52 Milliarden US-Dollar ein Nachsteuerergebnis von 4,07 Milliarden US-Dollar erzielt. Das demonstriert die gewaltige Ertragskraft des Optionsbörsenbetreibers und erklärt den langfristigen Erfolg der Aktie ebenso wie den Ursprung der großzügigen Ausschüttungspolitik.
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Fazit: Bei Rücksetzern nicht zögern, sondern zuschlagen!
Aktuell ist das Unternehmen mit dem 24,8-Fachen der in diesem Jahr erwarteten Gewinne bewertet. Das liegt im Rahmen des 5-Jahres-Mittels von 25,1. Gegenüber dem direkten Mitbewerber CBOE (KGVe 2026: 25,7) ist CME etwas günstiger bewertet. Das gilt auch für einige andere Kennziffern.
Insgesamt ist die CME-Group-Aktie kein Schnäppchen. Das Börseninformationsportal SeekingAlpha vergibt für die Bewertung die Schulnote 4 Minus. Von Analystinnen und Analysten wird als fairer Wert im Mittel 294,43 US-Dollar genannt. Eine Überbewertung liegt damit aber ebenso wenig vor.
Sollte der Kurs nach dem charttechnischen Ausbruch noch einmal zurück kommen, sollten Anlegerinnen und Anleger hier zuschlagen und sich den langfristig wachstums- und dividendenstarken Dauerläufer ins Depot holen!
Autor: ARIVA.DE Redaktion/Max Gross