- Der Eurokurs blieb am Mittwoch stabil bei 1,1685 USD.
- Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,1684 USD fest.
- Im Dezember sank die Inflation in der Eurozone auf 2,0 Prozent.
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Am Vortag hatte eine unerwartet schwache Inflation in Deutschland und Frankreich den Euro noch unter Druck gesetzt. Die überraschend schwache Teuerung in den beiden größten Volkswirtschaften der Eurozone verstärkte die Spekulation, dass die EZB die Leitzinsen im Verlauf des Jahres vielleicht doch senken könnte. Die am Vormittag veröffentlichten Daten zur Preisentwicklung in der Eurozone insgesamt konnten dem Euro keinen neuen Impuls geben.
Im Dezember war die Inflation in der Eurozone auf 2,0 Prozent gesunken und entspricht damit dem Ziel der EZB, die mittelfristig eine Teuerung in dieser Höhe anstrebt. Zuletzt hatte die Notenbank ihre Leitzinsen unverändert gehalten. Auch im neuen Jahr erwarten Ökonomen zunächst keine Änderung bei den Zinsen. Trotz der sinkenden Inflation "bleibt die Hürde hoch für eine Zinssenkung im ersten Quartal", sagte Experte Claus Vistesen vom britischen Analysehaus Pantheon Macroeconomics.
Auch unerwartet starke US-Konjunkturdaten konnten dem Handel keine neue Richtung geben. Im Dezember hatte sich die Stimmung im Dienstleistungssektor der USA überraschend verbessert. "Der Servicesektor hält die US-Wirtschaft mithin auf Wachstumskurs", kommentierte Ulrich Wortberg, Analyst bei der Landesbank Helaba.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,8664 (0,8663) britische Pfund, 182,91 (183,14) japanische Yen und 0,9304 (0,9287) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.442 Dollar. Das waren etwa 52 Dollar weniger als am Vortag./jkr/jha/
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