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Devisen: Eurokurs hält jüngste Gewinne zum US-Dollar - Ifo-Index im Blick

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Montag kaum bewegt. Die Gemeinschaftswährung konnte damit die deutlichen Kursgewinne vom Freitag nahezu komplett halten. Am Nachmittag wurde der Euro bei 1,1702 US-Dollar gehandelt, nachdem er am Freitagabend bei 1,1743 Dollar (Dollarkurs) den höchsten Stand seit Ende Juli erreicht hatte. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1697 (Freitag: 1,1608) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8549 (0,8615) Euro.

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Am Freitag hatte die Aussicht auf eine Zinssenkung der US-Notenbank Fed im September den Dollar belastet, was dem Euro im Gegenzug Auftrieb verlieh. Zeitweise ging es um mehr als einen Cent nach oben. Auslöser war eine Rede von Fed-Chef Jerome Powell bei einem Notenbanker-Treffen in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming, in der er Risiken für den amerikanischen Arbeitsmarkt hervorhob.

Mit dem Verweis auf eine Verschiebung der Risiken in Richtung Arbeitsmarktschwäche habe Powell deutlich gemacht, dass es im September zu einer Zinssenkung kommen könnte, heißt es in einer Einschätzung von Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen. An den Finanzmärkten wird die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung wieder deutlich höher eingeschätzt als in den vergangenen Wochen.

Ansonsten richtete sich der Fokus auf das wichtigste Stimmungsbarometer für die deutsche Industrie. Das Ifo-Geschäftsklima stieg im August trotz höherer US-Zölle um 0,4 Punkte und damit zum sechsten Mal in Folge. Der Devisenmarkt reagierte allerdings kaum auf die Daten. Analysten hatten bereits mit einem weiteren Anstieg gerechnet, wenn auch nicht ganz in diesem Ausmaß.

Skeptisch äußerte sich Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. In Anbetracht des Schneckentempos der Aufwärtsbewegung liege der Ifo-Index noch immer auf niedrigen Niveaus. Das passe auch zum Zustand der deutschen Wirtschaft. Von nennenswerter konjunktureller Erholung könne nicht die Rede sein./la/he

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